„Gebrannte Walnüsse – besser als die vom Weihnachtsmarkt -„

HoHoHo

Mit großen Schritten geht es nun auf die Adventszeit und somit auf Weihnachten zu. Die Temperaturen werden kühler, die ersten Weihnachtsmärkte öffnen in diesen Tagen Ihre Türen und es dauert nicht mehr lang und der Duft von Glühwein, Zuckerwatte, Maronen und Bratwurst geht uns nicht mehr aus der Nase. Wie wäre es damit, sich ein Stück Weihnachtsduft nach Hause zu holen?

Das ist ganz einfach mit diesen tollen gebrannten Walnüssen. Ich sag euch: besser als die vom Weihnachtsmarkt! 🙂

Die kleinen süßen Walnüsse sind super schnell gemacht, schmecken viel besser, als die teuren auf dem Weihnachtsmarkt, die dann dort auch schon eine ganze Zeit herumliegen. Und ich sag euch, es geht nichts über lauwarme, süße und weihnachtliche kleine Knusperstücke. Probiert es unbedingt aus. Es lohnt sich.

Gebrannte Walnüsse – besser als die vom Weihnachtsmarkt –

Was ihr dazu braucht:

  • 200g ganze Walnüsse (ohne Schale)
  • 150g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 1/2 bis 1 TL Zimt (je nach Geschmack)
  • 100ml Wasser

Gebrannte Walnüsse – besser als die vom Weihnachtsmarkt –

Und so gehts:

Zunächst benötigt ihr eine große Pfanne. Am besten eine die möglichst hoch ist, damit ihr gut rühren könnt. Legt dann ein Backblech mit Backpapier aus, das braucht ihr, zum Abkühlen der karamellisierten Walnüsse.

Wenn alles vorbereitet ist, kann es direkt losgehen.

Gebrannte Walnüsse – besser als die vom Weihnachtsmarkt –

Gebt den Zucker, den Vanillin-Zucker, Zimt und Wasser in die Pfanne, erhitzt alles unter ständigem Rühren bis die Zuckerlösung kocht. Fügt dann die Walnüsse hinzu und lasst alles unter weiterem ständigen Rühren einkochen. Das dauert ca. 10 Minuten. Wichtig ist, dass das gesamte Wasser einkocht.

Gebrannte Walnüsse – besser als die vom Weihnachtsmarkt –

Die Masse wird mit der Zeit immer zäher und das Rühren wird schwerer. Sobald das ganze Wasser eingekocht ist, hört ihr bitte nicht auf zu rühren, denn kurz danach kristallisiert der Zucker und die gebrannten Walnüsse bekommen ihren typischen Knuspermantel.

Gebrannte Walnüsse – besser als die vom Weihnachtsmarkt –

Gebt die karamellisierten Walnüsse nun zum Abkühlen auf das vorbereitete Backblech und verteilt sie dabei direkt so gut, dass möglichst wenige Nüsse aneinander kleben. Am besten jede Walnuss einzeln.

Nun braucht ihr nur noch ein wenig Geduld und sobald die Walnüsse abgekühlt, dürft ihr sie genießen und seid: Fertig.

Gebrannte Walnüsse – besser als die vom Weihnachtsmarkt –

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachmachen!!!

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„Sprinkle-Naked-Birthday-Cake“

Huhu….seid ihr noch da?

Nachdem es hier einige Wochen still gewesen ist, melde ich mich heute mit einer ganz besonderen kleinen Torte zurück 🙂

Vielleicht fragt sich der ein oder andere, warum es so lange kein neues Rezept gab und ob es einen Grund dafür gibt. Das ist eine wirklich berechtigte Frage, auf die es aber so recht keine Antwort gibt. Ich glaube die ehrlichste ist: fehlende Motivation, viel Trubel im Leben 1.0 und der Wunsch nach Freizeit und Erholung. Und dann, ja und dann hat sich auch noch mein geliebtes MacBook verabschiedet und ich war quasi aufgeschmissen.

Aber schauen wir mal, vielleicht ist das ja heute der Start zu wieder mal regelmäßigerem bloggen 🙂

Und obwohl ich nicht gebloggt habe, gab es dennoch regelmäßig Kuchen 🙂 denn so ganz ohne geht es nicht. Und so kam es auch zum heutigen Törtchen. Das ist für einen Kuchenwettbewerb auf der Arbeit entstanden. Gewünscht war ein Törtchen zum 2. Geburtstag einer Marke und der Gewinn war eine Einhorn-Wanddekoration.  Da muss man dann ja wohl mitmachen…. und was soll ich sagen: mit vereinten Kräften und den Votes unzähliger lieber Kollegen habe ich tatsächlich mit meinem Sprinkle-Naked-Birthday-Cake gewonnen 🙂

Sprinkle-Naked-Birthday-Cake

Sprinkle-Naked-Birthday-Cake

Der Kuchen besteht im Grunde aus einer Art Biskuitteig, mit unzähligen Zuckerstreuseln, die mit gebacken werden. Dazu eine frische Creme, ebenfalls mit Zuckerstreuseln und das alles fein gestapelt im Naked-Look. Genau das richtige für einen „Kindergeburtstag“. Und damit ihr es nachbacken könnt, verrate ich euch natürlich auch das Rezept.

Sprinkle-Naked-Birthday-Cake

Sprinkle-Naked-Birthday-Cake

Was ihr dazu braucht:

  • 120g weiche Butter
  • 100g Zucker
  • 50g braunen Zucker
  • 3 Eier
  • 110g Buttermilch
  • 65g Sonnenblumenöl
  • 1 EL Vanille-Extrakt
  • 250g Mehl
  • 1,5 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100g Zuckerstreusel (Sprinkles)
Sprinkle-Naked-Birthday-Cake

Sprinkle-Naked-Birthday-Cake

Und so geht’s:

Zunächst müsst ihr den Ofen auf 180 Grad (Ober-/ Unterhitze) vorheizen und 3 runde Backformen (Ø20cm) gründlich einfetten.

Für den Teig schlagt ihr dann als erstes die weiche Butter mit dem Zucker und dem braunen Zucker cremig und luftig auf. Gebt dann die Eier nacheinander hinzu und rührt jedes Ei gründlich unter, so dass eine homogene Masse entsteht.

Während des Rührens dann nach und nach die Buttermilch, das Öl und das Vanille-Extrakt hinzufügen und all diese Zutaten ebenfalls unterrühren.

Anschließend fügt ihr dann noch Mehl, Backpulver und die Prise Salz nach und nach hinzu und verarbeitet alle Zutaten zu einem cremigen, luftigen Teig. Ganz zum Schluss müsst ihr nur noch 75g Zuckerstreusel hinzufügen und kurz unterheben.

Verteilt den fertigen Teig dann gleichmäßig auf die 3 vorbereiteten Backformen, streicht ihn glatt und verteilt die restlichen Zuckerstreusel auf dem Teig in den 3 Formen.

So backen die Böden im vorgeheizten Ofen für ca. 30-35 Minuten. Am Ende empfiehlt sich hier eine Stäbchenprobe. Die Böden sind gut, wenn sie goldig gebacken sind und bei der Probe kein Teig am Stäbchen haften bleibt.

Die fertig gebackenen Böden dürfen dann kurz außerhalb des Ofens in der Form abkühlen, bevor sie vorsichtig heraus gelöst werden und auf Kuchengittern vollständig abkühlen.

Währenddessen könnt ihr beginnen die Creme für die Füllung vorzubereiten.

Sprinkle-Naked-Birthday-Cake

Sprinkle-Naked-Birthday-Cake

Was ihr dazu braucht:

  • 150g weiche Butter
  • 150g Frischkäse
  • 100ml Sahne
  • 3 EL heller Sirup (z.B. von Grafschafter)
  • 1 EL Vanille Extrakt
  • 200g Puderzucker
  • Saft ½ Zitrone
  • 50g Zuckerstreusel

Und so geht’s:

Zunächst solltet ihr die Sahne in der Küchenmaschine steif schlagen und anschließend kurz zur Seite stellen. An warmen Tagen empfehle ich euch diese kurz in den Kühlschrank zu stellen.

Anschließend die weiche Butter mit dem Frischkäse in eine Rührschüssel geben und mit der Küchenmaschine zu einer cremigen, homogenen Masse verrühren. Während des Rührens gebt ihr dann den Sirup und das Vanille-Extrakt hinzu und rührt beides gut unter.

Nun nach und nach den Puderzucker hinzufügen und alles zu einer glatten, klümpchenfreien Creme verarbeiten.

Dann vorsichtig den Zitronensaft hineingeben und ebenfalls mit der Creme verrühren. Achtung: nicht zu viel Saft auf einmal, damit die Creme wegen der Säure nicht gerinnt.

Dann fehlen im Grunde nur noch die Zuckerstreusel. Diese ebenfalls kurz untermengen, bevor zu guter Letzt die Sahne vorsichtig unter die Creme gehoben wird.

Sprinkle-Naked-Birthday-Cake

Sprinkle-Naked-Birthday-Cake

Dann den Kuchen „nur noch“ zusammensetzen. Dazu eine Tortenplatte vorbereiten, den ersten Boden darauf legen und mit einem Tortenring umstellen. Die Hälfte der Creme auf den Boden geben und glatt Streichen. Den zweiten Boden auflegen und die restliche Creme auf diesem Boden verteilen und dann mit dem letzten Boden abschließen.

Das kleine Törtchen muss nun für ca. 3 Stunden in den Kühlschrank. Danach vorsichtig den Tortenring entfernen und servieren. Fertig.

Sprinkle-Naked-Birthday-Cake

Sprinkle-Naked-Birthday-Cake

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!

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„Zwetschgen-Streusel-Kuchen mit Quark-Öl-Teig“

Puhhhh was ist es sommerlich und heiß in Deutschland…. aber ich will überhaupt nicht jammern, denn ich freue mich riesig über diesen herrlichen, richtigen Sommer 🙂 Wann hat man das schon mal, dass man über Monate jeden Tag kurze Shorts, Röcke, Kleider und Sandalen oder Birkis anziehen kann? Eigentlich doch toll oder?

Einen Haken hat das ganze aber natürlich. Jetzt wo sich mittlerweile auch die Wohnungen aufgeheizt haben und nicht so richtig abkühlen wollen, ist es immer eine kleine Überwindung den Backofen anzuwerfen und für zusätzliche Wärme zu sorgen 🙂

Wenn aber gleichzeitig das Obst in den Gärten sprießt wie nie, der Bummel über den Markt mehr als großartig ist, weil man so herrlich viel, buntes, frisches, heimisches Obst kaufen kann….na dann muss man sich einfach überwinden und trotzdem in die Küche entschwinden. So ging es mir, als ich die herrlichen heimischen Zwetschgen auf dem Markt entdeckt habe. Die mussten einfach mit und beim ersten Zwetschgenkuchen des Jahres darf es auch ruhig klassisch zugehen, ohne große Back-Experimente. Entstanden ist ein super leckerer, saftiger Zwetschgen-Streusel-Kuchen mit Quark-Öl-Teig.

Fluffiger Teig, eng belegt mit vielen saftigen Zwetschgen und oben drüber eine Menge an buttrig-süßen Streuseln mit einer Prise Zimt. 🙂 Ein Traum.

Kennt ihr Quark-Öl-Teig? Ich finde ihn großartig und er ist eine absolut tolle Alternative für alle, die nicht ganz so gern Hefeteig mögen. Ratz-fatz gemacht, weil keine lästige Ruhezeit und trotzdem im Backergebnis ziemlich ähnlich. Probiert das unbedingt mal aus.

[Ich habe Teig und Streusel heute übrigens im Thermomix gemacht, aber das funktioniert natürlich auch mit der normalen Küchenmaschine. Gebt dazu die Zutaten einfach in die Rührschüssel, nutzt den Knethaken und vermengt alles zu einem schönen glatten Teig. Gleiches gilt auch anschließend für die Streusel.]

Zwetschgen-Streusel-Kuchen mit Quark-Öl-Teig

Starten wir mit den Streuseln.

Was ihr dazu braucht:

  • 250g Weizenmehl
  • 150g Butter
  • 150g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1,5 TL Zimt

Und so gehts:

Gebt für die leckeren Zimt-Streusel einfach alle Zutaten auf einmal in den Mixtopf, wählt die Knetstufe und verarbeitet alles für 2 Minuten zu einem krümeligen Teig. Füllt diesen in andere Schüssel um, nutzt im Zweifel eure  Hände noch um den Teig zu Streuseln zu reißen und stellt die Masse kurz in den Kühlschrank.

Den Mixtopf müsst ihr dann nicht mal spülen, sondern könnt ihn gleich für die Herstellung des Quark-Öl-Teig weiter verwenden. Die Menge an Zutaten reicht übrigens für ein Backblech.

Tipp: Ich hab dieses mal zwei kleinere Backbleche/Fettpfannen (ca. 20x30cm) mit Rand genutzt und zwei kleinere Kuchen gebacken. Einen davon hab ich etwas früher aus dem Ofen genommen, abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahrt. Am nächsten Tag hab ich ihn kurz im Ofen zu Ende gebacken und hatte so zwei Tage lang frischen, ofenwarmen Zwetschgen-Kuchen 🙂

Zwetschgen-Streusel-Kuchen mit Quark-Öl-Teig

Was ihr dazu braucht:

  • 120g weiche Butter
  • 200g Quark
  • 45g Pflanzenöl
  • 30ml Milch
  • 100g Zucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • etwas Vanille-Extrakt
  • 470 Gramm Mehl
  • ca. 1,2 Kg frische Zwetschgen zum Belegen

Zwetschgen-Streusel-Kuchen mit Quark-Öl-Teig

Und so gehts:

Gebt alle Zutaten (ausgenommen die Zwetschgen) für den Quark-Öl-Teig auf einmal in den Mixtopf und verarbeitet alles auf der Knetstufe ebenfalls für nur 2 Minuten zu einem schönen glatten Teig.

Gebt den Teig dann auf die Arbeitsfläche, nette ihn kurz mit den Händen durch und formt eine Kugel.

Dann heizt ihr den Backofen auf 180 Grad (Ober-/ Unterhitze) vor und belegt ein Backblech (oder zwei kleine Bleche) mit Backpapier.

Gebt den Teig auf das Blech und rollt ihn mit Hilfe eurer Hände gleichmäßig auf dem Blech aus. Das gesamte Blech sollte bis in die Ecken, gleichmäßig dick (ca. 1cm) mit Teig belegt sein.

Dann gehts an den Belag. Wascht dazu die Zwetschgen gründlich, halbiert sie und entfernt den Stein. Ich habe den Kuchen dann mit den Zwetschgen-Hälften dicht an dicht (mit der Schale nach unten) belegt. Bei ganz großen Früchten, habe ich die Hälften nochmal halbiert, damit alle Früchte auf dem Kuchen ungefähr eine ähnliche Höhe haben. Ihr könnt die Zwetschgen ruhig etwas in den Teig drücken.

Nun holt ihr die vorbereiteten Streusel aus dem Kühlschrank und gebt sie über die Zwetschgen. Dabei ist es an euch, ob ihr lieber ganz feine Streusel mögt, oder es so wie ich machen wollt und auch größere Streusel-Klumpen auf die Zwetschgen gebt. Dann habt ihr einfach eine tolle, knusprige Streuselschicht.

Zwetschgen-Streusel-Kuchen mit Quark-Öl-Teig

Der Kuchen backt so dann für ca. 50 Minuten im vorgeheizten Ofen. Er ist gut, sobald nach der Backzeit bei der Stäbchenprobe kein Teig am Stäbchen kleben bleibt und die Streusel schön goldig und knusprig sind.

Lasst den Kuchen dann kurz auf einem Kuchengitter abkühlen, bevor ihr ihn in Stücke schneidet und das erste Stück direkt lauwarm serviert. Fertig.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!!

Zwetschgen-Streusel-Kuchen mit Quark-Öl-Teig

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„kleiner Regenbogen-Fisch“

Vor einigen Wochen, als der Frühling gerade begann sommerlich zu werden, war ich auf der Taufe des kleinen Till-Johan eingeladen. Einem niedlichen kleinen Jungen mit einem sehr sonnigen Gemüt, der eigentlich immer lacht 🙂

Und da es einige Taufgäste gab, hatte ich den Vorschlag gemacht, einen Kuchen für die Kuchentafel mitzubringen, damit die Mami und die Omi von Till-Johan nicht alles alleine machen müssen. Nach kurzer Überlegung und dem Blick auf die Einladung war klar, es sollte etwas thematisch passendes sein: Ein Fisch! Genauer gesagt ein kleiner Regenbogen-Fisch.

kleiner Regenbogen-Fisch

Die Deko stand recht schnell fest. Weiße Schokolade und bunte Schokolinsen, aber welcher Kuchen sollte es werden? Da ich insbesondere weiße Schokolade als Überzug schon recht süß finde, hab ich mich recht schnell entschieden, dass die Füllung irgendwie ein frischer Kontrast sein sollte. Daher fiel die Wahl letztlich auf fluffige Biskuitböden, gefüllt mit einer frischen Zitronen-Frischkäse-Creme. Und da der Kuchen wirklich lecker war und gut angekommen ist, dachte ich, ich teile das Rezept mit euch. 🙂

Starten wir mit den Biskuitböden, die ich mit dem Thermomix zubereitet habe. Ihr könnt sie aber natürlich auch mit einer anderen Küchenmaschine zubereiten. Alternativrezepte findet ihr im Rezept-Archiv 🙂

kleiner Regenbogen-Fisch

Was ihr dazu braucht:

  • 8 Eier
  • 200g Zucker
  • 4 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 240g Weizenmehl
  • 2 Prisen Salz

Und so gehts:

Die oben genannten Zutaten beziehen sich auf die Zubereitung von 2 Biskuitböden. Ich würde den Teig in zwei Portionen (jeweils die Hälfte der gelisteten Zutaten), nacheinander zubereiten. Ansonsten ist die Masse zuviel und der Teig wird nicht luftig genug.

Zunächst heizt ihr den Backofen auf 180 Grad (Ober-/ Unterhitze) vor und fettet zwei runde Springformen (je Ø 24cm) gut ein. Ich mache es wie immer und bespanne die Böden der Form mit Backpapier und fette nur die Ränder der Formen gründlich.

Setzt dann den Rühreinsatz in den Thermomix und gebt zunächst 2 Eier, 100g Zucker und 1 Päckchen Vanillin-Zucker in den Mixtopf. Setzt den Deckel und den Messbecher auf und schlagt alles für 6 Minuten, bei 37 Grad auf Stufe 4 luftig auf. Anschließend schlagt ihr ohne Temperatur weitere 6 Minuten auf Stufe 4. Die Masse ist weißlich, luftig und im Volumen deutlich vergrößert.

Gebt nun 120g Mehl und 1 Prise Salz rechts und links neben den Rühraufsatz in den Mixtopf und hebt beides 4 Sekunden auf Stufe 3 unter. Das war es schon. Sollte noch Mehl oben drauf sein, hebt das vorsichtig mit dem Spatel unter und gebt den Teig dann direkt in einer, der vorbereiteten Formen.

Reinigt den Mixtopf und bereitet dann die zweite Portion Biskuitteig auf die gleiche Art und Weise zu und füllt sie anschließend in die zweite Springform.

Die Biskuitböden backen nun für ca. 20 Minuten im vorgeheizten Ofen. Am Ende der Backzeit empfiehlt sich die Stäbchenprobe. Die Kuchen sind gut, sobald kein Teig am Stäbchen haften bleibt. Lasst die Kuchen dann kurz in der Form auskühlen, löst nach 5-10 Minuten die Ränder der Springformen und lasst die Biskuitböden vollständig auskühlen.

Während die Böden abkühlen reinigen wir schnell den Mixtopf und kümmern uns dann um die Füllung.

kleiner Regenbogen-Fisch

Was ihr dazu braucht:

  • 100g Sahne (kalt)
  • 100g Puderzucker
  • 1/2 Päckchen Sahnesteif
  • etwas Vanille-Extrakt
  • 250g Frischkäse
  • Saft 1/2 Zitrone

Und so gehts:

Zunächst müsst ihr die Sahne mit dem Puderzucker und dem Sahnesteif in der Küchenmaschine (Rührbesen) auf hoher Stufe sehr steif schlagen. Gebt dann das Vanille-Extrakt hinzu und rührt es unter.

Nun folgt der Frischkäse. Den gebt ihr esslöffelweise zur Sahnecreme und rührt ihn gut unter, so dass eine schöne, homogene Creme entsteht.

Zu guter letzt gebt ihr, während ihr weiterrührt den Zitronensaft hinzu und rührt auch diesen unter.

kleiner Regenbogen-Fisch

Dann geht es auch schon an das Zusammensetzen des Kuchens. setzt dazu einen Biskuitboden auf ein Kuchengitter und stellt einen Tortenring drumherum. Gebt dann die Creme darauf, streicht sie glatt und legt den zweiten Boden auf.

So stellt ihr den Kuchen für ca. 30 Minuten kühl, damit die Creme etwas fester wird.

(Es ist wichtig dass der Kuchen auf einem Kuchengitter und nicht bereits auf der Tortenplatte steht, weil ihr später die Schokolade als Überzug hinüber gebt und die Schokolade natürlich herunterläuft und ablaufen muss.)

Nach der Kühlzeit entfernt ihr den Tortenring und schneidet ein kleines Dreieck aus dem Kuchen, so dass ein kleines Fisch-Maul entsteht. Dieses herausgeschnittene Stück wird später die Schwanzflosse des kleinen Regenbogenfisches. Setzt das herausgeschnittene Dreieck daher ebenfalls auf ein Kuchengitter.

Nun folgt nur noch die Dekoration und das Fertigstellen des Kuchens.

kleiner Regenbogen-Fisch

Was ihr dazu braucht:

  • 600g weiße Kuvertüre
  • 1 EL Kokosfett
  • ca. 250g bunte Schokolinsen (entweder ganz bunt oder vorsortiert nach eurer Wahl)

Und so gehts:

Schmelzt die Kuvertüre im heißen Wasserbad zusammen mit dem Kokosfett und verrührt alles zu einer gleichmäßigen Masse.

Stellt die bunten Schokolinsen bereit.

Gebt dann die flüssige Schokolade, von der Mitte aus über den Kuchen so, dass der komplette Kuchen und die Ränder gleichmäßig mit Schokolade bedeckt sind. Eventuell müsst ihr an den Rändern mit einem kleinen Backpinsel etwas nacharbeiten.

Dekoriert dann sofort, bevor die Schokolade fest wird, das Maul, das Auge und auch die Schuppen-Deko des kleinen Regenbogenfisches.

Anschließend geht ihr bei dem kleinen Dreieck für den Schwanz genauso vor. Erst die Schokolade darüber geben und dann mit den Schokolinsen dekorieren.

Nun muss der Kuchen nur noch trocknen, so dass die Schokolade und die Deko fest wird. Stellt ihn dazu für mind. 3 Stunden, gern auch über Nacht, in den Kühlschrank.

Vor dem Servieren müsst ihr den Kuchen dann vorsichtig vom Kuchengitter lösen, auf eine ausreichend große Kuchenplatte oder ein Brett setzen und Fisch und Schwanz zusammensetzen. Fertig.

kleiner Regenbogen-Fisch

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!!

kleiner Regenbogen-Fisch

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„Kirsch-Aprikosen-Crostata“

Sommer, Sonne, Sonnenschein 🙂

Also in diesem Jahr können wir uns über den Frühling und auch den bisherigen Start in den Sommer wohl kaum beschweren, oder? Seit Wochen gibt es fast nur Sonne, tolle Temperaturen und dazu überall glücklich schauende Menschen. Ich finde so darf es noch bis August weitergehen…

Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber je wärmer es ist, desto mehr Lust auf Obst habe ich. Es gefällt mir über den Markt oder durch die Obstabteilung des Supermarktes zu schlendern und ich kann mich an den tollen bunten Farben der saisonalen Früchte gar nicht satt sehen. Nach den Erdbeeren stehen bei mir gerade Kirschen ganz hoch im Kurs und Aprikosen. Dicht gefolgt von Pfirsichen 🙂

Naja und deshalb stand ziemlich schnell fest, dass es auch kuchentechnisch dieses Wochenende fruchtig und saftig zugehen sollte. Lange in der Küche stehen wollte ich auch nicht und so war der Entschluss sehr schnell gefasst. Es gibt eine leckere, fruchtige Kirsch-Aprikosen-Crostata.

Kirsch-Aprikosen-Crostata

Kennt ihr die italienische Crostata schon? Im Grunde ist der Teig dem klassischen Mürbeteig sehr ähnlich, wird aber mit einem Teil Mandeln hergestellt und ist sehr leicht und knusprig. Schnell gemacht und absolut empfehlenswert.

Die Italiener füllen die Crostata gern einfach nur mit Marmelade, aber bei mir kommen schon ganze Früchte, bzw. frische Früchte in Form eines kleinen Kompotts als Füllung ins Spiel.

Kirsch-Aprikosen-Crostata

Fangen wir doch einfach mal mit dem Teig an. Den hab ich im Thermomix hergestellt, aber alle ohne Thermomix, können ihn genauso schnell herstellen.

[Dazu einfach statt des Zuckers direkt Puderzucker verwenden und alle Zutaten mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten]

Was ihr dazu braucht:

  • 80g Zucker
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 300g Weizenmehl
  • 180g Butter (kalt)
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

Und so gehts:

Zunächst gebt ihr den Zucker und die Mandeln in den Mixtopf, setzt den Deckel und den Mixbecher ein und pulverisiert die Zutaten  20 Sekunden auf Stufe 10.

Schiebt dann die Zutaten vom Rand nach unten und gebt das Mehl, die kalte Butter in Stücken, das Ei und die Prise Salz hinzu. Vermengt alles für 20 Sekunden auf Stufe 4.

Der Teig sieht nun wie Streuselteig aus. Gebt ihn daher auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche und verknetet ihn mit den Händen zu einem glatten Teig. Diesen wickelt ihr als Kugel in Frischhaltefolie und legt ihn für 30 Minuten zum kühlen in den Kühlschrank.

Kirsch-Aprikosen-Crostata

Während dieser Zeit könnt ihr die Füllung für die Crostata vorbereiten.

Was ihr dazu braucht:

  • 400g frische Kirschen
  • 150g Aprikosen
  • 350ml Apfelsaft
  • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
  • 1-2 EL gemahlene Mandeln
  • 1 Eigelb
  • etwas Puderzucker zum Bestäuben

Kirsch-Aprikosen-Crostata

Und so gehts:

Zunächst müsst ihr die Kirschen und die Aprikosen gründlich waschen und von den Stielen sowie möglichem Grün befreien. Halbiert dann die Kirschen und entfernt den Stein. Für die Aprikosen gilt das gleiche. Die werden zunächst halbiert. Den Stein müsst ihr entfernen und anschließend schneidet ihr die Früchte in mundgerechte Stücke.

Gebt dann 300ml Apfelsaft in einen Topf und lasst ihn auf dem Herd kurz aufkochen. Sobald der Saft kocht gebt ihr zunächst die Kirschen hinzu und lasst die Früchte für ca. 6 Minuten mitköcheln. Nach ungefähr der Hälfte der Zeit gebt ihr die Aprikosen hinzu. Diese sind generell etwas weicher und daher würden sie zu sehr zerkochen, wenn ihr sie von Beginn an hinein gebt.

Rührt den restlichen Apfelsaft mit dem Vanille-Puddingpulver glatt, so dass keine Klümpchen vorhanden sind und gebt das ganze zum Ende der Kochzeit unter ständigem Rühren zum Obst. Damit dickt das Kompott sehr schnell an. Anschließend die Masse einfach vom Herd nehmen und ein wenig abkühlen lassen.

In dieser Zeit sollte die Kühlzeit des Teiges auch um sein und es geht an das „Zusammensetzen“ der Crostata.

Heizt zunächst den Backofen auf ca. 200 Grad (Ober-/ Unterhitze) vor und fettet eine Tarteform mit Hebeboden gründlich mit Butter ein.

streut dann die Arbeitsfläche mit Mehl aus und rollt die Hälfte des Teiges so groß aus, dass der Boden und die Ränder der vorbereiteten Form bedeckt sind. Legt den Teig dann vorsichtig in die Form und drückt ihn leicht fest.

Kirsch-Aprikosen-Crostata

Kleiner Tipp: wenn euer Teig zu weich ist, dann rollt ihn auf etwas Backpapier aus. So könnt ihr ihn mittels des Backpapiers leicht über die Form bringen das Backpapier umdrehen, den Teig in die Form legen und nun nur noch vorsichtig das Backpapier abziehen.

Stecht den Teig-Boden einige Male mit einer Gabel ein und streut die gemahlenen Mandeln über den Boden. Danach füllt ihr das Kompott hinein und streicht es glatt.

Den restliche Teig rollt ihr nun, ebenfalls auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus und schneidet mit einem Messer oder mit einem Zackenroller Teigstreifen aus, die ihr gitterförmig über der Füllung auslegt. An den Rändern solltet ihr die Streifen ein wenig mit dem Teigboden festdrücken.

So darf die Tarte nun zum Backen in den Ofen. Die Backzeit beträgt insgesamt 35 Minuten. Nach 15 Minuten solltet ihr die Crostata aber kurz aus dem Ofen nehmen und den vorgebackenen Teig (Gitter und Ränder) mit dem leicht verquirlten Eigelb bepinseln. So bekommt die Crostata eine herrlich goldige Farbe.

Nach dem Backen lasst ihr die Kirsch-Aprikosen-Crostata etwas abkühlen, bevor ihr sie vorsichtig aus der Form löst. Vor dem Servieren dann einfach noch mit etwas Puderzucker bestäuben und genießen. Fertig.

Kirsch-Aprikosen-Crostata

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!!

Kirsch-Aprikosen-Crostata

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