„Knusprige Müsliriegel – schnell und lecker“

Heute habe ich keinen Kuchen für euch.

Heute gibt es mal etwas anderes. Viel gesünder, weniger süß, weniger Kalorienreich und trotzdem knusprig, lecker und perfekt für zwischendurch: Knusprige Müsliriegel – selbstgemacht, schnell und lecker 🙂

Ich wollte das schon lange mal ausprobieren, weil ich einfach dachte, es ist perfekt fürs Büro, zum gesünderen Naschen zwischendurch oder zum Sport. Und als dann noch eine liebe Kollegin gefragt hat, ob ich nicht mal ein Rezept für Müsliriegel auf den Blog bringen kann, da stand die Entscheidung fest. Und eins steht fest: es war zwar der Erste, aber ganz sicher nicht der letzte Versuch. Weitere Ideen warten und werden sicher bald mal ausprobiert.

 

Knusprige Müsliriegel – schnell und lecker

Was ihr dazu braucht:

  • 125g Cornflakes
  • 125g kernige Haferflocken
  • 50g zarte Haferflocken
  • 50g Amaranth gepufft
  • 30g Rosinen oder getrocknete Cranberries
  • 20g backfeste Schokotropfen
  • 120g Apfelmus
  • 120g Mehl
  • 100g flüssigen Honig
  • 100g Agavendicksaft

Knusprige Müsliriegel – schnell und lecker

Und so geht’s:

Ihr müsst einfach alle Zutaten für das Müsli (Cornflakes, Haferflocken, Amaranth, Rosinen und Schokotropfen) mit dem Mehl vermischen. Danach fügt ihr zunächst das Apfelmus hinzu und vermengt alles gründlich. Das geht am besten mit den Händen. (Da die Angelegenheit sehr klebrig wird, habe ich in diesem Fall zu Einweghandschuhen gegriffen) Zum Schluss gebt ihr noch den Honig und den Agavendicksaft hinzu und vermengt auch diese Zutaten, bis eine leicht klebrige, etwas feuchte Masse entsteht.

Knusprige Müsliriegel – schnell und lecker

Heizt dann den Ofen auf 170 Grad (Ober-/ Unterhitze) vor und legt ein hohes Backblech oder eine Fettpfanne mit Backpapier aus. Wer hat kann auch sonstige Silikonformen nutzen, die sich eignen. Diese müssen dann nur zuvor mit Backtrennspray besprüht werden, damit sich die Riegel später gut lösen.

Gebt dann die vorbereitete Müslimasse auf das vorbereitete Backblech und backt die Masse im vorgeheizten Ofen für ca. 25 Minuten. Nehmt das Blech dann aus dem Ofen, lasst alles kurz abkühlen, aber Achtung: nicht zu lang. Die Riegel solltet ihr nämlich noch warm in die gewünschte Form schneiden. Anschließend nur noch vollständig abkühlen lassen. Fertig.

Knusprige Müsliriegel – schnell und lecker

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachmachen !!!

Knusprige Müsliriegel – schnell und lecker

P.S. Wusstet ihr, dass es in den USA einen „Tag des Müsliriegels“ gibt 🙂 dieser ist am kommenden Montag. Insofern kommt das Rezept doch gerade perfekt oder? 🙂

„Saftige Apfelwähe“

Wisst ihr das es in Deutschland, ganz besonders in den USA und in der ganzen Welt für ungefähr alles einen Tag gibt? ‚Tag der gesunden Ernährung‘, ‚Räum deinen Schreibtisch auf Tag‘, der ist übrigens direkt Morgen, oder ‚Tag des Kuschelns‘. Aber auch für Foodies gibt es praktisch jeden Tag etwas zu feiern. 🙂

So war zum Beispiel am Freitag gerade der ‚Tag des deutschen Apfels‘. Und da Äpfel einfach super, saftig, lecker und noch dazu sehr gesund sind, finde ich es nur richtig, dass der Apfel seinen eigenen Tag hat 🙂  Und passend zum Tag des deutschen Apfels gibt es hier bei mir dann heute auch ein Apfel-Rezept: eine saftige Apfelwähe.

Saftige Apfelwähe

Wenn ihr jetzt denkt „Wäre?“ „Apfelwähe?“ dann kläre ich euch kurz auf. Die Wähe kommt eher aus dem badischen oder hessischen und ist auch in Österreich und der Schweiz sehr beliebt. Es ist im Grunde der bekannten Tarte recht ähnlich. Ein flacher Form- oder Blechkuchen, meist und so auch bei mir, aus knusprigem Mürbeteig, mit viel Frucht und übergossen mit einer Eier- oder Puddingmasse. In meinem Fall habe ich mich entschieden einen knusprigen Mürbeteig zu machen, diesen randhoch mit süßen, saftigen Äpfeln zu füllen und anschließend, mit einem cremigen, selbstgekochten Vanille-Pudding zu übergießen. Ein Traum sag ich euch. Probiert es einfach aus.

Saftige Apfelwähe

Zunächst solltet ihr den Teig für den Boden der Tarte herstellen.

Was ihr dazu braucht:

  • 250 g Weizenmehl
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g kalte Butter
  • 2 Eier

Saftige Apfelwähe

Und so gehts:

Gebt das Mehl, den Zucker und das Salz zusammen mit der kalten Butter (in Stückchen) in eine Rührschüssel und vermengt alles mit der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (Knethaken) zu einer krümeligen Masse. Fügt dann die Eier nacheinander hinzu und verknetet alles zu einem schönen glatten Teig. Manchmal hilft es hier die Hände zu Hilfe zu nehmen. Den glatten Teig formt ihr anschließend zu einer Kugel, wickelt ihn in Frischhaltefolie und legt die Teig-Kugel für  ca. 1 Stunde zum kühlen in den Kühlschrank.

Während der Teig im Kühlschrank ruht, könnt ihr den Vanillepudding und die Äpfel für die Apfelwähe vorbereiten. Ich hab diesen mit etwas frisch geriebener Tonka-Bohne verfeinert. Der Pudding geht natürlich auch ohne, aber ich kann euch diese kleine harte Bohne echt ans Herz legen. Ein toller, feiner vanilliger Geschmack.

Saftige Apfelwähe

Was ihr dazu braucht:

  • 250ml Milch
  • 250ml Sahne + 100ml Sahne
  • 4 Eigelb
  • 5 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 100g Zucker
  • 40g feine Speisestärke
  • 20g Mehl
  • Abrieb der Tonkabohne
  • 3 große saftige, eher süße Äpfel (Ich hab die Sorte „Gala“ benutzt)
  • Zimt
  • 100g gemahlene Mandeln
  • c. 3 EL Aprikosenkonfitüre zum Glasieren der Tarte

Und so gehts:

Als erstes solltet ihr 50ml Milch, zusammen mit dem Zucker, dem Vanillin-Zucker und den Eigelben mit der Hand gründlich verquirlen. Gebt dann vorsichtig die Speisestärke und das Mehl hinzu und verrührt alles so lange und so gründlich, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind und ihr eine glatte Masse habt. Gebt dann noch den Tonkabohnen-Abrieb hinzu und rührt auch diesen unter.

Nun erhitzt ihr auf dem Ofen in einem Topf die restlichen 200ml Milch zusammen mit der Sahne. Lasst die Flüssigkeit unter ständigem Rühren kurz aufkochen und nehmt den Topf dann kurz vom Herd. Nun gebt ihr die vorbereitete Zucker-Ei-Milchmasse unter Rühren hinzu und stellt den Topf zurück auf den heißen Ofen. Lasst die Masse unter Rühren kurz erneut aufkochen. Ihr merkt dann schon, dass die Masse schnell eindickt und dann darf sie auch direkt wieder vom Herd.

Stellt den Pudding kurz zur Seite. Deckt ihn dabei am besten direkt auf der Oberfläche mit Frischhaltefolie ab, damit sich keine Haut bildet.

Wascht dann die Äpfel, schält sie, entkernt und viertelt sie. Die Viertel selber schneidet ihr dann in dünner Scheiben, indem ihr jedes Viertel nochmal in 4-5 Scheiben unterteilt.

Saftige Apfelwähe

Wenn ihr alle Vorbereitungen abgeschlossen habt und die Kühlzeit des Tarte-Teiges um ist, könnt ihr den Backofen auf 200 Grad (Ober-/ Unterhitze) vorheizen und eine Tarteform mit Hebeboden (Ø26cm) gründlich einfetten. (habt ihr keine Tarte-Form zur Hand, dann nehmt einfach eine runde Springform. Wichtig ist nur, dass ihr den Teig am Rand hochzieht, so dass der Kuchen einen knusprigen Teigrand hat)

Holt nun den vorbereiteten Teig aus dem Kühlschrank und rollt ihn in passender Größe rund zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie aus. Die obere Lage der Frischhaltefolie könnt ihr dann abziehen und den Teig vorsichtig mit Hilfe der zweiten Lage Frischhaltefolie in die Form legen. Drückt den Teig gleichmäßig in die Form und am Rand hoch und schneidet den überschüssigen Teig mit einem scharfen Messer ab. Den Boden der Tarte stecht ihr nun noch mehrmals mit einer Gabel ein.

Verteilt anschließend die gemahlenen Mandeln gleichmäßig auf den Boden der Tarte und legt dann eine erste Schicht Äpfel (ca. 1 1/2 Äpfel) kreisförmig und leicht überlappend auf die Mandeln in die Form, so dass die Form fächerartig einmal komplett bedeckt ist und streut die Äpfel mit etwas Zimt ein.

Nun nehmt ihr den vorbereiteten Vanillepudding und rührt in diesen, mit Hilfe eines Schneebesens, die restlichen 100ml Sahne unter, so dass der Pudding eine etwas dünnere Konsistenz erhält. Diesen Pudding gießt ihr dann über die erste Schicht Äpfel und legt anschließend die zweite Schicht Äpfel, ebenfalls fächerartig im Kreis auf den Pudding.

Die Tarte backt so nun im vorgeheizten Ofen für ca. 40-45 Minuten. Der Kuchen ist gut, sobald der Pudding und der Rand der Tarte goldig und leicht gebräunt ist. Holt die Tarte dann aus dem Ofen und lasst sie auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen. Zum Schluss erhitzt ihr die Aprikosenkonfitüre und glasiert damit die Tarte-Oberfläche (Pudding und/oder Äpfel). Lasst den Guss anschließend abkühlen und fest werden. fertig.

Saftige Apfelwähe

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken !!!

Saftige Apfelwähe

P.S. Wenn ihr gerne mehr über Foodie-Feiertage wissen möchtet, dann schaut doch mal bei der lieben  Nina von Törtchen-made-in-Berlin vorbei. Die hat einen Foodie-Kalender für 2019 zusammengestellt. Absolut klasse 🙂

„Dreikönigskuchen“

2019

HAPPY NEW YEAR ! FROHES NEUES JAHR ! HAPPY NEW YEAR !

Neues Jahr, neues Glück und viele gute Vorsätze 🙂 Einer davon ist, dass ich mir in diesem Jahr wieder mehr Zeit für den Blog nehmen möchte. Mal schauen ob das klappt, aber ich bin optimistisch, dass ihr in 2019 wieder mehr vom ‚Muffinmädchen‘ lesen werdet.

Es ist ja nicht so, dass ich im letzten Jahr nicht gebacken hätte, sondern ich hatte einfach keine Lust es aufzuschreiben und zu verbloggen. 😦 irgendwie blöd. Wer mir jedoch auf Instagram folgt (@dasmuffinmaedchen) konnte eigentlich alle Backergebnisse sehen. Sollte da irgendwas dabei sein, von dem ihr gern das Rezept haben wollt, lasst es mich wissen, dann werde ich das gern hier auf dem Blog veröffentlichen. Würde mich in jedem Fall freuen, den ein oder anderen von euch auch bei Instagram zu sehen.

Das neue Jahr ist nun ja auch schon wieder fast eine Woche alt, Weihnachten ist lange vorbei und für die meisten heißt es spätestens an diesem Wochenende ‚raus mit der Weihnachtsdeko‘. O.K. ich gebe zu, dass das bei mir nur der Fall ist, weil der regionale Entsorgen gern am Montag die Bäume einsammeln möchte. Ansonsten hätte unser kleiner Baum gern noch ein wenig länger bleiben dürfen. Aber nun ja, dann zieht er heute halt aus. Passt ja auch denn schließlich ist genau heute ja auch der Tag der Heiligen Drei Könige…

… und damit sind wir auch schon beim Grund für das heutige Rezept. Passend zum Tag gibt es heute bei mir einen Dreikönigskuchen. Ein locker leckeres Hefegebäck, mit Rosinen und Schokolade und natürlich einer eingebackenen, versteckten Nuss. Denn die Tradition sieht vor, dass derjenige der die Nuss findet, der König für den Tag ist 🙂

Schauen wir mal, wer die Nuss findet 🙂

Dreikönigskuchen

Kennt ihr diesen Brauch? Falls nicht, dann solltet ihr es ausprobieren. Ob passend zum heutigen Tag, oder später, der Dreikönigskuchen ist ein tolles Hefegebäck für Frühstück oder Kaffeetafel und wird sicher schnell Fans und Abnehmer finden. Also probiert es unbedingt aus.

(Ich habe den Teig mit dem Thermomix hergestellt, aber das ist natürlich wie immer kein Muss. Ihr könnt ihn auch mit der ganz normalen Küchenmaschine (mit Knethaken) herstellen. Wichtig ist dann nur, dass ihr vorher die Milch etwas erwärmt und die Hefe zusammen mit etwas Zucker in der warmen Milch auflöst.)

Dreikönigskuchen

Was ihr dazu braucht:

  • 300ml lauwarme Milch
  • 1/2 Würfel frische Hefe (ca. 21g)
  • 60g Zucker
  • 60g Butter
  • Abrieb 1/2 Bio-Zitrone
  • 1/2 TL Salz
  • 500g Weizenmehl
  • 2 EL Rosinen
  • 2 EL backfeste Schokotropfen
  • 1 Macadamia-Nuss (alternativ: Mandel oder Haselnuss)
  • 1 Ei
  • Hagelzucker und/oder gehobelte Mandeln zum bestreuen

Dreikönigskuchen

Und so gehts:

Gebt die Milch, die Hefe und den Zucker in den Mixtopf und erwärmt alles für 2 Minuten, bei Stufe 2 auf 37 Grad.

Fügt dann Butter, Ei, Mehl, Salz und Abrieb der Bio Zitrone hinzu, wählt die Knetstufe und verknetet alles für 2 Minuten zu einem glatten Teig. Dann gebt ihr die Rosinen hinzu und knetet nochmals für ca. 1 Minute.

Füllt den Teig nun in eine große Schüssel um und knetet kurz mit den Händen die backfesten Schokotropfen unter. Deckt den Teig dann mit einem Küchenhandtuch ab und lasst ihn an einem warmen Ort für ca. 2 Stunden aufgehen. Der Teig sollte am Ende sein Volumen mindestens verdoppelt haben.

Dreikönigskuchen

Am Ende der Gehzeit bereitet ihr ein Backblech vor und legt es mit Backpapier aus. Wiegt dann vom Hefeteig 8 Portionen zu je 90g ab und formt jede Portion zu einer Kugel. In einer der kleinen Kugeln versteckt ihr dabei die Macadamia-Nuss. Aus dem restlichen Teig formt ihr eine runde, größere Kugel. Diese große Kugel setzt ihr nun mittig auf das Backblech und verteilt die 8 kleinen Kugel symmetrisch drumherum. Deckt das Backblech nun mit einem Küchenhandtuch ab und lasst den Teig für weitere 30 Minuten gehen.

Zum Ende dieser erneuten Gehzeit heizt ihr den Backofen auf 180 Grad (Ober-/ Unterhitze) vor.

Dreikönigskuchen

Verquirlt nun das Ei und bepinselt alle Teigkugeln (klein und groß) damit. Streut nun auf jede Kugel etwas Hagelzucker und/oder gehobelte Mandeln.

Der Dreikönigskuchen backt nun im unteren Drittel des vorgeheizten Ofen für ca. 25-30 Minuten. Ich empfehle euch jedoch bereits nach 20 Minuten zu schauen, ob der Kuchen zu dunkel wird. Falls ja, deckt ihr ihn mit etwas Alufolie ab und backt ihn abgedeckt zu Ende. Er ist gut, wenn er goldig ist und beim klopfen auf die einzelnen Kugeln leicht hohl klingt.

Lasst den fertigen Kuchen dann auf einem Kuchengitter abkühlen. Fertig.

Dreikönigskuchen

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!!

Dreikönigskuchen

„Gebrannte Walnüsse – besser als die vom Weihnachtsmarkt -„

HoHoHo

Mit großen Schritten geht es nun auf die Adventszeit und somit auf Weihnachten zu. Die Temperaturen werden kühler, die ersten Weihnachtsmärkte öffnen in diesen Tagen Ihre Türen und es dauert nicht mehr lang und der Duft von Glühwein, Zuckerwatte, Maronen und Bratwurst geht uns nicht mehr aus der Nase. Wie wäre es damit, sich ein Stück Weihnachtsduft nach Hause zu holen?

Das ist ganz einfach mit diesen tollen gebrannten Walnüssen. Ich sag euch: besser als die vom Weihnachtsmarkt! 🙂

Die kleinen süßen Walnüsse sind super schnell gemacht, schmecken viel besser, als die teuren auf dem Weihnachtsmarkt, die dann dort auch schon eine ganze Zeit herumliegen. Und ich sag euch, es geht nichts über lauwarme, süße und weihnachtliche kleine Knusperstücke. Probiert es unbedingt aus. Es lohnt sich.

Gebrannte Walnüsse – besser als die vom Weihnachtsmarkt –

Was ihr dazu braucht:

  • 200g ganze Walnüsse (ohne Schale)
  • 150g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 1/2 bis 1 TL Zimt (je nach Geschmack)
  • 100ml Wasser

Gebrannte Walnüsse – besser als die vom Weihnachtsmarkt –

Und so gehts:

Zunächst benötigt ihr eine große Pfanne. Am besten eine die möglichst hoch ist, damit ihr gut rühren könnt. Legt dann ein Backblech mit Backpapier aus, das braucht ihr, zum Abkühlen der karamellisierten Walnüsse.

Wenn alles vorbereitet ist, kann es direkt losgehen.

Gebrannte Walnüsse – besser als die vom Weihnachtsmarkt –

Gebt den Zucker, den Vanillin-Zucker, Zimt und Wasser in die Pfanne, erhitzt alles unter ständigem Rühren bis die Zuckerlösung kocht. Fügt dann die Walnüsse hinzu und lasst alles unter weiterem ständigen Rühren einkochen. Das dauert ca. 10 Minuten. Wichtig ist, dass das gesamte Wasser einkocht.

Gebrannte Walnüsse – besser als die vom Weihnachtsmarkt –

Die Masse wird mit der Zeit immer zäher und das Rühren wird schwerer. Sobald das ganze Wasser eingekocht ist, hört ihr bitte nicht auf zu rühren, denn kurz danach kristallisiert der Zucker und die gebrannten Walnüsse bekommen ihren typischen Knuspermantel.

Gebrannte Walnüsse – besser als die vom Weihnachtsmarkt –

Gebt die karamellisierten Walnüsse nun zum Abkühlen auf das vorbereitete Backblech und verteilt sie dabei direkt so gut, dass möglichst wenige Nüsse aneinander kleben. Am besten jede Walnuss einzeln.

Nun braucht ihr nur noch ein wenig Geduld und sobald die Walnüsse abgekühlt, dürft ihr sie genießen und seid: Fertig.

Gebrannte Walnüsse – besser als die vom Weihnachtsmarkt –

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachmachen!!!

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„Sprinkle-Naked-Birthday-Cake“

Huhu….seid ihr noch da?

Nachdem es hier einige Wochen still gewesen ist, melde ich mich heute mit einer ganz besonderen kleinen Torte zurück 🙂

Vielleicht fragt sich der ein oder andere, warum es so lange kein neues Rezept gab und ob es einen Grund dafür gibt. Das ist eine wirklich berechtigte Frage, auf die es aber so recht keine Antwort gibt. Ich glaube die ehrlichste ist: fehlende Motivation, viel Trubel im Leben 1.0 und der Wunsch nach Freizeit und Erholung. Und dann, ja und dann hat sich auch noch mein geliebtes MacBook verabschiedet und ich war quasi aufgeschmissen.

Aber schauen wir mal, vielleicht ist das ja heute der Start zu wieder mal regelmäßigerem bloggen 🙂

Und obwohl ich nicht gebloggt habe, gab es dennoch regelmäßig Kuchen 🙂 denn so ganz ohne geht es nicht. Und so kam es auch zum heutigen Törtchen. Das ist für einen Kuchenwettbewerb auf der Arbeit entstanden. Gewünscht war ein Törtchen zum 2. Geburtstag einer Marke und der Gewinn war eine Einhorn-Wanddekoration.  Da muss man dann ja wohl mitmachen…. und was soll ich sagen: mit vereinten Kräften und den Votes unzähliger lieber Kollegen habe ich tatsächlich mit meinem Sprinkle-Naked-Birthday-Cake gewonnen 🙂

Sprinkle-Naked-Birthday-Cake

Sprinkle-Naked-Birthday-Cake

Der Kuchen besteht im Grunde aus einer Art Biskuitteig, mit unzähligen Zuckerstreuseln, die mit gebacken werden. Dazu eine frische Creme, ebenfalls mit Zuckerstreuseln und das alles fein gestapelt im Naked-Look. Genau das richtige für einen „Kindergeburtstag“. Und damit ihr es nachbacken könnt, verrate ich euch natürlich auch das Rezept.

Sprinkle-Naked-Birthday-Cake

Sprinkle-Naked-Birthday-Cake

Was ihr dazu braucht:

  • 120g weiche Butter
  • 100g Zucker
  • 50g braunen Zucker
  • 3 Eier
  • 110g Buttermilch
  • 65g Sonnenblumenöl
  • 1 EL Vanille-Extrakt
  • 250g Mehl
  • 1,5 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100g Zuckerstreusel (Sprinkles)
Sprinkle-Naked-Birthday-Cake

Sprinkle-Naked-Birthday-Cake

Und so geht’s:

Zunächst müsst ihr den Ofen auf 180 Grad (Ober-/ Unterhitze) vorheizen und 3 runde Backformen (Ø20cm) gründlich einfetten.

Für den Teig schlagt ihr dann als erstes die weiche Butter mit dem Zucker und dem braunen Zucker cremig und luftig auf. Gebt dann die Eier nacheinander hinzu und rührt jedes Ei gründlich unter, so dass eine homogene Masse entsteht.

Während des Rührens dann nach und nach die Buttermilch, das Öl und das Vanille-Extrakt hinzufügen und all diese Zutaten ebenfalls unterrühren.

Anschließend fügt ihr dann noch Mehl, Backpulver und die Prise Salz nach und nach hinzu und verarbeitet alle Zutaten zu einem cremigen, luftigen Teig. Ganz zum Schluss müsst ihr nur noch 75g Zuckerstreusel hinzufügen und kurz unterheben.

Verteilt den fertigen Teig dann gleichmäßig auf die 3 vorbereiteten Backformen, streicht ihn glatt und verteilt die restlichen Zuckerstreusel auf dem Teig in den 3 Formen.

So backen die Böden im vorgeheizten Ofen für ca. 30-35 Minuten. Am Ende empfiehlt sich hier eine Stäbchenprobe. Die Böden sind gut, wenn sie goldig gebacken sind und bei der Probe kein Teig am Stäbchen haften bleibt.

Die fertig gebackenen Böden dürfen dann kurz außerhalb des Ofens in der Form abkühlen, bevor sie vorsichtig heraus gelöst werden und auf Kuchengittern vollständig abkühlen.

Währenddessen könnt ihr beginnen die Creme für die Füllung vorzubereiten.

Sprinkle-Naked-Birthday-Cake

Sprinkle-Naked-Birthday-Cake

Was ihr dazu braucht:

  • 150g weiche Butter
  • 150g Frischkäse
  • 100ml Sahne
  • 3 EL heller Sirup (z.B. von Grafschafter)
  • 1 EL Vanille Extrakt
  • 200g Puderzucker
  • Saft ½ Zitrone
  • 50g Zuckerstreusel

Und so geht’s:

Zunächst solltet ihr die Sahne in der Küchenmaschine steif schlagen und anschließend kurz zur Seite stellen. An warmen Tagen empfehle ich euch diese kurz in den Kühlschrank zu stellen.

Anschließend die weiche Butter mit dem Frischkäse in eine Rührschüssel geben und mit der Küchenmaschine zu einer cremigen, homogenen Masse verrühren. Während des Rührens gebt ihr dann den Sirup und das Vanille-Extrakt hinzu und rührt beides gut unter.

Nun nach und nach den Puderzucker hinzufügen und alles zu einer glatten, klümpchenfreien Creme verarbeiten.

Dann vorsichtig den Zitronensaft hineingeben und ebenfalls mit der Creme verrühren. Achtung: nicht zu viel Saft auf einmal, damit die Creme wegen der Säure nicht gerinnt.

Dann fehlen im Grunde nur noch die Zuckerstreusel. Diese ebenfalls kurz untermengen, bevor zu guter Letzt die Sahne vorsichtig unter die Creme gehoben wird.

Sprinkle-Naked-Birthday-Cake

Sprinkle-Naked-Birthday-Cake

Dann den Kuchen „nur noch“ zusammensetzen. Dazu eine Tortenplatte vorbereiten, den ersten Boden darauf legen und mit einem Tortenring umstellen. Die Hälfte der Creme auf den Boden geben und glatt Streichen. Den zweiten Boden auflegen und die restliche Creme auf diesem Boden verteilen und dann mit dem letzten Boden abschließen.

Das kleine Törtchen muss nun für ca. 3 Stunden in den Kühlschrank. Danach vorsichtig den Tortenring entfernen und servieren. Fertig.

Sprinkle-Naked-Birthday-Cake

Sprinkle-Naked-Birthday-Cake

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!

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