„knusprige Baguettes“

Auch wenn man es, zugegebener Maßen, an diesem Wochenende nicht glauben will, aber der Frühling kommt ja spätestens zu Ostern zurück. Und bei Sonne und warmen Temperaturen ist es bald soweit:

Zeit für die Grillsaison 🙂

Bei uns wird zwar eigentlich ganzjährig gegrillt, denn grillen geht immer, aber im Frühling und Sommer macht es schon deutlich mehr Spaß.

Und passend dazu habe ich heute ein super-easy Rezept für knuspriges Baguette.

knusprige Baguettes

Man braucht nur ganz wenige Zutaten und es schmeckt echt super klasse! Außen knusprig, innen luftig, einfach toll. Viel besser als die Variante vom Bäcker, bei der man oft nicht weiß, wie lange das Teil da schon liegt.

Einziger Haken, man braucht etwas Zeit. Zwar aktiv immer nur ein bisschen, aber in Summe, möchte ein luftiges Baguette halt einfach viel Zeit zum Ruhen und Aufgehen haben. Aber: es lohnt sich. Probiert es unbedingt aus! Dann duftet es bei euch demnächst ständig nach frischem Baguette 🙂

Das tolle: ihr könnt das Baguette natürlich immer wieder Variieren. Probiert es mal mit Vollkornmehl, oder gebt einige Röstziwebeln hinzu. Der Phantasie sind im Grunde keine Grenzen gesetzt.

Starten wir aber einfach mal mit der Basis. Ich hab den Teig übrigens mit dem Thermomix gemacht, aber das Kneten geht auch mit jeder anderen Küchenmaschine, oder eurem Handmixer. 😉

knusprige Baguettes

Was ihr dazu braucht:

  • 330 ml Wasser
  • 500g Weizenmehl
  • 2 TL Salz
  • 10g frische Hefe

knusprige Baguettes

Und so geht’s:

Zunächst füllt ihr das Wasser und die Hefe in den Mixtopf und erwärmt beides auf 37 Grad, für 2 Minuten, auf Stufe 2.

Fügt dann das Mehl und das Salz hinzu und knetet alles für 2 Minuten (Knetstufe). Füllt den fertigen Teig dann in eine große Schüssel um, deckt die Schüssel mit einem feuchten Küchentuch ab und lasst den Teig für ca. 1 1/2 Stunden aufgehen, bis er sein Volumen um etwa die Hälfte verdoppelt hat.

(Tipp: wer Zeit sparen möchte, kann den Teig auch abends vorbereiten und dann, abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen. Auch dort geht er auf und hat am nächsten Morgen dann das gewünschte Volumen. 🙂 )

Nach der Gehzeit gebt ihr den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche und schneidet ihn in 3 gleich große Teile. Jedes Teilstück dann vorsichtig flachdrücken und locker zu einem kleinen Laib aufrollen. Die Teiglaibe auf eine bemehlte Fläche legen, mit Mehl bestäuben und mit einem feuchten Küchentuch abdecken. So muss der Teig dann für weitere 20 Minuten aufgehen.

Nach dieser Gehzeit jedes Teigstück wieder vorsichtig zu einem flachen Rechteck drücken, dabei müsst ihr jedoch darauf achten, das ihr nicht alle Luftbläschen im Teig zerdrückt. Die flachen Teigfladen rollt ihr dann von der langen Seite, ähnlich wie bei einer Biskuitrolle, auf. An der Nahtstelle der Rolle kneift ihr den Teig dann leicht mit den Fingen zusammen, so dass die Rolle nicht wieder aufgeht. 

Jede Teigrolle rollt ihr nun unter leichtem Druck hin und her, bis die Rolle zur üblichen Baguetteform verlängert ist.

knusprige Baguettes

Das so entstandene Baguette legt ihr dann mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Ihr könnt super gut alle 3 Baguette auf ein Backblech legen und später gemeinsam backen. Dazu müsst ihr nur darauf achten, dass die Baguettes ausreichend Abstand zueinander haben. Schiebt möglichst immer etwas Backpapier zwischen die einzelnen Baguettes, damit sie nach dem nochmaligen Gehen auf keinen Fall aneinander kleben.

knusprige Baguettes

Das Backblech mit den Baguette-Rollen deckt ihr erneut mit einem feuchten Tuch ab und lasst die Teigrollen letztmalig für 45 Minuten aufgehen.

Zwanzig Minuten vor dem Ende der Gehzeit schiebt ihr zwei Backbleche in den unteren Bereich des Backofens (unterste Schiene und Schiene darüber) und heizt den Ofen auf 250 Grad (Ober-/ Unterhitze) vor.

Füllt dann ca. 100ml heißes Wasser in eine Tasse und stellt sie in der Nähe des Ofens bereit.

knusprige Baguettes

Den schneidet ihr die Baguettes mit einem scharfen Messer jeweils 3 Mal leicht schräg ein und zieht die Brotlaibe ganz vorsichtig mit dem Backpapier auf das obere, vorgeheizte Backblech. Wenn dieses wieder im Ofen ist, gießt ihr ganz vorsichtig (!!!) das heiße Wasser so schnell wie möglich auf das untere Backblech und schließt ganz schnell die Ofentür, damit der entstehende Dampf im Ofen bleibt.

Die Baguettes backen nun im vorgeheizten Ofen für ca. 20 Minuten. Falls sie schon vor Ende der Backzeit zu dunkel werden, regelt den Ofen rechtzeitig auf 230 Grad runter.

Die fertig gebackenen Baguettes dann nur noch außerhalb des Ofens für mind. 20 Minuten abkühlen lassen. Fertig.

knusprige Baguettes

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken !!!

knusprige Baguettes

P.S. Die Brote sind ziemlich zeitaufwendig, aber ich darf euch sagen: es lohnt sich! Und wenn ihr den Teig über Nacht gehen lasst, dann ist der Rest ziemlich schnell gemacht! Also nicht abschrecken lassen.

 

‚Fruchtiger Himbeer-Zitronen-Stechkuchen‘

Jetzt wo es langsam Frühling wird, bekomme ich mehr und mehr Lust auf frische, saftige Früchte. Gehts euch da genauso?

Da es aber noch nicht soooo viele frische heimische Früchte gibt, hab ich mich heute dazu entschieden trotzdem Farbe auf den Tisch zu zaubern und einfach tiefgekühlte Himbeeren zu verwenden. Dekoriert mit frischen Himbeeren, macht es mir definitiv Lust auf Sonne, Frühling und die ersten heimischen Früchte.

Die Himbeeren treffen bei mir heute als Fruchtmus auf einen saftigen Zitronen-Kuchen und eine leckere Sahnecreme. Entstanden ist so ein fruchtiger Himbeer-Zitronen-Stechkuchen.

Stechkuchen sind toll, weil sie durch die Löcher im Teig gaaaaanz viel Platz für die Fruchtmasse bilden 🙂 wenn ihr das noch nie gemacht habt, dann probiert es unbedingt mal aus!!

(Als Alternative zu der Himbeeren Variante findet ihr auf dem Blog auch schon eine Variante mit Blaubeeren. Diese Blaubeer-Zitronen-Creme-Schnitten)

Ich hab den heutigen Kuchen in zwei kleinen Springformen (18cm Durchmesser) gebacken. Ihr könnt ihn aber auch in einer kleinen Fettpfanne ca. 35×25 cm backen. Ganz wie ihr mögt.

Zunächst müsst ihr den Teig zubereiten und den Boden backen.

Was ihr dazu braucht:

  • 240g weiche Butter
  • 215g Zucker
  • 3 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 6 Eier
  • Abrieb einer Bio-Zitrone
  • 3 EL Zitronensaft
  • 300g Weizenmehl
  • 2 TL Backpulver

Und so gehts:

Gebt die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillin-Zucker in den Mixtopf und schlagt die Zutaten für ca. 40 Sekunden auf Stufe 3,5 auf.

Gebt dann die Eier einzeln hinzu und schlagt jedes Ei für ca. 25 Sekunden auf Stufe 4 gründlich unter, so dass sich die Eier mit der Butter-Zucker-Mischung verbindet.

Dann folgen Zitronen-Abrieb und der Saft. Beides rührt ihr nur kurz ca. 15 Sekunden auf Stufe 2 unter.

Zum Schluss folgen noch Mehl und Backpulver. Gebt diese Zutaten dazu und verrührt alles für 35 Sekunden auf Stufe 3,5. Es sollte ein cremiger Teig entstehen.

Fettet dann die Form eurer Wahl gründlich ein und heizt den Ofen auf 175 Grad (Ober-/ Unterhitze) vor.

Gebt den Teig in die vorbereitet Backform (solltet ihr auch zwei kleine Kuchen backen, dann teilt den Teig gleichmäßig auf) und streicht ihn glatt.

Der Kuchen backt nun im vorgeheizten Ofen für ca. 40 Minuten. Er ist gut, sobald bei der Stäbchenprobe kein Teig am Stäbchen haften bleibt und der Kuchen schön goldgelb gebacken ist.

Lasst ihn dann auf dem Kuchengitter in der Form etwas abkühlen.

Während der Kuchen im Ofen backt, könnt ihr schon mal die Himbeer-Fruchtfüllung zubereiten.

Was ihr dazu braucht:

  • 500g Tiefkühl-Himbeeren
  • 200g Gelierzucker (2:1)
  • Saft einer Bio-Zitrone

Und so gehts:

Gebt die Himbeeren in einen Topf und lasst sie kurz antauen. Erhitzt die Früchte dann und lasst sie aufkochen.

Die weichen Früchte passiert ihr dann, indem ihr sie durch ein Sieb streicht. So habt ihr später keine Kerne in der Fruchtmasse.

Gebt die passierte Fruchtmasse zurück in den Topf und fügt den Gelierzucker hinzu.

Lasst alles für ca. 15 Minuten köcheln. Zum Schluss 4 Minuten sprudelnd.

Rührt dann den Saft der Zitrone unter und lasst die Masse leicht abkühlen. Rührt gelegentlich durch, damit sich keine Haut bildet.

Während die Fruchtmasse abkühlt, bereitet ihr den Boden vor. Sollte der Kuchen beim backen eine Beule/Kuppel gebildet haben, dann schneidet den Kuchen oben gerade. Stecht dann in engen Abständen mit einem Kochlöffel 2-3cm tiefe Löcher in den Boden. Achtet nur darauf, dass ihr nicht bis auf dem Boden durchstecht.

Gebt dann die abgekühlte Fruchtmasse (bis auf ca. 5 EL, die stellt ihr zur Dekoration zur Seite) auf den vorbereiteten Boden und streicht sie glatt. Dabei sollen alle Löcher gut mit der Fruchtfüllung gefüllt sein.

Lasst die Füllung und den Kuchen nun gut 2-3 Stunden, gern auch über Nacht vollständig auskühlen.

Wenn der Kuchen vollständig abgekühlt ist, wird es Zeit für das Kuchen-Topping.

Was ihr dazu braucht:

  • 400g Sahne
  • 2 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 100g frische Himbeeren

Und so gehts:

Schlagt die Sahne mit dem Vanillin-Zucker unter Beobachtung auf Stufe 3,5 steif. Achtet darauf nicht zu lange zu schlagen, damit die Sahne nicht zu Butter wird.

Verteilt die Sahne auf dem vorbereiteten Kuchen mit der Fruchtmasse und streicht sie glatt. Dekoriert dann nur noch mit der übrigen Fruchtmasse und den frischen Himbeeren. Fertig.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken !!

„White Chocolate Macadamia Cookies“ (á la Subway)

Hab ich euch schon mal verraten, dass ich ein absoluter Fastfood-Junkie bin? Ich kann im Grunde an keinem Fastfood-Laden vorbei gehen, ohne dass ich nicht zumindest einen klitzekleinen Burger verspeisen muss. Und so kommt es, dass ich gelegentlich (meist wenn ich denke, dass es ruhig mal etwas gesünder zugehen dürfte) auch mal bei Subway einkehre und ein kleines Baguette einwerfe 🙂

Das beste bei Subway sind allerdings nicht die Baguettes, sondern eindeutig die Cookies. Und ganz besonders haben es mir dort die White Chocolate Macadamia Cookies angetan. Süß, außen knusprig, innen schön chewy und dazu noch mit köstlichen Macadamia-Nüssen. in Traum. Und weil ich sie so gerne mag, hab ich mich neulich mal dran gemacht und versucht sie nachzumachen. Und was soll ich sagen: Experiment geglückt 🙂 Sie sind einfach großartig. Ich hab dazu gesalzene Macadamia-Nüsse genommen, was den Geschmack nochmal getoppt hat, wenn ihr mich fragt.

Also wenn euch jetzt da Wasser im Munde zusammen läuft, dann nichts wie ran an die Rührschüssel und testen!!! 🙂

Was ihr dazu braucht:

  • 150g gesalzene Macadamia Nüsse
  • 100g weiße Schokolade
  • 225g weiche Butter
  • 225g Zucker
  • 100g brauner Zucker
  • 2 Eier
  • 300g Mehl
  • 1TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • etwas Salz
  • wer mag gibt noch etwas Vanilleextrakt hinzu

Und so geht’s:

Da die Zubereitung des Teiges total schnell geht, könnt ihr als erstes euren Backofen auf 160°C (Umluft) vorheizen. Und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Zerkleinert anschließend die weiße Schokolade und die Macdamia-Nüsse, so dass aber noch schöne große Stückchen über sind.

Dann geht’s an die Zubereitung des Teiges. Gebt dazu die weiche Butter in den Mixtopf und schlagt sie 30 Sekunden auf Stufe 4 cremig auf. Gebt dann den Zucker und den braunen Zucker hinzu und rührt ihn für 1 Minute auf Stufe 4 unter. Dann folgen die Eier und das Vanilleextrakt, dass ihr ebenfalls auf Stufe 4 für 1 Minute mit der Butter-Zucker-Mischung verrührt. Zu Schluss folgen Mehl, Backpulver, Natron und Salz. Rührt diese Zutaten für 20 Sekunden auf Stufe 4 unter.

Füllt den Teig nun in eine Schüssel und gebt und die gehackten Macadamia-Nüsse und die Schokolade hinzu und hebt beides locker mit Hilfe eines Teigspatels unter.

Nun gebt ihr den Teig mit einem gut gefüllten Teelöffel häufchenweise auf die vorbereiteten Backbleche. Ihr müsst allerdings darauf achten. dass ihr zwischen den einzelnen Teighäufchen ausreichend Abstand lasst, da die Cookies eher flach werden und in die Breite verlaufen. Ich habe pro Blech immer 9 Cookies gebacken.

Die Cookies backen nun pro Blech für ca. 10 Minuten im vorgeheizten Ofen. Sie sind gut, sobald se goldig und die Ränder leicht gebräunt sind. Innen sollten sie aber natürlich noch „chewy“ sein. Also nicht wundern: Wenn sie aus dem Ofen kommen, sind sie noch recht weich. Zieht die Cookies dann sofort vorsichtig vom Blech und lasst sie auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Fertig.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken !!!

„Erdnussbutter-Waffeln mit Vanilleeis“

Sonntag ist Kuchentag ….. normalerweise….. 🙂 Aber nicht heute.

Seit einigen Wochen denke ich, es wäre mal wieder Zeit für Waffeln. Richtig dicke, leckere Waffeln. Außen knusprig und innen fluffig und saftig. Aber einfache, normale Waffeln kann ja jeder. Belgische Waffeln, Buttermilch-Waffeln, Apfelwaffeln, all das gab es hier schon und gibts daheim ohnehin regelmäßig. Also musste was neues her und ich hab mich auf die Suche gemacht, um mal ein etwas anderes Waffelrezept zu finden.

Das Netz ist voll mit vielen kreativen Ideen für Waffeln, aber ein Rezept, mit wenig Butter und dafür umso mehr Erdnussbutter hat mich irgendwie angelacht. Also bin ich hingegangen und habe mein Standard-Waffelrezept abgewandelt und einen Teil der Butter durch Erdnussbutter ersetzt. Entstanden sind Erdnussbutter-Waffeln mit Vanilleeis (und Schoko-Sauce sowie einem Schuss Eierlikör) Und was soll ich sagen: LECKER 🙂

Erdnussbutter-Waffeln mit Vanilleeis

Nachmachen unbedingt empfohlen und mit dem Thermomix ratz fatz zusammengerührt.

Erdnussbutter-Waffeln mit Vanilleeis

Was ihr dafür braucht:

  • 55g Butter
  • 185g feine Erdnussbutter
  • 3 Eier
  • 350ml Milch
  • 270g Weizenmehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 100g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Vanilleeis
  • Schoko-Sauce, Eierlikör, Schoko-Streusel…… oder womit auch immer ihr die Waffeln servieren mögt

Erdnussbutter-Waffeln mit Vanilleeis

Und so gehts:

Gebt zuerst die Butter und die Erdnussbutter in den Mixtopf und erhitzt beides für 2 Minuten, bei Stufe 2 auf 50 Grad.

Gebt dann die Eier und die Milch dazu und verrührt die Zutaten für 10 Sekunden auf Stufe 4.

Dann folgen die trockenen Zutaten. Mehl, Backpulver, Salz, Vanillin-Zucker und Zucker. Vermengt alles für 30 Sekunden auf Stufe 5 zu einem cremigen, zähfließenden Teig.

Dann heizt ihr das Waffeleisen eurer Wahl vor (bei Bedarf fettet ihr das Eisen auch ein). Ich habe wie immer mein tolles KitchenAid-Waffeleisen benutzt und da ist einfetten absolut nicht nötig. Allein dafür, aber auch für das tolle Backergebnis liebe ich dieses Waffeleisen einfach.

Gebt dann, je nach Eisen 2-3 große Löffel oder eine kleine Kelle Teig in das vorgeheizte Waffeleisen und backt für ca. 3 Minuten knusprig gold-gelbe, leicht gebräunte Waffeln.

Danach gebt ihr auf jede Waffel eine Kugel Vanilleeis, vielleicht noch etwas Schoko-Sauce und für die Erwachsenen einen Klecks Eierlikör. Fertig.

Erdnussbutter-Waffeln mit Vanilleeis

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken !!!

Erdnussbutter-Waffeln mit Vanilleeis

„Schokoladen-Heidelbeer-Gugelhupf“ – super saftig

Neulich ist das Muffin-Mädchen im Leben 1.0 mal wieder älter geworden.

Ja auch mich ereilt das jedes Jahr, aber im Grunde macht es mir gar nichts aus. Meist genieße ich den Tag, es gibt lecker Kuchen und ich freue mich auf Familie und Freunde. 🙂 Und wie in jedem Jahr gab es natürlich auch das ein, oder andere Präsent. Und was bekommt ein Kuchen-verrückter Mensch in der Regel geschenkt? Richtig: Dinge zum Backen. 🙂 Neben einigen Büchern für neue Inspiration gab es auch eine weitere super tolle Nordic-Ware-Backform. Ich liebe diese Formen und freue mich über den Zuwachs in meiner Sammlung. Dieses Mal gab es die Form „Brilliance“. Eine Gugelhupf Form mit ganz geraden, filigranen, scharfen Kanten. Einfach schön. Die kommt in den nächsten Wochen sicher öfter zum Einsatz.

Deshalb war klar, dass sie an diesem Wochenende ausprobiert werden musste 🙂

Naja und da es dieses Wochenende ja eher ungemütlich, grau, nass und stürmisch ist, dachte ich, es braucht etwas mit Wohlfühlfaktor. Und was ist da besser als Schokolade? Richtig, super-saftige Schokolade 🙂 Deshalb gibt es bei mir heute diesen super-saftigen, lockeren Schokoladen-Heidelbeer-Gugelhupf. Frische Heidelbeeren im Teig machen ihn einfach saftig und leicht.

Schokoladen-Heidelbeer-Gugelhupf

(Ich hab den Schokoladenkuchen mit dem Thermomix zubereitet, aber es handelt sich bei dem Teig um einen einfachen Rührkuchen. Ihr könnt ihn also ganz einfach auch mit einer anderen Küchenmaschine zubereiten)

Schokoladen-Heidelbeer-Gugelhupf

Was ihr dazu braucht:

  • 200g Butter
  • 200g Zartbitterschokolade
  • 2 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 220g Zucker
  • 6 Eier
  • 1 Päckchen Schokoladen-Puddingpulver
  • 145g Weizenmehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 200g frische Heidelbeeren
  • Puderzucker zum Bestäuben

Schokoladen-Heidelbeer-Gugelhupf

Und so gehts:

Zunächst gebt ihr die Zartbitterschokolade, in kleinen Stücken in den Mixtopf und zerkleinert sie für 10 Sekunden auf Stufe 8. Schiebt die Schokolade dann mit dem Spate vom Rand nach unten in den Topf.

Gebt nun die Butter dazu und erhitzt alles für 4 Minuten, bei 50° auf Stufe 2, so dass Butter und Schokolade zu einer cremigen Masse schmelzen.

Dann gebt ihr den Zucker, den Vanillin-Zucker und die Eier hinzu und verrührt das Ganze 1 Minute auf Stufe 4.

Zum Schluss folgen die trockenen Zutaten, also das Mehl, das Schokoladen-Puddingpulver und das Backpulver. Alle Zutaten werden nun für 20 Sekunden auf Stufe 4 verrührt, bis ein schöner glatter, zähfließender Teig entstanden ist.

Heizt dann den Ofen auf 160 Grad (Ober-/ Unterhitze) vor und fettet eine Gugelhupf-Form (Ø 24 cm) gründlich ein. Je nachdem wie filigran eure Form ist, kann es Sinn machen, dass ihr die Form zusätzlich mit etwas Mehl ausstreut.

Schokoladen-Heidelbeer-Gugelhupf

Gebt dann vorsichtig die frischen, gewaschenen, aber abgetropften Heidelbeeren in den Teig und hebt sie ganz vorsichtig mit einem Teig-Spatel unter. Achtet darauf, dass die Beeren nicht kaputt gehen.

Schokoladen-Heidelbeer-Gugelhupf

Füllt den Teig in die vorbereitete Form, streicht den Teig glatt und backt den Schokoladenkuchen im vorgeheizten Ofen für ca. 60 Minuten. Am Ende der Backzeit empfiehlt sich hier die Stäbchenprobe. Der Kuchen ist fertig gebacken, sobald bei der Probe kein Teig am Stäbchen haften bleibt. Lasst den Kuchen dann noch für ca. 10 Minuten, bei ausgeschaltetem Ofen und geöffneter Ofentür im Ofen abkühlen.

Danach sollte er auf einem Kuchengitter für weitere ca. 10-15 Minuten in der Form abkühlen, bevor ihr ihn auf ein Kuchengitter stürzt und vollständig auskühlen lasst. Vor dem Servieren dann nur noch mit etwas Puderzucker bestäuben. Fertig.

Schokoladen-Heidelbeer-Gugelhupf

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken !!!

Schokoladen-Heidelbeer-Gugelhupf