„Apfel-Nuss-Blätterteig-Teilchen“

Kennt ihr das? Ihr habt Lust auf was leckeres zum Kaffee, aber keine Lust Ewigkeiten in der Küche zu stehen?

So gehts mir des Öfteren. Insbesondere wenn die Woche lang und anstrengend war, das Wochenende voller Programm ist, oder ich einfach mal Lust habe faul auf dem Sofa zu liegen. Und das geht ja gerade jetzt, wo das Wetter trister und kühler wird, besonders gut. Und das beste, man braucht dabei dann nicht mal ein schlechtes Gewissen zu haben. 🙂

Apfel-Nuss-Blätterteig-Teilchen

Dieses Wochenende hab ich es aber sogar geschafft ein bisl im Großhandel zu bummeln (Uschi sei DANK 🙂 ) und ich hab sogar ein erstes Weihnachtsdeko-Teil erstanden. Ich finde damit kann man ja nicht früh genug anfangen und wenn es dann noch draußen so ungemütlich ist, macht es umso mehr Spaß, es sich drinnen gemütlich zu machen.

Aber zurück zum Backen für Faule. 🙂 Da ich, wie gesagt, keine Lust hatte so sehr lange in der Küche zustehen, hab ich mich entschlossen, kleine Blätterteig-Teilchen zu machen. Gefüllt, passend zur Jahreszeit mit Äpfeln und Nüssen. Kommt dann noch etwas Zimt dazu, ist das Kuchenglück perfekt. Solltet ihr also noch Blätterteig im Haus haben, dann nichts wie ran und die Apfel-Nuss-Blätterteig-Teilchen sofort nachbacken. Es lohnt sich!

Apfel-Nuss-Blätterteig-Teilchen

Was ihr dazu braucht:

  • 1 Packung frischen Blätterteig
  • 2 säuerliche Äpfel
  • 100ml Milch
  • 160g gemahlene Haselnüsse
  • 1 TL Honig
  • 40g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 1 EL Rum (sofern keine Kinder mit essen; ansonsten einfach weglassen oder Rum-Aroma nehmen)
  • 1 TL Zimt
  • 1 Ei
  • etwas Puderzucker zum Bestäuben

Apfel-Nuss-Blätterteig-Teilchen

Und so gehts:

Ihr solltet als erstes die Äpfel vorbereiten, indem ihr sie wascht, ggf. schält, das Kerngehäuse entfernt und die Äpfel anschließend in kleine, gleichmäßige Stücke schneidet.

Anschließend gebt ihr die Milch in einen Topf und erhitzt sie auf dem Herd. Lasst sie kurz aufkochen und gebt dann unter Rühren die Haselnüsse, Zucker, Vanillin-Zucker, Honig, Zimt und den Rum hinzu. Es entsteht so eine cremige, streichfähige Masse.

Die Füllung sollte dann aber nicht mehr kochen und ihr nehmt sie am besten vom Herd.

Fügt dann 2/3 der Äpfel hinzu und vermengt alles gut.

Apfel-Nuss-Blätterteig-Teilchen

Dann ist es Zeit den Ofen auf 220 Grad (Ober-/ Unterhitze) vorzuheizen und ein Backblech mit Backpapier auszulegen.

Entrollt nun den frischen Blätterteig und streicht die vorbereitete Füllung gleichmäßig auf den Teig. Anschließend gebt ihr die restlichen Apfelstückchen auf die Füllung. Rollt dann den Blätterteig vorsichtig von der langen Seite her auf und schneidet die Rolle anschließend in ca. 3cm breite Stücke.

Diese Blätterteig-Teilchen setzt ihr vorsichtig auf das vorbereitete Backblech und bepinselt sie vor dem Backen noch mit dem Ei (welches ihr vorher ein wenig verquirlt haben solltet; das geht super einfach mit einer Gabel o.ä.)

Apfel-Nuss-Blätterteig-Teilchen

Die Apfel-Nuss-Blätterteig-Teilchen backen nun im vorgeheizten Backofen für ca. 20 Minuten. Sie sind gut, sobald der Blätterteig schön goldig und knusprig aussieht. Lasst die Teilchen anschließend auf dem Backblech ein wenig auskühlen, bevor ihr sie mit etwas Puderzucker bestäubt und genießt. Fertig.

Apfel-Nuss-Blätterteig-Teilchen

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!!

Apfel-Nuss-Blätterteig-Teilchen

P.S. Dazu passt auch prima ein wenig Vanillesauce oder Vanille-Eis 🙂

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„Vollmilch-Rocher-Brownie“

Oh ja, ich glaube es ist nicht mehr zu leugnen, der Herbst ist eindeutig da. Die ganze Woche war es grau und nass und stürmisch und einfach nur zum „aufs Sofa kuscheln“ 🙂 Das habe ich auch ausgiebig gemacht und dabei die erste Flasche Rotwein der Saison geöffnet. Ein gutes muss es ja haben, oder?

Naja und ich finde wenn es jetzt herbstlich und ungemütlich wird, dann ist es nach dem ganzen Obst der letzten Wochen und Monate auch mal wieder Zeit für einen absoluten Seelenschmeichler. Zeit für: SCHOKOLADE 🙂

Und damit wird bei mir und meinem heutigen Rezept absolut nicht gegeizt. Also alle Schocoholics unter euch, aufgepasst. Es gibt heute ein Rezept für super schnell gemachte, schokoladige Vollmilch-Rocher-Brownies.

Vollmilch-Rocher-Brownie

Die sind einfach großartig. Schmecken ein bisl als würde man einen Löffel Nutella genießen 🙂

Vollmilch-Rocher-Brownie

Also nichts wie ran und ausprobieren.

Was ihr dazu braucht:

  • 12 Kugeln Rocher
  • 100g Vollmilchschokolade
  • 100g Butter
  • 3 Eier
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 90g Zucker
  • 50g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver

Vollmilch-Rocher-Brownie

Und so gehts:

Die Vollmilch-Rocher-Brownies sind wirklich im Nu vorbereitet und im Ofen. Zunächst müsst ihr einfach die Schokolade in kleine Stücke brechen und im Wasserbad, zusammen mit der Butter schmelzen.

Heizt währenddessen den Ofen auf 180 Grad (Ober-/ Unterhitze) vor und bereitet eine kleine rechteckige Backform (meine war in etwa 25×20 cm groß) vor, indem ihr sie entweder gründlich einfettet oder sorgfältig mit Backpapier auslegt.

Vollmilch-Rocher-Brownie

Schlagt dann in einer Rührschüssel die Eier zusammen mit dem Zucker und dem Vanillin-Zucker luftig auf.

Sobald Schokolade und Butter geschmolzen sind, lasst ihr sie kurz etwas abkühlen und fügt sie anschließend zur Eier-Zucker-Mischung hinzu.

Vollmilch-Rocher-Brownie

Dann folgen nur noch Mehl und Backpulver. Beides wird kurz untergehoben und schon ist der Teig fertig.

Füllt den Teig in die vorbereitete Backform und drückt anschließend die Rocher-Kugeln (natürlich ohne das Papier drumherum 🙂 )gleichmäßig verteilt in den Teig.

Vollmilch-Rocher-Brownie

Die Vollmilch-Rocher-Brownies backen nun im vorgeheizten Ofen für ca. 25 Minuten. Wenn ihr euch nicht ganz sicher seid, ob der Kuchen gut ist, macht am Ende einfach schnell eine Stäbchenprobe. Wenn kein Teig am Stäbchen haften bleibt, darf der Brownie aus dem Ofen.

Lasst ihn dann kurz auf einem Kuchengitter abkühlen, bevor ihr ihn nach Belieben mit etwas Puderzucker bestreut und genießt. Fertig.

Vollmilch-Rocher-Brownie

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!!

Vollmilch-Rocher-Brownie

P.S. Wenn ihr eher ein Fan dunkler Schokoladen seid, dann geht das natürlich auch. Ihr könnt zum Beispiel die Hälfte der Vollmilchschokolade durch Zartbitter ersetzen, dann würde ich nur vielleicht ein weiteres Päckchen Vanillin-Zucker hinzufügen 🙂

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„Zwetschgen-Nektarinen-Vanille-Tarte“

 

Nach dem vielen Regen der letzten Tage freue ich mich so sehr, das heute ein so sonniger und goldener Herbsttag ist. Ich finde das schreit förmlich danach raus zugehen und das Wetter zu genießen. Am besten in den Wald, um sich an den bunten Farben des Herbstes zu erfreuen. Genau das richtige für den letzten Tag des Urlaubs, dann kann morgen ganz entspannt das alltägliche Leben wieder los gehen 🙂

Und wo es draußen so schön ist, habe ich genau das richtige Rezept im Gepäck. Es ist fruchtig, saftig, cremig und knusprig zugleich und kommt noch dazu mit einem meiner Spätsommer-Lieblinge daher: Zwetschgen 🙂

Bei mir gibt es nämlich heute eine leckere Zwetschgen-Nektarinen-Vanille-Tarte.

Zwetschgen-Nektarinen-Vanille-Tarte

Wenn ihr es fruchtig, cremig und knusprig mögt, dann solltet ihr euch dieses Kuchenglück definitiv nicht entgehen lassen.

Starten wir zunächst mit der Herstellung des Bodens der Tarte.

Zwetschgen-Nektarinen-Vanille-Tarte

Was ihr dazu braucht:

  • 250 g Weizenmehl
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g kalte Butter
  • 2 Eier

Und so gehts:

Gebt das Mehl, den Zucker und das Salz zusammen mit der kalten Butter (in Stückchen) in eine Rührschüssel und vermengt alles mit der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (Knethaken) zu einer krümeligen Masse. Fügt dann die Eier nacheinander hinzu und verknetet alles zu einem schönen glatten Teig. Manchmal hilft es hier die Hände zu Hilfe zu nehmen 🙂 Den glatten Teig formt ihr anschließend zu einer Kugel, wickelt ihn in Frischhaltefolie und legt die Teig-Kugel für  ca. 1 Stunde zum kühlen in den Kühlschrank.

Zum Ende der Kühlzeit könnt ihr den Backofen auf 180 Grad (Ober-/ Unterhitze) vorheizen und eine Tarteform mit Hebeboden (Ø26cm) gründlich einfetten. (habt ihr keine Tarte-Form zur Hand, dann nehmt einfach eine runde Springform. Wichtig ist nur, dass ihr den Teig am Rand hochzieht, so dass der Kuchen einen knusprigen Teigrand hat)

Zwetschgen-Nektarinen-Vanille-Tarte

Holt nun den vorbereiteten Teig aus dem Kühlschrank und rollt ihn in passender Größe rund zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie aus. Die obere Lage der Frischhaltefolie könnt ihr dann abziehen und den Teig vorsichtig mit Hilfe der zweiten Lage Frischhaltefolie in die Form legen. Drückt den Teig gleichmäßig in die Form und am Rand hoch und schneidet den überschüssigen Teig mit einem scharfen Messer ab. So vorbereitet darf die Form nochmals für wenige Minuten in den Kühlschrank.

Zwetschgen-Nektarinen-Vanille-Tarte

Während der Ofen vorheizt und der Teig nochmals ruht, geht es dann an die Herstellung der Füllung und die Vorbereitung der Früchte.

Was ihr dazu braucht:

  • 300g Zwetschgen
  • 1 große reife Nektarine
  • 200g Creme-Fraiche
  • 2 Eigelb
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 2 EL Honig
  • etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zwetschgen-Nektarinen-Vanille-Tarte

Und so gehts:

Zuerst bereitet ihr am besten das Obst vor. Wascht die Zwetschgen zunächst gründlich, halbiert sie dann, entfernt den Stein und schneidet jede Hälfte dann nochmals durch, so dass ihr die Zwetschgen im Endeffekt geviertelt habt.

Die Nektarine wird ebenfalls zunächst gewaschen und dann in Vierteln vom Stein geschnitten. Das könnt ihr ähnlich machen, wie bei den Zwetschgen zuvor.

Für die Füllung gebt ihr dann die Creme-Fraiche in eine Rührschüssel, fügt die beiden Eigelbe hinzu und verrührt das Ganze in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (Rührbesen) zu einer glatten Creme. Fügt dann den Vanillin-Zucker und den Honig hinzu und rührt beides gründlich unter. Das war es auch schon.

Zwetschgen-Nektarinen-Vanille-Tarte

Holt den Boden aus dem Kühlschrank, gebt die Creme-Füllung einfach gleichmäßig auf den Boden und belegt die Füllung anschließend ganz nach eurem Geschmack mit den vorbereiteten Früchten. Die Zwetschgen-Nektarinen-Vanille-Tarte backt nun im vorgeheizten Backofen für ca. 35 Minuten, bis der Kuchen schön goldig. Die Füllung sollte am Ende der Backzeit nicht mehr „schwabbeln“ 🙂

Lasst die Tarte nach dem Backen kurz auf einem Kuchengitter abkühlen, bestäubt sie dann mit etwas Puderzucker und genießt sie anschließend. Fertig.

Zwetschgen-Nektarinen-Vanille-Tarte

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!

Zwetschgen-Nektarinen-Vanille-Tarte

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„Blaubeer-Zitronen-Creme-Schnitten“

Halli hallo, da bin ich wieder. Letzte Woche war es ruhig auf dem Blog und es gab kein Rezept, aber das ändert sich heute gleich wieder.

Diejenigen von euch, die mir auf Instagram (dasmuffinmaedchen) folgen, haben schon gesehen, woran das lag. Das Muffinmädchen hat derzeit Urlaub im Leben 1.0 und hat eine Woche das süße Leben in  Rom genossen 🙂 Es war schon das zweite Mal, dass ich die ‚ewige Stadt‘ besucht habe und ich kann das nur jedem wärmstens empfehlen, wobei warm im wahrsten Sinne des Wortes stimmt. Wir hatten die ganze Woche durchgängig 35 Grad, bei wolkenlosem, blauen Himmel, da kann Sightseeing schon mal anstrengend sein.

Wie gut, dass es einen Pool auf dem Hoteldach gegeben hat und ich mich mittags, in der Siesta-Zeit ein wenig erfrischen konnte. Rom ist in jedem Fall total schön, es gibt viel zu sehen, viel Sonne und dazu großartiges, leckeres Essen. 🙂 Solltet ihr unbedingt mal auf eure Reise-Must-Do-Liste setzen.

Aber da ja auch hier der Sommer nochmal ein wenig zurückgekehrt ist, hab ich mir überlegt, dass es nochmal Zeit für ein frisch-fruchtiges Sonntags-Kuchenglück, oder? Wie wäre es mit diesen lecker, saftigen Blaubeer-Zitronen-Creme-Schnitten?

Blaubeer-Zitronen-Creme-Schnitten

In den USA und entsprechenden Backbüchern stößt man immer wieder auf Rezepte, dieser s.g. Poke-Cakes. Poker heißt dabei soviel wie „pieksen“. Der Name des Kuchens kommt also daher, dass man zunächst einen saftigen Rührteig-Boden backt, in diesen dann viele mittelgroße Löcher sticht, dann die Füllung darauf gibt, so dass diese auf dem Kuchen verteilt ist, aber auch in die Löcher fließen kann. So entstehen Name und Optik 🙂 Ganz zum Schluss kommt dann eine frische Creme darauf und fertig ist das Kuchenglück. Ich bin begeistert und ihr solltet es unbedingt mal ausprobieren. Insbesondere die Blaubeerfüllung ist unwiderstehlich 🙂

Blaubeer-Zitronen-Creme-Schnitten

Fangen wir also mit dem saftigen Rührteig an.

Was ihr dazu braucht:

  • 125g weiche Butter
  • 150g Zucker
  • Saft und Abrieb der Schale einer 1/2 Bio-Zitrone
  • 2 Eier
  • 150g Weizenmehl
  • 2 EL Grieß
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 150ml Buttermilch

Blaubeer-Zitronen-Creme-Schnitten

Und so gehts:

Zunächst verrührt ihr mit Hilfe der Küchenmaschine oder dem Handmixer (Rührbesen) die Butter mit dem Zucker. Gebt dann nach und nach die Eier hinzu und verrührt alles zu einer schönen, homogenen Masse, ohne Klümpchen. Dann fügt ihr den Saft und den Abrieb der Zitrone hinzu und rührt beides unter.

Nun folgen die trockenen Zutaten (Weizenmehl, Grieß, Natron und Backpulver) gebt alles hinzu und beginnt die Zutaten vorsichtig unterzurühren. Dabei fügt ihr parallel nach und nach die Buttermilch hinzu und rührt so lange, bis ihr einen herrlich zitronigen, fließenden Teig habt.

Blaubeer-Zitronen-Creme-Schnitten

Dann heizt ihr den Backofen auf 180 Grad (Ober-/ Unterhitze) und fettet eine quadratische Springform gründlich mit Butter. Ich halte es auch hier wie immer und bespanne den Boden der Form mit Backpapier und fette nur die Ränder der Form gründlich. (Solltet ihr keine quadratische Backform haben, könnt ihr auch einfach eine runde Springform nutzen, dann werden es halt nur einfach keine Schnitten, aber das sollte kein Problem sein)

Gebt anschließend den Teig in die gefettete Form, streicht ihn glatt und backt ihn im vorgeheizten Ofen für ca, 35 Minuten. Am Ende solltet ihr unbedingt die Stäbchenprobe machen. Der Kuchen ist gar, sobald er goldig ist und bei der probe kein Teig am Stäbchen haften bleibt.

Lasst den Kuchen dann kurz auf einem Kuchengitter für ca. 20 Minuten abkühlen und bereitet währenddessen die Blaubeer-Füllung vor.

Blaubeer-Zitronen-Creme-Schnitten

Was ihr dazu braucht:

  • 200g frische Blaubeeren
  • Saft einer 1/2 Bio-Zitrone
  • 60g Zucker
  • 1 EL feine Speisestärke
  • 3 EL Wasser

Blaubeer-Zitronen-Creme-Schnitten

Und so gehts:

Gebt die Blaubeeren mit dem Zucker und dem Zitronensaft  in einen Topf und bringt das ganz auf dem Herd zum Kochen. Verrührt parallel die Speisestärke mit dem Wasser klümpchenfrei und fügt das ganze unter rühren zu den köchelnden Beeren. Alles zusammen müsst ihr dann ca. fünf Minuten köcheln und anschließend weitere 5 Minuten abkühlen lassen.

In dieser Zeit könnt ihr am besten mit dem Stiel eines Holz-Kochlöffels oder ähnlichem den Rührteigboden mit vielen kleinen Löchern versehen. Einfach regelmäßig einpieksen.

Gebt dann die abgekühlte Fruchtfüllung hinauf, verstreicht sie und gebt ihr Gelegenheit schön in die Löcher einzuziehen.

Zum Schluss folgt nun nur noch die Creme-Schicht.

Blaubeer-Zitronen-Creme-Schnitten

Was ihr dazu braucht:

  • 200ml Schlagsahne
  • 5 EL Frischkäse
  • Saft 1/4 Bio-Zitrone
  • 50g Puderzucker

Blaubeer-Zitronen-Creme-Schnitten

Und so gehts:

Schlagt die Sahne in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (Rührbesen) cremig, leicht steif auf. Fügt dann den Frischkäse, den Zitronensaft und den Puderzucker hinzu und verrührt alles zu einer locker, leichten, zitronigen Creme. Diese streicht ihr anschließend mit einem breiten Messer oder einer Palette auf die Fruchtfüllung und stellt den Kuchen anschließend kurz für ca. 30 Minuten zum durchziehen in den Kühlschrank. Fertig.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!!

Blaubeer-Zitronen-Creme-Schnitten

„Nussiger Zwetschgen-Kuchen“

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber wo im Frühjahr die Erdbeeren das absolut größte für mich sind, so geht es mir im Spätsommer mit den Pflaumen und Zwetschgen. Der Geschmack gehört einfach zum Jahr dazu und wenn sie dann noch herrlich fleischig, süß und saftig sind, umso besser 🙂

Und das schöne ist, sie lassen sich so wunderbar vielseitig zubereiten. Pur als Frucht, in köstlichen Marmeladen und zu jeder erdenklichen Variante als Kuchen. Wenn ihr noch Inspiration sucht, dann schaut doch einfach mal in  meinem Rezept-Archiv um.  Zu meinen absoluten Favoriten zählen die Pflaumenmarmelade mit Balsamico oder der Klassiker Pflaumen-Streusel-Kuchen mit Quark-Öl-Teig 🙂

Nussiger Zwetschgen-Kuchen

Dieses Wochenende habe ich mich allerdings entschieden keinen bekannten Klassiker zu backen, sondern etwas neues auszuprobieren. Eine kernig-nussige Variante. Einen Teig der fast ohne Mehl, stattdessen mit gemahlenen Nüssen und Mandeln sowie etwas Quinoa daher kommt. Wenn ihr mich fragt, eine wirklich leckere und noch dazu quasi glutenfreie Variante. Denn wer mag, kann das Mehl auch ganz weg lassen und nur zu Mandeln und Nüssen greifen.  Entstanden ist ein saftiger, nussiger Zwetschgen-Kuchen.

Nussiger Zwetschgen-Kuchen

Was ihr dazu braucht:

  • 400g frische Zwetschgen
  • 5 Eier
  • 175g Puderzucker
  • 200g gemahlene Haselnüsse
  • 200g gemahlene Mandeln
  • 30g Quinoa gepufft (alternativ einfach durch Nüsse oder Weizenmehl ersetzen)
  • 70g Weizenmehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • etwas Puderzucker zum Bestreuen

Nussiger Zwetschgen-Kuchen

Und so gehts:

Zunächst müsst ihr die Zwetschgen gründlich waschen, entsteinen und halbieren. Die vorbereiteten Früchte könnt ihr dann zunächst zur Seite stellen.

Da die Vorbereitung des Teiges aber total schnell geht solltet ihr auch gleich den Backofen auf 180 Grad (Ober-/ Unterhitze) vorheizen und eine Springform gründlich einfetten. Ich habe wie immer den Boden der Springform mit Backpapier bespannt und nur den Rand der Springform gründlich eingefettet.

Nussiger Zwetschgen-Kuchen

Für den Teig schlagt ihr dann die Eier in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (Rührbesen) luftig auf. Während ihr schlagt gebt ihr nach und nach den Puderzucker dazu und rührt ihn gut unter, bis er sich aufgelöst hat.

Nussiger Zwetschgen-Kuchen

Dann folgen die trockenen Zutaten (Haselnüsse, Mandeln, Quinoa, Weizenmehl und Backpulver) Gebt alles nach und nach hinzu und vermengt alles zu einem schönen zähen Teig.

Diesen streicht ihr nun in die vorbereitete Springform und verteilt anschließend die Früchte auf dem Teig. Dazu solltet ihr die halbierten Pflaumen jeweils ringförmig von außen nach innen in den Teig stecken.

Nussiger Zwetschgen-Kuchen

Der Kuchen backt nun im vorgeheizten Ofen für ca. 45 Minuten. Er darf raus, wenn bei der abschließenden Stäbchenprobe kein Teig am Stäbchen haften bleibt.

Lasst den Kuchen dann auf einem Kuchengitter in der Form abkühlen, bevor ihr ihn mit Puderzucker bestäubt und genießt. Fertig.

Nussiger Zwetschgen-Kuchen

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!!

Nussiger Zwetschgen-Kuchen

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