„Rhabarber-Vanille-Tarte“

Nachdem es in den letzten beiden Wochen hier auf dem Blog ganz still war, heißt es heute endlich wieder:

Sonntag ist Kuchen-Tag 🙂

Wenn ihr euch fragt, woran das lag, dass es hier eher still war, dann ist die Antwort ziemlich einfach. Ich hatte einfach wenig Lust. Keine Lust auf ausgiebiges Backen, auf das Schreiben und überhaupt. Irgendwie hat es sich angefühlt, als ob ich „müsste“ und daher hatte ich mir selbst eine kleine Pause verordnet, denn mein Blog soll Spaß machen. Euch und auch mir. 🙂

Und beim Anblick der tollen Frühlingsboten auf dem Markt und in den Super,Ärzten hat es mir dann doch in den Fingern gejuckt. So dass es heute eine Tarte mit einem meiner absoluten Frühlings-Lieblinge gibt: RHABARBER 🙂 Ich liebe diese sparen Stangen einfach und daher wandern sie bei mir regelmäßig in alles Mögliche !!!

Heute betten sich die rot-grünen Stängchen in cremig weichen Vanille-Pudding auf einem knusprig buttrigen Tarte-Boden. Na, wie klingt das? Und da sie ganz fix gemacht ist, ist die Rhabarber-Vanille-Tarte genau das richtige für diesen Sonntag. Probiert es einfach aus.

Rhabarber-Vanille-Tarte

Also kümmern wir uns zunächst um den knusprigen Boden der Tarte.

Was ihr dazu braucht:

  • 250 g Weizenmehl
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g kalte Butter
  • 2 Eier

Und so gehts:

Gebt das Mehl, den Zucker und das Salz zusammen mit der kalten Butter (in Stückchen) in eine Rührschüssel und vermengt alles mit der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (Knethaken) zu einer krümeligen Masse. Fügt dann die Eier nacheinander hinzu und verknetet alles zu einem schönen glatten Teig. Manchmal hilft es hier die Hände zu Hilfe zu nehmen 🙂 Dann lässt sich die kalte Butter besser einarbeiten. Den glatten Teig formt ihr anschließend zu einer Kugel, wickelt ihn in Frischhaltefolie und legt die Teig-Kugel für  ca. 1/2 – 1 Stunde zum kühlen in den Kühlschrank.

Rhabarber-Vanille-Tarte

Während der Teig ruht bereitet ihr dann die Rhabarber-Vanille-Füllung vor.

Was ihr dazu braucht:

  • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
  • 500ml Milch
  • 2 EL Zucker
  • 4 Stangen Rhabarber

Und so gehts:

Zunächst wascht ihr den Rhabarber gründlich und schält ihn, wenn er unschöne oder harte Stellen hat. Schneidet ihn dann in Stückchen eurer Wahl, ganz so, wie ihr später die Tarte belegen wollt. Ihr könnt ihn auch einfach in Stangen auf die Tarte legen, oder kleine Würfel schneiden. Stellt den vorbereiteten Rhabarber dann zunächst zur Seite.

Rhabarber-Vanille-Tarte

Für den Vanille-Pudding verrührt ihr das Puddingpulver mit dem Zucker und 6 EL Milch zu einer glatten Masse ohne Klümpchen. Kocht dann die übrige Milch auf dem Herd unter Rühren auf, nehmt sie kochend vom Herd und rührt das angerührte Pulver hinein. Ob die Masse dann nochmals kochen muss, richtet sich nach dem Pulver das ihr gewählt habt. Haltet euch da einfach an die Packungsanweisung 🙂 Füllt den fertigen Pudding dann in eine Schüssel, deckt die Oberfläche mit Frischhaltefolie ab, damit er keine Haut bekommt und lasst ihn ein wenig abkühlen.

Rhabarber-Vanille-Tarte

Zum Ende der Kühlzeit des Tarte-Teiges könnt ihr den Backofen auf 180 Grad (Ober-/ Unterhitze) vorheizen und eine Tarteform mit Hebeboden (Ø26cm) gründlich einfetten.

Holt nun den vorbereiteten Teig aus dem Kühlschrank und rollt ihn in passender Größe rund zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie aus. Die obere Lage der Frischhaltefolie könnt ihr dann abziehen und den Teig vorsichtig mit Hilfe der zweiten Lage Frischhaltefolie in die Form legen. Drückt den Teig gleichmäßig in die Form und am Rand hoch und schneidet den überschüssigen Teig mit einem scharfen Messer ab. Stecht den Boden mehrmals mit einer Gabel leicht ein.

Nun gebt ihr den Vanille-Pudding auf den Boden und streicht ihn gleichmäßig glatt, bevor ihr den Rhabarber darauf gebt. Hier dürft ihr kreativ sein. Die Stücke einfach kunterbunt darauf verteilen oder ein Muster legen. Wichtig ist nur, dass ihr den Rhabarber ein wenig in den Pudding drückt, so dass er etwas versinkt.

Rhabarber-Vanille-Tarte

Dann backt die Rhabarber-Vanille-Tatre im vorgeheizten Backofen für ca. 35 Minuten, bis der Rand schön goldig und die Creme fest ist. Die Füllung sollte am Ende der Backzeit nicht mehr „schwabbeln“ 🙂

Rhabarber-Vanille-Tarte

Lasst die Tarte nach dem Backen kurz auf einem Kuchengitter abkühlen, bestäubt sie dann mit etwas Puderzucker und lasst es euch schmecken. Fertig.

Rhabarber-Vanille-Tarte

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!

Rhabarber-Vanille-Tarte

„bunte Frühlings-Amerkianer“

Was war das für eine tolle Frühlings-Woche, oder? Habt ihr sie auch ausgiebig genutzt?

Ich habe das zumindest versucht, indem ich den Balkon geschrubbt und hergerichtet, die Balkonkästen bepflanzt habe und in jeder möglichen Feierabend-Minute entweder draußen war oder zumindest mir habe die Sonne „oben ohne“ im Cabrio habe um die Nase streichen lassen 🙂 Das war toll.

Und Frühling ist auch ein untrügliches Zeichen dafür, dass Ostern nun bald vor der Tür steht. Und passend dazu hat mich zum Ende der Woche die „Meine  BACKBOX“ Ostern-Edition erreicht. Kennt ihr die Box noch nicht? Dann schaut schnell mal auf der Homepage vorbei. Ich hab sie mir zum ersten, aber ganz sicher nicht zum letzten Mal bestellt. (Hier mal ein kleiner Blick hinein und bestimmt zeig ich euch in den kommenden Wochen auch, was ich mit den anderen Inhalten schönes gemacht habe)

Meine BACKBOX „Ostern-Edition“

Inspiriert also durch die Box habe ich heute etwas ausprobiert, was schon lange auf meiner „muss ich unbedingt mal backen“ Liste stand. Nämlich bunter Frühlings-Amerikaner“. Im Grunde sind es normale Amerikaner, aber frühlingshaft bunt und im österlichen Eier-Design verziert. Die kleinen Leckerbissen sind ganz schnell gemacht, also nichts wie ran an eure Rührschüsseln.

„bunte Frühlings-Amerikaner“

Was ihr dazu braucht:

  • 100g Margarine oder weiche Butter
  • 90g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 250g Weizenmehl
  • 3 TL Backpulver
  • 5 EL Milch
  • Puderzucker, Sirup, Lebensmittelfarben, Glasur zum Verzieren

„bunte Frühlings-Amerikaner“

Und so gehts:

Gebt die Margarine (oder die weiche Butter) zusammen mit dem Zucker und dem Vanillin-Zucker und der Prise in eine Rührschüssel und schlagt alles zusammen mit der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (Rührbesen) cremig auf.

Gebt dann nacheinander die Eier hinzu und schlag jedes Ei gründlich unter, bis eine homogene Masse entstanden ist.

„bunte Frühlings-Amerikaner“

Nun folgt das Mehl zusammen mit dem Backpulver. Hebt beides unter und damit der Teig nicht zu zäh wird fügt ihr noch die Milch hinzu.

Heizt nun den Backofen auf 180 Grad (Umluft) vor und bereitet ein Backblech vor, indem ihr es mit Backpapier auslegt.

Gebt dann für jeden Amerikaner je 2 EL Teig mit ausreichend Abstand auf das Backblech. Streicht die Teighäufchen mit etwas Milch ein und streicht sie mit der Rückseite eines Messers glatt.

„bunte Frühlings-Amerikaner“

(Der Teig reicht für 8-10 Amerikaner und ich habe sie nacheinander auf 2 Blechen gebacken)

„bunte Frühlings-Amerikaner“

Die Amerikaner backen nun im vorgeheizten Backofen für ca. 20 Minuten. Nach etwa 15 Minuten solltet ihr sie nochmals mit etwas Milch bepinseln, damit sie nicht mehr nachbräunen.

„bunte Frühlings-Amerikaner“

Nach der Backzeit holt ihr sie aus dem Ofen, zieht das Backpapier vom Blech und lasst die bunten Frühlings-Amerikaner auskühlen.

Anschließend müsst ihr sie nur noch nach Belieben verzieren. Dazu rührt ihr euch entweder Puderzucker-Glasur an oder ihr nutzt eine fertige Glasur aus dem Supermarkt. Ich hab dieses Mal von allem etwas gemacht, denn die Zucker-Glasur aus „Meine BACKBOX“ von Günthart wollte natürlich auch ausprobiert werden. Fazit der Glasur: wenn es schnell gehen muss eine wirklich gute Alternative 🙂 Fertig.

„bunte Frühlings-Amerikaner“

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!!

„bunte Frühlings-Amerikaner“

„Zitronige Buttermilch-Tarte“

Ohhhhh was haben wir ein Glück!!!! Freut ihr euch genauso wie ich über das herrliche Frühlings-Wochenende? 🙂 Es ist großartig. Die Sonne lacht, die Laune ist prächtig und ich freue mich ganz besonders, denn ich habe den super Sonnenschein gestern genutzt und endlich, endlich die langersehnte Cabrio-Saison eröffnet. *yippieh* Was freue ich mich auf die kommenden Wochen und Monate mit meinem „Kleinen“.

Aber auch ohne Cabrio ist das einfach ein perfektes Wochenende. Sonne und steigende Temperaturen heben einfach die Stimmung, oder? Alles wird langsam grün und bunt und daher habe ich mich passend zur strahlend gelben Sonne für ein fruchtiges, saftiges und erfrischendes Kuchenglück am heutigen Sonntag entschieden. Genauer gesagt gibt es eine Zitronige Buttermilch-Tarte.

Zitronige Buttermilch-Tarte

Knusprige, buttriger Tatre-Boden trifft dabei auf saftig-saure Zitronen 🙂 Na, klingt das nicht super. Und das beste, die Tarte ist super schnell fertig und da sauer ja bekanntlich lustig macht, ist sie genau das Richtige, für alle die nicht allein durchs tolle Wetter gute Laune bekommen ….

Über ein ähnliches Rezept bin ich neulich bei Sarah vom Knusperstübchen gestolpert. Danke, liebe Sarah für die erfrischende Idee 🙂

Zitronige Buttermilch-Tarte

Also legen wir mal los und kümmern uns zunächst um den Boden der Tarte.

Was ihr dazu braucht:

  • 250 g Weizenmehl
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g kalte Butter
  • 2 Eier

Zitronige Buttermilch-Tarte

Und so gehts:

Gebt das Mehl, den Zucker und das Salz zusammen mit der kalten Butter (in Stückchen) in eine Rührschüssel und vermengt alles mit der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (Knethaken) zu einer krümeligen Masse. Fügt dann die Eier nacheinander hinzu und verknetet alles zu einem schönen glatten Teig. Manchmal hilft es hier die Hände zu Hilfe zu nehmen 🙂 Den glatten Teig formt ihr anschließend zu einer Kugel, wickelt ihn in Frischhaltefolie und legt die Teig-Kugel für  ca. 1 Stunde zum kühlen in den Kühlschrank.

Zum Ende der Kühlzeit könnt ihr den Backofen auf 170 Grad (Ober-/ Unterhitze) vorheizen und eine Tarteform mit Hebeboden (Ø26cm) gründlich einfetten. (habt ihr keine Tarte-Form zur Hand, dann nehmt einfach eine runde Springform. Wichtig ist nur, dass ihr den Teig am Rand hochzieht, so dass der Kuchen einen knusprigen Teigrand hat)

Holt nun den vorbereiteten Teig aus dem Kühlschrank und rollt ihn in passender Größe rund zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie aus. Die obere Lage der Frischhaltefolie könnt ihr dann abziehen und den Teig vorsichtig mit Hilfe der zweiten Lage Frischhaltefolie in die Form legen. Drückt den Teig gleichmäßig in die Form und am Rand hoch und schneidet den überschüssigen Teig mit einem scharfen Messer ab. So vorbereitet darf die Form nochmals für wenige Minuten in den Kühlschrank (so lange ihr die Füllung vorbereitet).

Zitronige Buttermilch-Tarte

Was ihr dazu braucht:

  • 2 Zitronen (Abrieb und 75ml Zitronensaft)
  • 4 Eier
  • 200g feinen Zucker
  • 100ml Buttermilch
  • 45g feine Speisestärke
  • 70g flüssige Butter
  • etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zitronige Buttermilch-Tarte

Und so gehts:

Für die Füllung reibt ihr vorsichtig die Schale von 2 Bio-Zitronen (die ihr vorher gründlich gewaschen habt) ab und presst die Zitronen aus. Ihr braucht ca. 75ml frisch gepressten Zitronensaft.

Gebt dann die Eier in eine Rührschüssel und schlagt sie in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (Rührbesen) luftig auf. Fügt dann den Zucker nach und nach hinzu und rührt ihn gut unter. Nun folgen Buttermilch, Zitronensaft und Zitronenabrieb.

Zitronige Buttermilch-Tarte

Fügt dann die feine Speisestärke hinzu und rührt diese kräftig und ohne Klümpchen unter.

Zum Schluss schmelzt ihr die Butter auf dem Ofen, gebt sie zur Zitronen-Buttermilch-Masse und rührt sie unter und schon ist die Füllung fertig.

Heizt dann den Ofen auf 170 Grad (Ober-/ Unterhitze) vor und holt den vorbereiteten Tarteboden wieder aus dem Kühlschrank.

Gebt die sehr flüssige Füllung einfach gleichmäßig auf den Boden und backt die zitronige Buttermilch-Tatre im vorgeheizten Backofen für ca. 45 Minuten, bis der Kuchen schön goldig. Die Füllung sollte am Ende der Backzeit nicht mehr „schwabbeln“ 🙂

Zitronige Buttermilch-Tarte

(Am Ende der Backzeit kann es sein, dass ihr ihn evtl. mit etwas Alufolie bedecken müsst, falls er eventuell zu dunkel werden sollte).

Lasst die Tarte nach dem Backen kurz auf einem Kuchengitter abkühlen, bestäubt sie dann mit etwas Puderzucker und lasst es euch schmecken. Fertig.

Zitronige Buttermilch-Tarte

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!

Zitronige Buttermilch-Tarte

„knusprige Milchmädchen-Waffeln mit roter Grütze“

Wo ist denn nur der Frühling von letzter Woche geblieben? Ich hatte mich so sehr gefreut, das es mir scheinbar gelungen war, die Sonne aus dem Thailand-Urlaub einzupacken und mit hier her zu bringen….. Aber passend zum Wochenende hat sie sich verkrümelt und der Frühling macht Pause. Schade.

Nur gut, dass ich die Sonne in den letzten Tagen genossen habe und es trotz langer Arbeitstage zwischendurch schon für den ersten Eisbecher des Jahres gereicht hat 🙂

Aber gut, so ein graues und stürmisches Einerlei hat ja auch was für sich. Also hab ich das Wochenende eher im Haus verbracht. Habe viel geschlafen, war fleißig und bin Laufen gegangen und gestern Abend hab ich mir mal wieder ein Basketballspiel in  der 2ten Liga angesehen. Völlig erwartungslos (weil es die letzen Male eher immer mäßig gut für die heimische Mannschaft gelaufenes), war es plötzlich ein absoluter Knaller. Ausverkaufte Halle und ein mehr als eindeutiger Sieg. 🙂 (@Wischi, dass lag ganz sicher einfach nur an dir !!! *grins*)

Naja aber natürlich darf an so einem eher gemütlichen Wochenende auch Kuchen nicht fehlen. Ich hab mich an diesem Wochenende entschieden mein schönes Waffeleisen hervorzuholen und einfach ein paar leckere Waffel zu backen. Genauer gesagt sind knusprige Milchmädchen-Waffeln mit roter Grütze entstanden.

knusprige Milchmädchen-Waffeln mit roter Grütze

Über die Idee dazu bin ich vor einigen Wochen ma bei der lieben Christin vom Ofengeflüster gestolpert. Mich hat begeistert, dass die Waffeln durch die gezuckerte Kondensmilch völlig ohne weiteren Zucker auskommen und noch dazu hab ich es mir karamellig und knusprig vorgestellt (jeder der gezuckerte Kondensmilch schon mal gekocht und zu herrlicher Karamell-Creme verarbeitet hat, weiß wovon ich rede :-)). Und was soll ich sagen, die Waffeln sind super geworden und echt lecker. Probiert es aus, ihr werdet nicht enttäuscht sein.

knusprige Milchmädchen-Waffeln mit roter Grütze

Was ihr dazu braucht:

  • 200 g weiche Butter
  • 4 Eier
  • 400 g gezuckerte Kondensmilch (1 Dose, ich hab hier ‚Milchmädchen‘ verwendet)
  • Esslöffel Milch
  • 400 g Mehl
  • Teelöffel Backpulver
  • etwas Puderzucker zum Bestäuben und ggf. etwas rote Grütze

knusprige Milchmädchen-Waffeln mit roter Grütze

Und so gehts:

Zunächst müsst ihr die weiche Butter mit den Eiern in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (Rührbesen) schaumig rühren.

Gebt dann die gezuckerte (Milchmädchen-)Kondensmilch sowie die „normale“ Milch hinzu und lasst sie einfließen, während ihr den Teig weiter rührt.

Vermischt das Mehl mit dem Backpulver und siebt beides in die Butter-Ei-Milch-Masse. Verrührt dann alles zu einem schönen, glatten Teig. 

Anschließend könnt ihr das Waffeleisen vorheizen. Mein KitchenAid-Waffeleisen ist so gut beschichtet, dass ich es nicht einfetten muss. Solltest du ein anderes Eisen verwenden, musst du mal schauen und dein Eisen ggf. etwas einfetten.

knusprige Milchmädchen-Waffeln mit roter Grütze

Sobald das Eisen vorgeheizt ist gib (je nach Grüße des Eisens) 1 bis 1,5 Kellen Teig in das Eisen und backe die Waffeln für jeweils ca. 3 Minuten goldig und braun aus.

knusprige Milchmädchen-Waffeln mit roter Grütze

Bestäubt die fertig gebackenen Waffeln nur noch mit etwas Puderzucker und schon sind sie zum reinbeißen bereit 🙂

Wer mag kann noch etwas gekaufte (oder selbstgemachte) rote Grütze dazu reichen. Ich hab sie dazu vorher ein wenig auf dem Ofen erwärmt. Der Kontrast aus saurer Frucht und knusprig süßer Waffel war super lecker. Fertig.

knusprige Milchmädchen-Waffeln mit roter Grütze

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!!

knusprige Milchmädchen-Waffeln mit roter Grütze

„Orangen-Knupser-Granola“

Ich gebe zu, ich bin nicht der allergrößte Frühstücksfan, was daran liegt, dass ich morgens am Liebsten bis auf den letzten Drücker in meinem Bett liegen bleibe und dann meist nur Zeit für einen großen Kaffee bleibt. Zumindest in der Woche ist das so 🙂

Wenn mich dann aber im Büro gelegentlich doch der Frühstücks-Hunger überkommt, gibt es meist eine Portion Porridge (bzw. Noats) oder etwas Joghurt mit Müsli. Und da ist selbstgemachte Granola einfach unschlagbar. So hab ich euch im letzten Jahr bereits zwei Varianten hier auf dem Blog vorgestellt (fruchtiges Knusper-Granola und süßes Schokoladen-Granola).

Orangen-Knupser-Granola

Orangen-Knupser-Granola

Heute mag ich euch eine dritte Variante zeigen. Leicht winterlich gewürzt und dazu noch fruchtig und vitaminreich durch frisch gepressten Orangen-Saft: Orangen-Knusper-Granola

Orangen-Knupser-Granola

Orangen-Knupser-Granola

Was ihr dazu braucht:

  • 330g 5-Korn-Flocken
  • 70g feine Haferflocken
  • 25g Amaranth gepufft
  • 60g Quinoa gepufft
  • 25g Leinsamen
  • 10g Chia-Samen
  • 200g gemischte Nüsse
  • 75g getrocknete Cranberries
  • 35g Rohrzucker
  • 30ml Sonnenblumenöl
  • 30ml Agavendicksaft
  • Saft von 2 ausgepressten Orangen
  • Zesten von 2 Orangen
  • 3 TL Zimt (gemahlen)
  • ½ TL Piment (gemahlen)
  • ½ TL Kardamom (gemahlen)
  • 2 TL Spekulatiusgewürz
  • ½ TL Anis (gemahlen)
  • 1/2 TL Muskatnuss (gemahlen)
Orangen-Knupser-Granola

Orangen-Knupser-Granola

Und so gehts:

Ihr müsst einfach alle trockenen Zutaten (bis auf die Cranberries) abwiegen und in einer großen Schüssel miteinander vermengen. Gebt dann auch noch den Rohrzucker, die Gewürze und die Irangen-Zeiten hinzu und mischt alles mit einem großen Löffel oder den Händen gut durch.

Dann mischt ihr das Öl, den Orangensaft und den Agavendicksaft,  gebt die Flüssigkeit zu den trockenen Zutaten und vermengt alles gut. Die entstehende Masse sollte leicht klebrig sein.

Zum Schluss gebt ihr noch die Hälfte der Cranberries hinzu und mengt sie unter.

Orangen-Knupser-Granola

Orangen-Knupser-Granola

Bereitet nun ein Backblech vor, indem ihr es mit Backpapier auslegt und heizt den Backofen auf 180 Grad (Ober-/ Unterhitze) vor.

Gebt die Körnermasse auf das Backblech und verteilt sie gleichmäßig. Gebt nun alles für ca 17 Minuten in den vorgeheizten Backofen.  Dabei solltet ihr die Masse ca. alle 5 Minuten wenden, damit nichts anbrennt und alles gleichmäßig braun und knusprig wird.

Anschließend müsst ihr das fruchtige Knusper-Granola nur vollständig auskühlen lassen, die restlichen Cranberries hinzugeben und luftdicht-verschlossen in Gläsern lagern. Fertig!

Orangen-Knupser-Granola

Orangen-Knupser-Granola

Guten Appetit und viel Spaß beim Ausprobieren!!

Orangen-Knupser-Granola

Orangen-Knupser-Granola