„saftiger Butterkuchen mit Heidelbeeren und Pudding-Klecksen“

Kennt ihr das, ihr habt Appetit auf eine bestimmte Art von Kuchen, schaut dann mal in eurem Bücher-Fundus und im Internet nach Inspiration und findet gleich mehrere Varianten eures Kuchenglücks, die euch gut gefallen, in die ihr am Liebsten reinbeißen würdet?

Was macht man aber, wenn die einzelnen Varianten nicht besonders viel gemeinsam haben? Richtig. Man beginnt kreativ zu werden und sie zu kombinieren. 🙂 So ging es mir mit meinem heutigen saftigen Butterkuchen mit Heidelbeeren und Pudding-Klecksen. Auf Butterkuchen hatte ich schon lange mal Hunger, aber so ganz auf Früchte wollte ich auch nicht verzichten. Naja und Vanille-Pudding im Kuchen geht ja nun eigentlich auch immer.

saftiger Butterkuchen mit Heidelbeeren und Pudding-Klecksen

Und was soll ich sagen? Experiment geglückt!!! 🙂 Super saftig, ein bisl cremig durch den Pudding und fruchtig und bunt durch die köstlichen Heidelbeeren. Unbedingte Nachmach-Empfehlung. Kommen wir also am besten direkt zum Rezept, denn der Hefeteig erfordert ein kleines bisl Zeit….

saftiger Butterkuchen mit Heidelbeeren und Pudding-Klecksen

Was ihr dazu braucht:

(für den Teig + für die Pudding-Kleckse + für den Belag)

  • 350 g Weizenmehl
  • 160 g Milch
  • 3/4 Päckchen Trockenhefe
  • 50 g Butter
  • 30 g Zucker
  • 1 Ei

 

  • 1/2 Päckchen backfeste Puddingcreme Vanille (oder ihr kocht euch den Vanille-Pudding frisch)
  • 125 ml Milch

saftiger Butterkuchen mit Heidelbeeren und Pudding-Klecksen

  •  50 g weiche Butter
  • 40 g Zucker
  • 60 g Mandelblättchen
  • 125g frische Heidelbeeren

saftiger Butterkuchen mit Heidelbeeren und Pudding-Klecksen

Und so gehts:

Zunächst müsst ihr die Hefe in ca .3 Esslöffeln lauwarmer Milch auflösen. Gebt dann die restliche Milch für den Teig, die Butter und den Zucker in einen Topf und erhitzt alles auf dem Ofen, bis die Butter geschmolzen ist. Achtet darauf, dass es nicht zu heiß wird und lasst die Mischung auf jedenfalls gut abkühlen, bis sie nur noch lauwarm ist, sonst sterben euch die Hefekulturen ab.

Gebt das Weizenmehl in die Rührschüssel der Küchenmaschine, fügt die Milchmischung sowie das Ei und die aufgelöste Hefe hinzu und knetet alles mit dem Knethaken zu einem schönen geschmeidigen Teig . Wenn der Teig glatt und geschmeidig ist, gebt ihr ihn in eine saubere Schüssel, deckt ihn mit einem Küchentuch ab und lasst ihn an einem warmen Ort für ca. 40 Minuten aufgehen. Ich heize dazu meist den Backofen ein wenig vor, schalte ihn dann aus und stelle den Teig zum gehen in den vorgewärmten Ofen.

Nach der Geh-Zeit sollte sich die Teigkugel deutlich vergrößert haben.

Bereitet dann eine Springform vor, indem ihr den Boden der Form mit Backpapier bespannt und die Ränder der Form gründlich einfettet. (Ich habe eine quadratische Springform von 24×24 cm benutzt) Gebt nun den Hefeteig in die Form und zieht, in so in Form, dass er gleichmäßig den gesamten Boden der Form abdeckt. So vorbereitet deckt ihr den Teig nochmals mit dem Küchentuch ab und lasst ihn erneut an einem warmen Ort für weitere 30 Minuten aufgehen.

Zum Ende dieser Gehzeit könnt ihr dann den Belag vorbereiten. Da für den Kuchen nur wenig Pudding benötigt wird, habe ich mich hier für die schnelle Variante der backfesten Puddingcreme entschieden. Natürlich könnt ihr euren Vanille-Pudding aber auch selber kochen, dass schmeckt dann nochmal so gut 🙂 Wichtig ist nur, dass ihr den Pudding, wenn ihr ihn selber kocht, ein wenig abkühlen lasst.

saftiger Butterkuchen mit Heidelbeeren und Pudding-Klecksen

Für die backfeste Puddingcreme rührt ihr einfach ein halbes Päckchen der Creme mit 125ml Milch mit einem Schneebesen an und stellt die Creme bis zur weiteren Verwendung kurz zur Seite.

Wascht dann die Heidelbeeren gründlich und sortiert weniger schöne Beeren aus.

saftiger Butterkuchen mit Heidelbeeren und Pudding-Klecksen

Dann heizt ihr den Backofen auf 180 Grad (Ober-/ Unterhitze) vor und kommt zum Teig zurück.

Mit dem Finger drückt ihr nun gleichmäßig ganz viele kleine Mulden in den Teig und gebt zunächst mit Hilfe eines Teelöffels von dem vorbereiteten Pudding hinein. Dadurch sind dann die Mulden quasi wieder alle gefüllt und ihr habt wieder eine Teigfläche.

saftiger Butterkuchen mit Heidelbeeren und Pudding-Klecksen

Drückt dann erneut mit dem Finger gleichmäßig ganz viele kleine Mulden in den Teig und dieses mal füllt ihr die Mulden mit je einem kleinen Stückchen der weichen Butter. Die restliche Butter streicht ihr dann mit Hilfe eines Backpinsels großzügig über den ganzen Teig. (Wenn euch die weiche Butter dazu zu fest erscheint, könnt ihr sie natürlich auch ganz kurz schmelzen und den Teig mit der restlichen geschmolzenen Butter einpinseln; das geht etwas einfacher)

Nun folgen dann die Heidelbeeren. Verteilt diese gleichmäßig auf dem Kuchen und drückt sie leicht an. Nun streut ihr nur noch den Zucker großzügig über den Kuchen und zu guter Letzt folgen die Mandelblättchen.

saftiger Butterkuchen mit Heidelbeeren und Pudding-Klecksen

So backt der tolle Butterkuchen nun im vorgeheizten Ofen für ca. 25 Minuten. Er ist gut, sobald die Decke eine goldige Kruste hat und euch die Farbe bereits zum reinbeißen einlädt. Achtet nur darauf dass ihr ihn nicht zuuuuuu lange backt, sonst wird der Hefeteig zu trocken. Der Kuchen darf dann auf einem Kuchengitter etwas abkühlen und dann könnt ihr ihn auch schon, am besten lauwarm, genießen. Fertig.

saftiger Butterkuchen mit Heidelbeeren und Pudding-Klecksen

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken !!!

saftiger Butterkuchen mit Heidelbeeren und Pudding-Klecksen

P.S. Wenn ihr den Teig etwas dünner mögt, dann nehmt einfach eine etwas größere Backform. Ein kleines Blech würde sich hier auch eignen.

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„Mohn-Quark-Kuchen mit Pflaumen, Blaubeeren und Knusperstreuseln“

!!! HAPPY NEW YEAR !!!

Ihr Lieben, zwar spät aber für von Herzen wünsche ich euch noch alles Liebe zum neuen Jahr!! Ich hoffe ihr habt alle ein frohes, glückliches, gesundes und erfolgreiches 2018 und seit entsprechend in das Jahr gestartet. 🙂

Habt ihr gute Vorsätze oder irgendwelche Pläne, die ihr in diesem Jahr unbedingt umsetzen wollt?

Ich habe mir fest vorgenommen, ein paar Dinge anzugehen, die schon länger auf meiner To-Do-Liste stehen. So will ich zum Beispiel ein bisl kreativer sein und möchte in diesem Jahr endlich mal einen Handlettering-Workshop besuchen, ein paar weitere Bastelpläne umsetzen und mich etwas gesünder ernähren. So steht für 2018 mindestens 1 fleischloser (Mon-)Tag in der Woche an und jeden Tag mindestens 1 Portion Obst. Drückt mir die Daumen, dass ich das in diesem Jahr besser schaffe und länger durchhalte als im letzten Jahr 🙂 Zumindest kann ich an Woche 1 bereits einen erfolgreichen Haken machen *grins*

Was den Blog angeht, habe ich natürlich aus Vorsätze. Einerseits soll er wieder deutlich regelmäßiger als in den letzten Wochen mit neuen Rezepten gefüllt werden, andererseits aber will ich mich vom Backen auch nicht Fremdbestimmung lassen. Manchmal passt es in das Leben 1.0 einfach nicht gut hinein und das will ich ausgewogen und stressfrei für mich halten. Aber ich bin sicher, dass es in diesem Jahr jede Menge köstlicher, neuer Rezepte für euch geben wird. An Ideen mangelt es mir jedenfalls nicht.

Daher stand auch schnell fest, welches der erste Kuchen des Jahres werden würde? Nach all der Weihnachts-Schlemmerei, den vielen Keksen und Köstlichkeiten war mir nach was anderem. So dachte ich zunächst an einen Käsekuchen, aber auch auf Mohn hatte ich Lust und fruchtig sollte es auch sein. Daher ist ein köstlicher Mohn-Quark-Kuchen mit Pflaumen, Blaubeeren und Knusperstreuseln entstanden. Cremig, vanillig, süßer Mohn und knusprige Streusel auf frischen Beeren und Pflaumen. Einfach ein Knaller, sag ich euch.

Mohn-Quark-Kuchen mit Pflaumen, Blaubeeren und Knusperstreuseln

(Wenn ihr euch jetzt fragt, wie ich im Winter von frischen Pflaumen schreiben kann, dann habt ihr natürlich völlig recht. Aber ich hatte zum Glück aus dem letzten Herbst noch eine Portion dieser köstlichen Früchte eingefroren und die sind dann schnurstracks in den Kuchen gewandert…..so quasi indirekt frisch 🙂 )

Mohn-Quark-Kuchen mit Pflaumen, Blaubeeren und Knusperstreuseln

Zunächst müsst ihr für dieses kleine Kuchenglück den Boden Herstellen, da dieser ein wenig Ruhezeit benötigt.

Was ihr dazu braucht:

  • 250 g Weizenmehl
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g kalte Butter
  • 2 Eier

Mohn-Quark-Kuchen mit Pflaumen, Blaubeeren und Knusperstreuseln

Und so gehts:

Gebt das Mehl, den Zucker und das Salz zusammen mit der kalten Butter (in Stückchen) in eine Rührschüssel und vermengt alles mit der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (Knethaken) zu einer krümeligen Masse. Fügt dann die Eier nacheinander hinzu und verknetet alles zu einem schönen glatten Teig. Manchmal hilft es hier die Hände zu Hilfe zu nehmen 🙂

Fettet dann eine Springform (Ø26cm) gründlich ein und rollt den Teig so groß aus, dass der Boden der Form und auch der Rand mindestens 3c, hoch bedeckt ist. Legt den Teig vorsichtig in die Form, achtet darauf, dass der Rand überall gleichmäßig hoch ist, drückt ihn leicht an und dann stellt die ausgekleidete Form für  ca. 1/2 Stunde zum kühlen in den Kühlschrank.

Während der Teig ruht könnt ihr als nächstes die Streuselmasse vorbereiten.

Was ihr dazu braucht:

  • 125g Mehl
  • 75g Zucker
  • 100g Butter
  • 25g Mandelblättchen
  • 50g Haferflocken, fein

Mohn-Quark-Kuchen mit Pflaumen, Blaubeeren und Knusperstreuseln

Und so gehts:

Gebt alle Zutaten in eine Rührschüssel und verknetet sie entweder mit den Händen oder mit der Küchenmaschine (Knethaken) zu einer schönen gleichmäßigen, krümeligen Streuselmasse. Das ist im Nu gemacht. Stellt die Streusel dann zunächst zur Seite und bereitet die Quark-Mohn-Masse vor.

Mohn-Quark-Kuchen mit Pflaumen, Blaubeeren und Knusperstreuseln

Was ihr dazu braucht:

  • 100g Schmand
  • 400g Magerquark
  • 2 Eier
  • 130g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 150g Mohn, gemahlen
  • 2 EL Vanille-Puddingpulver
  • 300g Pflaumen (frisch oder aufgetaut und gründlich abgetropft)
  • 100g frische Blaubeeren

Und so gehts:

Gebt einfach alle Zutaten, bis auf die Früchte, in eine Rührschüssel und vermengt alles mit der Küchenmaschine oder dem Handmixer 8Rührbesen) zu einer schönen, gleichmäßigen Creme.

Zum Ende der Kühlzeit könnt ihr dann den Backofen auf 180 Grad (Ober-/ Unterhitze) vorheizen und die vorbereitete, mit dem Teig ausgelegte Springform (Ø26cm) aus dem Kühlschrank nehmen.

Gebt die Quark-Mohn-Creme nun auf den Teig und streicht die Masse glatt. Dann verteilt ihr die vorbereiteten Früchte gleichmäßig darauf. Hier seid ihr übrigens flexibel. Ihr könnt auch nur Blaubeeren oder nur Pflaumen nehmen, oder ganz andere Früchte, auf die ihr gerade Lust habt 🙂

Zum Schluss verteilt ihr nur noch die vorbereitete Streuselmasse über den Früchten und dann kann der Kuchen auch schon in den vorgeheizten Backofen.

Mohn-Quark-Kuchen mit Pflaumen, Blaubeeren und Knusperstreuseln

Dort backt er nun für 40-45 Minuten. Er ist gar sobald die Masse nicht mehr wabbelt und die Streusel goldig bis braun sind. Da könnt ihr euch einfach auf euer Gefühl verlassen.

Holt den Kuchen dann aus dem Ofen, lasst ihn in der Form auf einem Kuchengitter abkühlen und nehmt erst nachdem der Kuchen bereits etwas abgekühlt ist den Rand der Springform ab. Ihr könnt ihn dann vollständig abkühlen lassen, oder bereits lauwarm genießen. Fertig.

Mohn-Quark-Kuchen mit Pflaumen, Blaubeeren und Knusperstreuseln

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!!

Mohn-Quark-Kuchen mit Pflaumen, Blaubeeren und Knusperstreuseln

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„Gebrannte Mandeln mit Zimt“

Zurück aus dem Urlaub geht es nun mit großen Schritten auf Weihnachten zu. 🙂

Seid ihr schon alle in Weihnachtsstimmung? Genießt das Winterwetter? Besucht Weihnachtsmärkte? Trinkt Glühwein und esst fleißig Plätzchen? Und habt ihr schon alle Geschenke beisammen?

Ich habe in dieser Woche versucht einen Teil dessen, was ich in den letzten Wochen im heimischen und kalten Deutschland verpasst habe, nachzuholen. Und muss sagen: Ja, in Weihnachtsstimmung bin ich ganz eindeutig. Und auch alle anderen Punkte kann ich bestätigen, mit einer Ausnahme: die Geschenke. Da fehlt noch ein wenig, aber ich bin zuversichtlich, alle Pläne umsetzen zu können 🙂

So kurz vor Weihnachten hab ich länger überlegt, was ein guter Beitrag auf dem Blog wäre. Denn egal wohin man schaut, überall liest man köstliche Plätzchen-Rezepte oder Ideen für Weihnachtstorten. Deshalb dachte ich, bei mir gibts einfach was anderes. Etwas das schnell und einfach gemacht ist, für absolute Weihnachtsstimmung sorgt, die Wohnung herrlich duften lässt und darüber hinaus noch ein super Mitbringsel für eure Liebsten ist: Gebrannte Mandeln mit Zimt

Gebrannte Mandeln mit Zimt

Die kleinen süßen Mandeln sind super schnell gemacht, schmecken viel besser, als die teuren auf dem Weihnachtsmarkt, die dann dort auch schon eine ganze Zeit herumliegen. Und ich sag euch, es geht nichts über lauwarme, süße und weihnachtliche kleine Knusperstücke. Probiert es unbedingt aus. Es lohnt sich.

Gebrannte Mandeln mit Zimt

Was ihr dazu braucht:

  • 200g ganze Mandeln
  • 150g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 1/2 bis 1 TL Zimt (je nach Geschmack)
  • 100ml Wasser

Gebrannte Mandeln mit Zimt

Und so gehts:

Zunächst benötigt ihr eine große Pfanne. Am besten eine die möglichst hoch ist, damit ihr gut rühren könnt. Legt dann ein Backblech mit Backpapier aus, das braucht ihr, zum Abkühlen der karamellisierten Mandeln.

Wenn alles vorbereitet ist, kann es direkt losgehen.

Gebt den Zucker, den Vanillin-Zucker, Zimt und Wasser in die Pfanne, erhitzt alles unter ständigem Rühren bis die Zuckerlösung kocht. Fügt dann die Mandeln hinzu und lasst alles unter weiterem ständigen Rühren einkochen. Das dauert ca. 10 Minuten. Wichtig ist, dass das gesamte Wasser einkocht.

Gebrannte Mandeln mit Zimt

Die Masse wird mit der Zeit immer zäher und das Rühren wird schwerer. Sobald das ganze Wasser eingekocht ist, hört ihr bitte nicht auf zu rühren, denn kurz danach kristallisiert der Zucker und die gebrannten Mandeln bekommen ihren typischen Knuspermantel.

Gebrannte Mandeln mit Zimt

Gebt die karamellisierten Mandeln nun zum Abkühlen auf das vorbereitete Backblech und verteilt sie dabei direkt so gut, dass möglichst wenige Mandeln aneinander kleben. Am besten jede Einzeln.

Nun braucht ihr nur noch ein wenig Geduld und sobald die Mandeln abgekühlt, dürft ihr sie genießen und seid: Fertig.

Gebrannte Mandeln mit Zimt

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachmachen!!!

Gebrannte Mandeln mit Zimt

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„Müsli-Knusper-Kekse mit Cranberries und Aprikosen“

Ich weiß ja nicht, ob ich es bereits erzählt habe, aber für mich heißt es im Arbeitsleben 1.0 noch 4 Tage (und der Rest von heute) und dann ‚bin ich mal weg‘ 🙂 Ihr glaubt gar nicht, was ich mich freue, wenn am Freitag der Flieger geht und ich dem grauen, kühlen Nass für ein paar Tage entfliehen kann 🙂 !!!

O.K. ich gebe es zu, ich bin auch ein wenig Wehmütig, weil ich einen Teil der Vorweihnachtszeit verpasse, aber nun ja. Ich hab es mir selbst ausgesucht und glaube, dass kann ich in Kauf nehmen.

Wenn es hier also in den kommenden Wochen ruhiger wird, dann also nicht wundern. Ich mache einfach Urlaub. Dafür gehts dann anschließend voller Tatendrang und gut erholt weiter und in den Weihnachtsendspurt 🙂 Wenn ihr Lust habt, mich auf meiner Reise ein wenig zu begleiten, dann schau doch mal auf meinem Instagram-Profil vorbei (dasmuffinmaedchen), da werde ich bestimmt ab und zu den einen oder anderen Schnappschuss posten und euch so ein wenig mitnehmen auf meiner kleinen Kreuzfahrt durch Mittelamerika 🙂

Müsli-Knusper-Kekse mit Cranberries und Aprikosen

Nun ja, aber bis zum Abflug gehts nochmal in die Vollen und das heißt dass ich das Wochenende für alle meine Reisevorbereitungen nutzen muss. Koffer aus dem Keller, Sachen rauslegen, packen, letzte Besorgungen, etc. Daher blieb mir nicht ganz so viel Zeit fürs Backen, aber so ganz ohne geht ja auch nicht. Kuchenduft in der Wohnung ist schon wichtig und schließlich schmeckt damit der Kaffee gleich nochmal so gut. Also habe ich mich entschieden die Plätzchen-Saison zu eröffnen und habe ein paar leckere Müsli-Knusper-Kekse mit Cranberries und Aprikosen gebacken. Das sind zwar noch keine klassischen Weihnachtsplätzchen, aber sie sind knusprig, nussig, fruchtig, super schnell gemacht und nicht weniger lecker.

Müsli-Knusper-Kekse mit Cranberries und Aprikosen

Im Gegenteil: ich finde sie super gut und hab sie ganz sicher nicht zum letzten Mal gemacht. Also probiert sie einfach mal aus!

Was ihr dazu braucht:

  • 1 Ei
  • 115g Butter
  • 85g braunen Zucker
  • 1 gr. EL Honig
  • 40g getrocknete Aprikosen
  • 60g getrocknete Cranberries
  • 60g Walnüsse
  • 115g Weizenmehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 115g kernige Haferflocken

Müsli-Knusper-Kekse mit Cranberries und Aprikosen

Und so gehts:

Als erstes solltet ihr den Backofen auf 160 Grad (Ober-/ Unterhitze) vorheizen und 1 bzw. 2 Backbleche mit Backpapier belegen. (Bei mir hat der Teig für ca. 20 Kekse gereicht, so dass 2 Backbleche durchaus Sinn machen)

Gebt dann die Butter, den braunen Zucker und den Honig in einen Topf und erhitzt alles bis, die Butter geschmolzen ist und sich Zucker und Honig aufgelöst haben.

Müsli-Knusper-Kekse mit Cranberries und Aprikosen

Schneidet dann die getrockneten Aprikosen und die getrockneten Cranberries in kleinere Stücke und hackt die Walnüsse grob.

Gebt dann die Haferflocken, das Mehl, Salz und das Backpulver in eine Rührschüssel und vermengt die Zutaten ein wenig. Nun fügt ihr die geschmolzene Butter-Zucker-Mischung hinzu und rührt die Masse mit der Küchenmaschine oder dem Handmixer (Rührbesen) nur so lange, bis sich alle Zutaten gut miteinander verbunden haben. Gebt dann das kleine Ei dazu und rührt auch dieses gut unter. Durch das Ei bekommt der Keks-Teig eine etwas bessere Bindung.

Fügt dann nur nicht die getrockneten Cranberries und Aprikosen, sowie die Nüsse hinzu und hebt sie ganz kurz unter.

Müsli-Knusper-Kekse mit Cranberries und Aprikosen

Nun müsst ihr nur noch mit einem Esslöffel oder mit einem Eis-Portionierer gleichmäßige Teig-Portionen auf das Backblech geben und diese etwas flach drücken. Achtet darauf, dass ihr zwischen den Plätzchen etwas Platz lasst, damit die Plätzchen beim Backen noch etwas Raum haben.

Die Müsli-Knusper-Kekse backen nun im vorgeheizten Ofen für jeweils ca. 15 Minuten. Sie sind gut, sobald sie herrlich goldig ausschauen. Ich würde euch bei Ober-/ Unterhitze empfehlen die beiden Bleche unbedingt nacheinander zu backen. Lasst die Kekse dann auf dem Blech abkühlen, bevor ihr sie entweder direkt vernascht oder in eine Keksdose umfüllt. Fertig.

Müsli-Knusper-Kekse mit Cranberries und Aprikosen

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!!

Müsli-Knusper-Kekse mit Cranberries und Aprikosen

P.S. Wenn ihr statt der Butter einfach Margarine nehmt und das Ei weglasst, dann könnt ihr die Kekse auch ganz leicht vegan zubereiten 🙂

P.P.S. Wenn ihr jetzt Lust auf das Backen von Plätzchen bekommen habt, dann schaut doch auf dem Blog einfach mal in die Kategorie „Weihnachtsplätzchen„; da findet ihr jede Menge Inspiration !!!

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„Gedeckter Apfel(mus)-Kuchen“

Am letzten Wochenende war es auf dem Blog ganz still, weil mir zum einen der Job im Leben 1.0 gerade ziemlich viel abverlangt und volle Aufmerksamkeit fordert und zum anderen ein kleiner ‚elektrischer Gast‘ vorbei geschaut hat, der einmal komplett auf Herz und Nieren getestet werden wollte. 🙂 Ein Thermomix.

Ich war nämlich vor einigen Wochen auf einer Thermomix-Party. Hingegangen bin ich mit dem Gefühl ‚ich brauche keinen Thermomix‘. Wiedergekommen, bin ich immer noch mit einer ähnlichen Meinung, denn BRAUCHEN tut man ihn vermutlich nicht, aber er hatte einige Punkte, Features und Vorteile die mir ziemlich gut gefallen und die mich zumindest mal nachdenken lassen, ob ich nicht vielleicht doch eine neue, weitere Küchenfee haben möchte. Ich find ihn ein tolles Spielzeug und glaub das ich schon Spaß mit ihm haben könnte…… Da wir aber nicht völlig überzeugt waren, bot uns Maggy, die liebe Thermomix-Vorführerin ein Gerät für ein Wochenende als Leihgabe an, so dass wir ihn selber, ausgiebig und in aller Ruhe testen konnten. Danke nochmal dafür, Maggy. 🙂

Die kleine Küchenfee: Thermomix TM5

Na und was soll ich sagen, der kleine Helfer stand eigentlich von Freitag Abend bis Sonntag Abend nicht still und selbst am Montag wurde er mittags noch schnell genutzt. Es gab eigentlich von allem etwas, denn es sollten ja auch alle Funktionen mal getestet werden. So gab es, Eis, Mousse au chocolat, Hähnchen süß-sauer mit Reis, eine Gemüse-Creme-Suppe, einen Smoothie, Lachs mit Senf-Dill-Sauce und Kartoffeln, eine weihnachtliche Marmelade, einen Kräuter-Frischkäse-Dip, Landbrot-Brötchen und gedeckten Apfel(muss)-Kuchen 🙂

Gedeckter Apfel(mus)-Kuchen

Diesen Klassiker, wie man ihn aus fast jeder Bäckerei kennt, habe ich mit dem Küchenhelfer einfach selber machen können. Lecker, süß und saftig, einfach unwiderstehlich und natürlich mit selbstgemachtem Apfelmus 🙂

Das Rezept will ich euch nicht vorenthalten, solltet ihr unbedingt ausprobieren, aber keine Angst, ihr könnt es auch ganz ohne Thermomix zubereiten. Gar kein Problem. Probiert es in jedem Fall unbedingt aus, anschließend kann der Kuchen aus der Bäckerei einpacken …..

Wichtig zu wissen ist, dass ich ihn in einer quadratischen Springform (24×24 cm) gebacken habe. Düren Blech solltet ihr die Mengen unbedingt verdoppeln.

Zunächst müsst ihr den Teig herstellen, da dieser vor der Verarbeitung ca. 45 Minuten im Kühlschrank ruhen sollte.

Gedeckter Apfel(mus)-Kuchen

Was ihr dazu braucht:

  • 250g Weizenmehl
  • 125g Zucker
  • 125g Butter
  • etwas Vanille-Extrakt
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1/2 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 1 Ei

Und so gehts:

Sofern ihr einen Thermomix habt, gebt ihr einfach alle Zutaten in den Mixtopf,und knetet ihn für   3 Min. auf der Teigstufe. Wickelt ihn anschließend zu einer Kugel geformt in Frischhaltefolie und lasst ihn für ca. 45 Minuten im Kühlschrank ruhen und durchkühlen.

Für alle ohne Thermomix: Gebt die Butter mit dem Zucker, dem Vanille-Extrakt, der Prise Salz , dem Vanillin-Zucker und dem Ei in eine Rührschüssel und vermengt alles mit der Küchenmaschine oder dem Handmixer (Rührbesen) zu einer homogenen Masse. Wechselt dann auf den Knethaken und gebt nach und nach das Mehl und das Backpulver hinzu. und knetet so lange, bis ein schöner glatter Teig entstanden ist. Anschließend formt ihr den Teig zu einer Kugel, wickelt ihn in Frischhaltefolie und lasst ihn für ca. 45 Minuten im Kühlschrank ruhen und durchkühlen.

Während der Ruhezeit des Teiges könnt ihr dann das Apfelmus für die Füllung vorbereiten.

Gedeckter Apfel(mus)-Kuchen

Was ihr dazu braucht:

  • 500g saure Äpfel, geschält,  entkernt und in Viertel geschnitten
  • 10 g Zitronensaft (ca. 1/2 Zitrone)
  • 15 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 20g Wasser
  • 50g Rosinen (je nach Geschmack)

Und so gehts:

Mit dem Thermomix: Gebt die Äpfel mit den übrigen Zutaten in den Mixtopf geben, und gart sie 8 Min. / 100° / Linkslauf / Stufe 1.  Anschließend zerkleinert ihr alles für 30 Sekunden auf Stufe 4, so dass noch ein paar Stücke erhalten bleiben. Wenn ihr es lieber fein mögt müsst ihr die Zeit entsprechend erhöhen. Gebt dann die Rosinen hinzu und verrührt sie kurz mittels Linkslauf. Nun das Apfelmus nur umfüllen und kurz etwas abkühlen lassen.

Gedeckter Apfel(mus)-Kuchen

Für alle ohne Thermomix: Ihr gebt einfach alle Zutaten (bis auf die Rosinen) in einen großen und möglichst hohen Topf und lasst das ganze unter ständigem Rühren aufkochen. Kocht die Äpfel so lange bis sie schön weich sind. Nehmt die Masse dann vom Herd und püriert sie mit Hilfe des Pürierstabs so lange, bis zur von euch gewünschten Stückigkeit. Anschließend gebt ihr die Rosinen hinzu und rührt diese kurz unter und lasst dann das Apfelmus bis zur weiteren Verwendung abkühlen.

Nach der Kühlzeit des Teiges könnt ihr den Backofen bereits auf 200 Grad (Ober-/ Unterhitze) vorheizen und eine Springform gut einfetten. Ich habe es wie immer gemacht und habe den Boden der Springform mit Backpapier bespannt und nur die Seiten gründlich eingefettet.

Holt dann den Teig aus dem Kühlschrank und teilt ihn in zwei Hälften, die ihr dann nacheinander auf einer bemehlten Arbeitsfläche jeweils zu einem Quadrat in Größe eurer Springform ausrollt. Die erste Teigschicht dann direkt in die Form legen und das vorbereitete Apfelmus darauf gleichmäßig verteilen. Nun die zweite Teigschicht darauf legen und etwas festdrücken. Sollte Teig überstehen, schneidet ihn einfach ab.

Der gedeckte Apfel(mus)-Kuchen backt nun im vorgeheizten Ofen für ca. 35 Minuten. Er ist gut sobald die obere Teigschicht schön gold-braun ist. Holt ihn dann aus dem Ofen und lasst ihn in der geschlossenen Form vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen.

Dann fehlt nur noch die Glasur, die ihr zubereitet sobald der Kuchen nahezu vollständig abgekühlt ist.

Gedeckter Apfel(mus)-Kuchen

Was ihr dazu braucht:

  • 150g Puderzucker
  • etwas Vanille-Extrakt
  • ca. 6 EL Milch

Und so gehts:

Verrührt alle Zutaten schlicht und ergreifend zu einem schönen gleichmäßigen, sehr zäh fließenden Guss. Solltet ihr den Thermomix dafür nutzen gebt ihr die Zutaten in den Mixtopf und mixt 30 Sek. auf Stufe 5

Verteilt die Glasur dann direkt gleichmäßig auf dem Kuchen und lasst sie etwas antrocknen. Dann könnt ihr, wenn ihr ungeduldig seid direkt probieren. 🙂 Ich empfehle euch aber den Kuchen abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank zu stellen und ihn schön durchziehen zu lassen, da  er dann nochmal so gut schmeckt und vor allem nicht mehr so weich ist. Also ruhig etwas Geduld mitbringen 🙂 Fertig.

Gedeckter Apfel(mus)-Kuchen

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!!

Gedeckter Apfel(mus)-Kuchen

P.S. Da mich der Job im Leben 1.0 auch in den kommenden 2 Wochen ziemlich fordern wird und ich mir anschließend eine kleine Auszeit gönne, um mit einem Kreuzfahrtschiff durch Mittelamerika zu fahren 🙂 kann es sein, dass es hier auf dem Blog in den kommenden Wochen etwas ruhiger bleibt. Ich hoffe ihr seht es mir nach und bleibt mir dennoch treu 🙂 

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