„Nussige Rhabarber-Himbeer-Tarte“

Huhu, ist hier noch jemand? Eine Frage die vermutlich ihr mir stellen müsstet oder? 😦

Daher starte ich diesen Blogbeitrag mit zwei Dingen die mir ganz wichtig sind:

SORRY, dafür, dass es hier so lange, so still war und es keine neuen Beiträge gegeben hat.

DANKE, dafür, dass ihr trotzdem noch hier seid, mir folgt und meine Beiträge lest. Ihr seid die Besten!

Ja es war einiges los in meinem Leben 1.0. Gar nichts außergewöhnliches, aber mein Job hat mir in den letzten 2 Monaten extrem viel abverlangt, so dass ich die Wochenenden einfach nur genutzt habe um mich auszuruhen, schöne Dinge zu tun und zu entspannen. Natürlich habe ich dabei fast jede Woche etwas leckeres gebacken, was diejenigen von euch, die mir auch bei Instagram folgen (@dasmuffinmaedchen) sicher mitbekommen haben, aber ich hatte einfach keine Muße mich an den Rechner zu setzen und aufzuschreiben, was ich getan habe. Irgendwie fehlte mir dazu die Kraft und der Antrieb.

Natürlich hat mich zwischendrin immer mal wieder das schlechte Gewissen geplagt, aber der Wunsch nach Erholung und Nichtstun war einfach größer.

Als ich allerdings in der letzten Woche die Frage gestellt bekommen habe, ob ich wirklich zuletzt Anfang Februar geblogt habe und diese Frage bejahen musste, war mir klar, ich muss und möchte dringend wieder etwas ändern 🙂 und deshalb bin ich wieder da und es gibt heute einen neuen, frühlingshaften Blogbeitrag.

Waren das nicht tolle Sonnentage, die in den letzten Tagen und Wochen den Frühling in Deutschland endgültig eingeläutet haben? Ich hab das jedenfalls in vollen Zügen genossen, war ganz viel draußen und hab mir die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. Und auch wenn dieses Wochenende vielleicht etwas durchwachsener ist, wollen wir mal nicht meckern.

Nussige Rhabarber-Himbeer-Tarte

Besonders habe ich mich über den ersten deutschen Spargel auf meinem Teller, die ersten Erdbeeren und ganz besonders über den ersten Rhabarber gefreut. 🙂 Mit letzterem habe ich diese Woche schon zum zweiten Mal gebacken und entstanden ist eine nussige Rhabarber-Himbeer Tarte, bei der sich die tollen saftigen Früchte auf einem cremigen Vanillepudding betten, den ich mit ein wenig Tonkabohne verfeinert habe. Und oben drüber gibt es knusprige Haselnuss-Butter-Streusel. 🙂 Na, wie klingt das? Lust auf das Rezept?

Nussige Rhabarber-Himbeer-Tarte

Also legen wir mal los und kümmern uns zunächst um den Boden der Tarte.

Was ihr dazu braucht:

  • 250 g Weizenmehl
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g kalte Butter
  • 2 Eier

Und so gehts:

Gebt das Mehl, den Zucker und das Salz zusammen mit der kalten Butter (in Stückchen) in eine Rührschüssel und vermengt alles mit der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (Knethaken) zu einer krümeligen Masse. Fügt dann die Eier nacheinander hinzu und verknetet alles zu einem schönen glatten Teig. Manchmal hilft es hier die Hände zu Hilfe zu nehmen. 🙂 Den glatten Teig formt ihr anschließend zu einer Kugel, wickelt ihn in Frischhaltefolie und legt die Teig-Kugel für  ca. 1 Stunde zum kühlen in den Kühlschrank.

Nussige Rhabarber-Himbeer-Tarte

Während der Teig im Kühlschrank ruht, könnt ihr den Tonkabohnen-Vanillepudding  und das Obst vorbereiten. (wer keine Tonkabohne zur Hand hat, kann den Pudding aber auch gut ohne zubereiten; allerdings kann ich euch diese kleine harte Bohne echt ans Herz legen. Ein toller Duft und ein feiner vanilliger Geschmack)

Nussige Rhabarber-Himbeer-Tarte

Was ihr dazu braucht:

  • 250ml Milch
  • 250ml Sahne
  • 4 Eigelb
  • 5 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 100g Zucker
  • 40g feine Speisestärke
  • 20g Mehl
  • Abrieb der Tonkabohne
  • 200g frische Himbeeren
  • 250g frischen Rhabarber

Und so gehts:

als erstes solltet ihr 50ml Milch, zusammen mit dem Zucker, dem Vanillin-Zucker und den Eigelben mit der Hand gründlich verquirlen. Gebt dann vorsichtig die Speisestärke und das Mehl hinzu und verrührt alles so lange und so gründlich, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind und ihr eine glatte Masse habt. Gebt dann noch den Tonkabohnen-Abrieb hinzu und rührt auch diesen unter.

Nussige Rhabarber-Himbeer-Tarte

Nun erhitzt ihr auf dem Ofen in einem Topf die restlichen 200ml Milch zusammen mit der Sahne. Lasst die Flüssigkeit unter ständigem Rühren kurz aufkochen und nehmt den Topf dann kurz vom Herd. Nun gebt ihr die vorbereitete Zucker-Ei-Milchmasse unter Rühren hinzu und stellt den Topf zurück auf den heißen Ofen. Lasst die Masse unter Rühren kurz erneut aufkochen. Ihr merkt dann schon, dass die Masse schnell eindickt und dann darf sie auch direkt wieder vom Herd.

Stellt den Pudding kurz zur Seite. Deckt ihn dabei am besten direkt auf der Oberfläche mit Frischhaltefolie ab, damit sich keine Haut bildet.

Nussige Rhabarber-Himbeer-Tarte

Wascht nun noch den Rhabarber gründlich, schneidet die unschönen unteren Enden ab und den Rest in kleine mundgerechte Stücke. Die Himbeeren wascht ihr auch ganz vorsichtig und stellt dann das vorbereitete Obst zur Seite.

Nussige Rhabarber-Himbeer-Tarte

Nun fehlen nur noch die Streusel und die sind im Nu fertig.

Was ihr dazu braucht:

  • 50g Weizenmehl
  • 40g gemahlene Haselnüsse
  • 30g Haferflocken
  • 30g Zucker
  • 50g Butter

Und so gehts:

Gebt alle Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine und vermengt alles mit dem Knethaken zu einer krümeligen Streuselmasse. Sollte eure Butter zu kalt sein, könnt ihr auch einfach kurz die Hände nutzen. Dann wird die Butter schneller weich und ihr habt ganz schnell eine köstliche Nuss-Streuselmasse.

Nussige Rhabarber-Himbeer-Tarte

Wenn ihr alle Vorbereitungen abgeschlossen habt und die Kühlzeit des Tarte-Teiges um ist, könnt ihr den Backofen auf 180 Grad (Ober-/ Unterhitze) vorheizen und eine Tarteform mit Hebeboden (Ø26cm) gründlich einfetten. (habt ihr keine Tarte-Form zur Hand, dann nehmt einfach eine runde Springform. Wichtig ist nur, dass ihr den Teig am Rand hochzieht, so dass der Kuchen einen knusprigen Teigrand hat)

Holt nun den vorbereiteten Teig aus dem Kühlschrank und rollt ihn in passender Größe rund zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie aus. Die obere Lage der Frischhaltefolie könnt ihr dann abziehen und den Teig vorsichtig mit Hilfe der zweiten Lage Frischhaltefolie in die Form legen. Drückt den Teig gleichmäßig in die Form und am Rand hoch und schneidet den überschüssigen Teig mit einem scharfen Messer ab.

Nussige Rhabarber-Himbeer-Tarte

Rührt nun den vorbereiteten Tonkabohnen-Vanillepudding nochmal kurz durch und gebt ihn dann auf den Teig. Verteilt ihn dabei schön gleichmäßig. Jetzt bekommen Rhabarber und Himbeeren ihren Auftritt. Gebt beides gleichmäßig auf den Pudding und drückt die Früchte ruhig etwas an. Anschließend folgen nur noch die Nuss-Streusel. Gebt auch diese großzügig über die gesamte Tarte.

So vorbereitet, schiebt ihr die Form nun in den Ofen und backt die nussige Rhabarber-Himbeer-Tarte im vorgeheizten Ofen für ca. 40 Minuten. Sie ist gut, sobald der Rand der Tarte goldig und knusprig ist und auch die Streusel eine schöne, leicht bräunliche Färbung haben.

Lasst die Tarte nach dem Backen kurz auf einem Kuchengitter abkühlen, bestäubt sie dann mit etwas Puderzucker und lasst es euch schmecken. Fertig.

Nussige Rhabarber-Himbeer-Tarte

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!

Nussige Rhabarber-Himbeer-Tarte

P.S. Inspiriert hat mich zu dieser Tarte und insbesondere dem Pudding das Rezept für eine knusprige Himbeer-Tarte aus dem Buch „Glücksmomente backen“ der lieben Sarah von „das Knusperstübchen„. Wer das Buch noch nicht kennt, sollte dringend mal einen Blick reinwerfen. Es lohnt sich.

P.P.S. Schaut doch mal bei mir bei Instagram vorbei. So verpasst ihr auch in kleineren Blog-Pausen nichts. Ihr findet mich unter @dasmuffinmaedchen

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„Mohn-Quark-Kuchen mit Pflaumen, Blaubeeren und Knusperstreuseln“

!!! HAPPY NEW YEAR !!!

Ihr Lieben, zwar spät aber für von Herzen wünsche ich euch noch alles Liebe zum neuen Jahr!! Ich hoffe ihr habt alle ein frohes, glückliches, gesundes und erfolgreiches 2018 und seit entsprechend in das Jahr gestartet. 🙂

Habt ihr gute Vorsätze oder irgendwelche Pläne, die ihr in diesem Jahr unbedingt umsetzen wollt?

Ich habe mir fest vorgenommen, ein paar Dinge anzugehen, die schon länger auf meiner To-Do-Liste stehen. So will ich zum Beispiel ein bisl kreativer sein und möchte in diesem Jahr endlich mal einen Handlettering-Workshop besuchen, ein paar weitere Bastelpläne umsetzen und mich etwas gesünder ernähren. So steht für 2018 mindestens 1 fleischloser (Mon-)Tag in der Woche an und jeden Tag mindestens 1 Portion Obst. Drückt mir die Daumen, dass ich das in diesem Jahr besser schaffe und länger durchhalte als im letzten Jahr 🙂 Zumindest kann ich an Woche 1 bereits einen erfolgreichen Haken machen *grins*

Was den Blog angeht, habe ich natürlich auch Vorsätze. Einerseits soll er wieder deutlich regelmäßiger als in den letzten Wochen mit neuen Rezepten gefüllt werden, andererseits aber will ich mich vom Backen auch nicht Fremdbestimmung lassen. Manchmal passt es in das Leben 1.0 einfach nicht gut hinein und das will ich ausgewogen und stressfrei für mich halten. Aber ich bin sicher, dass es in diesem Jahr jede Menge köstlicher, neuer Rezepte für euch geben wird. An Ideen mangelt es mir jedenfalls nicht.

Daher stand auch schnell fest, welches der erste Kuchen des Jahres werden würde. Nach all der Weihnachts-Schlemmerei, den vielen Keksen und Köstlichkeiten war mir nach was anderem. So dachte ich zunächst an einen Käsekuchen, aber auch auf Mohn hatte ich Lust und fruchtig sollte es auch sein. Daher ist ein köstlicher Mohn-Quark-Kuchen mit Pflaumen, Blaubeeren und Knusperstreuseln entstanden. Cremig, vanillig, süßer Mohn und knusprige Streusel auf frischen Beeren und Pflaumen. Einfach ein Knaller, sag ich euch.

Mohn-Quark-Kuchen mit Pflaumen, Blaubeeren und Knusperstreuseln

(Wenn ihr euch jetzt fragt, wie ich im Winter von frischen Pflaumen schreiben kann, dann habt ihr natürlich völlig recht. Aber ich hatte zum Glück aus dem letzten Herbst noch eine Portion dieser köstlichen Früchte eingefroren und die sind dann schnurstracks in den Kuchen gewandert…..so quasi indirekt frisch 🙂 )

Mohn-Quark-Kuchen mit Pflaumen, Blaubeeren und Knusperstreuseln

Zunächst müsst ihr für dieses kleine Kuchenglück den Boden Herstellen, da dieser ein wenig Ruhezeit benötigt.

Was ihr dazu braucht:

  • 250 g Weizenmehl
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g kalte Butter
  • 2 Eier

Mohn-Quark-Kuchen mit Pflaumen, Blaubeeren und Knusperstreuseln

Und so gehts:

Gebt das Mehl, den Zucker und das Salz zusammen mit der kalten Butter (in Stückchen) in eine Rührschüssel und vermengt alles mit der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (Knethaken) zu einer krümeligen Masse. Fügt dann die Eier nacheinander hinzu und verknetet alles zu einem schönen glatten Teig. Manchmal hilft es hier die Hände zu Hilfe zu nehmen 🙂

Fettet dann eine Springform (Ø26cm) gründlich ein und rollt den Teig so groß aus, dass der Boden der Form und auch der Rand mindestens 3cm, hoch bedeckt ist. Legt den Teig vorsichtig in die Form, achtet darauf, dass der Rand überall gleichmäßig hoch ist, drückt ihn leicht an und dann stellt die ausgekleidete Form für  ca. 1/2 Stunde zum kühlen in den Kühlschrank.

Während der Teig ruht könnt ihr als nächstes die Streuselmasse vorbereiten.

Was ihr dazu braucht:

  • 125g Mehl
  • 75g Zucker
  • 100g Butter
  • 25g Mandelblättchen
  • 50g Haferflocken, fein

Mohn-Quark-Kuchen mit Pflaumen, Blaubeeren und Knusperstreuseln

Und so gehts:

Gebt alle Zutaten in eine Rührschüssel und verknetet sie entweder mit den Händen oder mit der Küchenmaschine (Knethaken) zu einer schönen gleichmäßigen, krümeligen Streuselmasse. Das ist im Nu gemacht. Stellt die Streusel dann zunächst zur Seite und bereitet die Quark-Mohn-Masse vor.

Mohn-Quark-Kuchen mit Pflaumen, Blaubeeren und Knusperstreuseln

Was ihr dazu braucht:

  • 100g Schmand
  • 400g Magerquark
  • 2 Eier
  • 130g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 150g Mohn, gemahlen
  • 2 EL Vanille-Puddingpulver
  • 300g Pflaumen (frisch oder aufgetaut und gründlich abgetropft)
  • 100g frische Blaubeeren

Und so gehts:

Gebt einfach alle Zutaten, bis auf die Früchte, in eine Rührschüssel und vermengt alles mit der Küchenmaschine oder dem Handmixer (Rührbesen) zu einer schönen, gleichmäßigen Creme.

Zum Ende der Kühlzeit könnt ihr dann den Backofen auf 180 Grad (Ober-/ Unterhitze) vorheizen und die vorbereitete, mit dem Teig ausgelegte Springform (Ø26cm) aus dem Kühlschrank nehmen.

Gebt die Quark-Mohn-Creme nun auf den Teig und streicht die Masse glatt. Dann verteilt ihr die vorbereiteten Früchte gleichmäßig darauf. Hier seid ihr übrigens flexibel. Ihr könnt auch nur Blaubeeren oder nur Pflaumen nehmen, oder ganz andere Früchte, auf die ihr gerade Lust habt 🙂

Zum Schluss verteilt ihr nur noch die vorbereitete Streuselmasse über den Früchten und dann kann der Kuchen auch schon in den vorgeheizten Backofen.

Mohn-Quark-Kuchen mit Pflaumen, Blaubeeren und Knusperstreuseln

Dort backt er nun für 40-45 Minuten. Er ist gar sobald die Masse nicht mehr wabbelt und die Streusel goldig bis braun sind. Da könnt ihr euch einfach auf euer Gefühl verlassen.

Holt den Kuchen dann aus dem Ofen, lasst ihn in der Form auf einem Kuchengitter abkühlen und nehmt erst nachdem der Kuchen bereits etwas abgekühlt ist den Rand der Springform ab. Ihr könnt ihn dann vollständig abkühlen lassen, oder bereits lauwarm genießen. Fertig.

Mohn-Quark-Kuchen mit Pflaumen, Blaubeeren und Knusperstreuseln

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!!

Mohn-Quark-Kuchen mit Pflaumen, Blaubeeren und Knusperstreuseln

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„Müsli-Knusper-Kekse mit Cranberries und Aprikosen“

Ich weiß ja nicht, ob ich es bereits erzählt habe, aber für mich heißt es im Arbeitsleben 1.0 noch 4 Tage (und der Rest von heute) und dann ‚bin ich mal weg‘ 🙂 Ihr glaubt gar nicht, was ich mich freue, wenn am Freitag der Flieger geht und ich dem grauen, kühlen Nass für ein paar Tage entfliehen kann 🙂 !!!

O.K. ich gebe es zu, ich bin auch ein wenig Wehmütig, weil ich einen Teil der Vorweihnachtszeit verpasse, aber nun ja. Ich hab es mir selbst ausgesucht und glaube, dass kann ich in Kauf nehmen.

Wenn es hier also in den kommenden Wochen ruhiger wird, dann also nicht wundern. Ich mache einfach Urlaub. Dafür gehts dann anschließend voller Tatendrang und gut erholt weiter und in den Weihnachtsendspurt 🙂 Wenn ihr Lust habt, mich auf meiner Reise ein wenig zu begleiten, dann schau doch mal auf meinem Instagram-Profil vorbei (dasmuffinmaedchen), da werde ich bestimmt ab und zu den einen oder anderen Schnappschuss posten und euch so ein wenig mitnehmen auf meiner kleinen Kreuzfahrt durch Mittelamerika 🙂

Müsli-Knusper-Kekse mit Cranberries und Aprikosen

Nun ja, aber bis zum Abflug gehts nochmal in die Vollen und das heißt dass ich das Wochenende für alle meine Reisevorbereitungen nutzen muss. Koffer aus dem Keller, Sachen rauslegen, packen, letzte Besorgungen, etc. Daher blieb mir nicht ganz so viel Zeit fürs Backen, aber so ganz ohne geht ja auch nicht. Kuchenduft in der Wohnung ist schon wichtig und schließlich schmeckt damit der Kaffee gleich nochmal so gut. Also habe ich mich entschieden die Plätzchen-Saison zu eröffnen und habe ein paar leckere Müsli-Knusper-Kekse mit Cranberries und Aprikosen gebacken. Das sind zwar noch keine klassischen Weihnachtsplätzchen, aber sie sind knusprig, nussig, fruchtig, super schnell gemacht und nicht weniger lecker.

Müsli-Knusper-Kekse mit Cranberries und Aprikosen

Im Gegenteil: ich finde sie super gut und hab sie ganz sicher nicht zum letzten Mal gemacht. Also probiert sie einfach mal aus!

Was ihr dazu braucht:

  • 1 Ei
  • 115g Butter
  • 85g braunen Zucker
  • 1 gr. EL Honig
  • 40g getrocknete Aprikosen
  • 60g getrocknete Cranberries
  • 60g Walnüsse
  • 115g Weizenmehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 115g kernige Haferflocken

Müsli-Knusper-Kekse mit Cranberries und Aprikosen

Und so gehts:

Als erstes solltet ihr den Backofen auf 160 Grad (Ober-/ Unterhitze) vorheizen und 1 bzw. 2 Backbleche mit Backpapier belegen. (Bei mir hat der Teig für ca. 20 Kekse gereicht, so dass 2 Backbleche durchaus Sinn machen)

Gebt dann die Butter, den braunen Zucker und den Honig in einen Topf und erhitzt alles bis, die Butter geschmolzen ist und sich Zucker und Honig aufgelöst haben.

Müsli-Knusper-Kekse mit Cranberries und Aprikosen

Schneidet dann die getrockneten Aprikosen und die getrockneten Cranberries in kleinere Stücke und hackt die Walnüsse grob.

Gebt dann die Haferflocken, das Mehl, Salz und das Backpulver in eine Rührschüssel und vermengt die Zutaten ein wenig. Nun fügt ihr die geschmolzene Butter-Zucker-Mischung hinzu und rührt die Masse mit der Küchenmaschine oder dem Handmixer (Rührbesen) nur so lange, bis sich alle Zutaten gut miteinander verbunden haben. Gebt dann das kleine Ei dazu und rührt auch dieses gut unter. Durch das Ei bekommt der Keks-Teig eine etwas bessere Bindung.

Fügt dann nur nicht die getrockneten Cranberries und Aprikosen, sowie die Nüsse hinzu und hebt sie ganz kurz unter.

Müsli-Knusper-Kekse mit Cranberries und Aprikosen

Nun müsst ihr nur noch mit einem Esslöffel oder mit einem Eis-Portionierer gleichmäßige Teig-Portionen auf das Backblech geben und diese etwas flach drücken. Achtet darauf, dass ihr zwischen den Plätzchen etwas Platz lasst, damit die Plätzchen beim Backen noch etwas Raum haben.

Die Müsli-Knusper-Kekse backen nun im vorgeheizten Ofen für jeweils ca. 15 Minuten. Sie sind gut, sobald sie herrlich goldig ausschauen. Ich würde euch bei Ober-/ Unterhitze empfehlen die beiden Bleche unbedingt nacheinander zu backen. Lasst die Kekse dann auf dem Blech abkühlen, bevor ihr sie entweder direkt vernascht oder in eine Keksdose umfüllt. Fertig.

Müsli-Knusper-Kekse mit Cranberries und Aprikosen

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!!

Müsli-Knusper-Kekse mit Cranberries und Aprikosen

P.S. Wenn ihr statt der Butter einfach Margarine nehmt und das Ei weglasst, dann könnt ihr die Kekse auch ganz leicht vegan zubereiten 🙂

P.P.S. Wenn ihr jetzt Lust auf das Backen von Plätzchen bekommen habt, dann schaut doch auf dem Blog einfach mal in die Kategorie „Weihnachtsplätzchen„; da findet ihr jede Menge Inspiration !!!

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„Zwetschgen-Nektarinen-Vanille-Tarte“

 

Nach dem vielen Regen der letzten Tage freue ich mich so sehr, das heute ein so sonniger und goldener Herbsttag ist. Ich finde das schreit förmlich danach raus zugehen und das Wetter zu genießen. Am besten in den Wald, um sich an den bunten Farben des Herbstes zu erfreuen. Genau das richtige für den letzten Tag des Urlaubs, dann kann morgen ganz entspannt das alltägliche Leben wieder los gehen 🙂

Und wo es draußen so schön ist, habe ich genau das richtige Rezept im Gepäck. Es ist fruchtig, saftig, cremig und knusprig zugleich und kommt noch dazu mit einem meiner Spätsommer-Lieblinge daher: Zwetschgen 🙂

Bei mir gibt es nämlich heute eine leckere Zwetschgen-Nektarinen-Vanille-Tarte.

Zwetschgen-Nektarinen-Vanille-Tarte

Wenn ihr es fruchtig, cremig und knusprig mögt, dann solltet ihr euch dieses Kuchenglück definitiv nicht entgehen lassen.

Starten wir zunächst mit der Herstellung des Bodens der Tarte.

Zwetschgen-Nektarinen-Vanille-Tarte

Was ihr dazu braucht:

  • 250 g Weizenmehl
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g kalte Butter
  • 2 Eier

Und so gehts:

Gebt das Mehl, den Zucker und das Salz zusammen mit der kalten Butter (in Stückchen) in eine Rührschüssel und vermengt alles mit der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (Knethaken) zu einer krümeligen Masse. Fügt dann die Eier nacheinander hinzu und verknetet alles zu einem schönen glatten Teig. Manchmal hilft es hier die Hände zu Hilfe zu nehmen 🙂 Den glatten Teig formt ihr anschließend zu einer Kugel, wickelt ihn in Frischhaltefolie und legt die Teig-Kugel für  ca. 1 Stunde zum kühlen in den Kühlschrank.

Zum Ende der Kühlzeit könnt ihr den Backofen auf 180 Grad (Ober-/ Unterhitze) vorheizen und eine Tarteform mit Hebeboden (Ø26cm) gründlich einfetten. (habt ihr keine Tarte-Form zur Hand, dann nehmt einfach eine runde Springform. Wichtig ist nur, dass ihr den Teig am Rand hochzieht, so dass der Kuchen einen knusprigen Teigrand hat)

Zwetschgen-Nektarinen-Vanille-Tarte

Holt nun den vorbereiteten Teig aus dem Kühlschrank und rollt ihn in passender Größe rund zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie aus. Die obere Lage der Frischhaltefolie könnt ihr dann abziehen und den Teig vorsichtig mit Hilfe der zweiten Lage Frischhaltefolie in die Form legen. Drückt den Teig gleichmäßig in die Form und am Rand hoch und schneidet den überschüssigen Teig mit einem scharfen Messer ab. So vorbereitet darf die Form nochmals für wenige Minuten in den Kühlschrank.

Zwetschgen-Nektarinen-Vanille-Tarte

Während der Ofen vorheizt und der Teig nochmals ruht, geht es dann an die Herstellung der Füllung und die Vorbereitung der Früchte.

Was ihr dazu braucht:

  • 300g Zwetschgen
  • 1 große reife Nektarine
  • 200g Creme-Fraiche
  • 2 Eigelb
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 2 EL Honig
  • etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zwetschgen-Nektarinen-Vanille-Tarte

Und so gehts:

Zuerst bereitet ihr am besten das Obst vor. Wascht die Zwetschgen zunächst gründlich, halbiert sie dann, entfernt den Stein und schneidet jede Hälfte dann nochmals durch, so dass ihr die Zwetschgen im Endeffekt geviertelt habt.

Die Nektarine wird ebenfalls zunächst gewaschen und dann in Vierteln vom Stein geschnitten. Das könnt ihr ähnlich machen, wie bei den Zwetschgen zuvor.

Für die Füllung gebt ihr dann die Creme-Fraiche in eine Rührschüssel, fügt die beiden Eigelbe hinzu und verrührt das Ganze in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (Rührbesen) zu einer glatten Creme. Fügt dann den Vanillin-Zucker und den Honig hinzu und rührt beides gründlich unter. Das war es auch schon.

Zwetschgen-Nektarinen-Vanille-Tarte

Holt den Boden aus dem Kühlschrank, gebt die Creme-Füllung einfach gleichmäßig auf den Boden und belegt die Füllung anschließend ganz nach eurem Geschmack mit den vorbereiteten Früchten. Die Zwetschgen-Nektarinen-Vanille-Tarte backt nun im vorgeheizten Backofen für ca. 35 Minuten, bis der Kuchen schön goldig. Die Füllung sollte am Ende der Backzeit nicht mehr „schwabbeln“ 🙂

Lasst die Tarte nach dem Backen kurz auf einem Kuchengitter abkühlen, bestäubt sie dann mit etwas Puderzucker und genießt sie anschließend. Fertig.

Zwetschgen-Nektarinen-Vanille-Tarte

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!

Zwetschgen-Nektarinen-Vanille-Tarte

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„Fruchtiger Johannisbeer-Streusel-Kuchen“

Als ich klein war, gab es bei uns im Garten jede Menge frischer heimischer Früchte. Dazu gehörten auch diverse Sträucher mit roten und schwarzen Johannisbeeren. Und damals wie heute finde ich, dass sie einfach herrlich lecker ausschauen. Saftig, prall und leuchtend rot. Einfach klasse.

Etwas hat sich allerdings schon verändert. Nämlich mein Geschmack. 🙂 Fand ich die Beeren damals zwar schön, gehörten sie nicht unbedingt zu meinen Sommer-Favoriten, weil sie mir einfach zu sauer waren. Heute finde ich, ganz im Gegenteil, genau das einfach klasse. Saftig, säuerlich und erfrischend. Und wenn man sie dann noch zu etwas Kompott kocht, in einen knusprigen Tatre-Teig bettet und mit knusprigen Haferflocken-Streuseln bedeckt, geht kauf besser. Genau das habe ich nämlich getan und entstanden ist dieser herrlich saftige, süß-saure fruchtige Johannisbeer-Streusel-Kuchen.

Fruchtiger Johannisbeer-Streusel-Kuchen

Zunächst müsst ihr dabei den Mürbeteig-Boden zubereiten.

Was ihr dazu braucht:

  • 250 g Weizenmehl
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g kalte Butter
  • 2 Eier
  • 2-3 EL Paniermehl

Fruchtiger Johannisbeer-Streusel-Kuchen

Und so gehts:

Gebt das Mehl, den Zucker und das Salz zusammen mit der kalten Butter (in Stückchen) in eine Rührschüssel und vermengt alles mit der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (Knethaken) zu einer krümeligen Masse. Fügt dann die Eier nacheinander hinzu und verknetet alles zu einem schönen glatten Teig. Manchmal hilft es hier die Hände zu Hilfe zu nehmen 🙂 Den glatten Teig formt ihr anschließend zu einer Kugel, wickelt ihn in Frischhaltefolie und legt die Teig-Kugel für  ca. 1 Stunde zum kühlen in den Kühlschrank.

Während der Teig im Kühlschrank ruht könnt ihr als nächstes die Johannisbeer-Füllung zubereiten.

Fruchtiger Johannisbeer-Streusel-Kuchen

Was ihr dazu braucht:

  • 500g rote Johannisbeeren
  • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
  • 25g braunen Zucker
  • 230ml Wasser

Und so gehts:

Zunächst solltet ihr die Johannisbeeren sorgfältig waschen und dann die feinen Beeren vorsichtig von den Rispen abzupfen.

Gebt die Beeren dann mit dem Zucker und dem Wasser in einen Topf und erhitzt das ganze unter gelegentlichen Rühren bis es leicht kocht. Rührt das Vanille-Puddingpulver mit 3 EL kaltem Wasser an, so dass keine Klümpchen entstehen und gebt die Masse zu den köchelnden Johannisbeeren. Lasst das ganze kurz ein paar Minuten köcheln, bis es eindickt und lasst die Masse anschließend kurz abkühlen.

Fruchtiger Johannisbeer-Streusel-Kuchen

Nun fehlen eigentlich nur noch die Streusel.

Was ihr dazu braucht:

  • 75g Weizenmehl
  • 25g Haferflocken
  • 50g weiche Butter
  • 50g Zucker

Gebt die Zutaten in eine Rührschüssel und vermengt alles mit der Küchenmaschine oder dem Handmixer (Knethaken) zu einer krümeligen Streuselmasse.

Fruchtiger Johannisbeer-Streusel-Kuchen

Wenn ihr mit den Vorbereitungen fertig seid und die Kühlzeit des Teiges zu Ende ist könnt ihr den Backofen auf 180 Grad (Ober-/ Unterhitze) vorheizen und eine Springform (Ø24cm) gründlich einfetten. (Ich habe wie immer den Boden der Springform mit Backpapier bespannt und nur die Ränder der Form gründlich eingefettet)

Holt nun den vorbereiteten Teig aus dem Kühlschrank und rollt ihn in passender Größe rund zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie aus. Die obere Lage der Frischhaltefolie könnt ihr dann abziehen und den Teig vorsichtig mit Hilfe der zweiten Lage Frischhaltefolie in die Form legen. Drückt den Teig gleichmäßig in die Form und zieht ihn am Rand hoch.

Fruchtiger Johannisbeer-Streusel-Kuchen

Verteilt dann das Paniermehl gleichmäßig dünn auf dem Boden und gebt die Johannisbeer-Puddingfüllung hinein.

Streut die knusprigen Butterstreusel drüber und backt alles im Vorgeheizten Backofen für ca. 45 Minuten.

Der Kuchen ist gar, wenn die Streusel goldig sind und der Rand knusprig.  Nehmt dann die Form aus dem Ofen und lasst sie geschlossen auf einem Kuchengitter etwas abkühlen, bevor ihr vorsichtig den Rand der Form löst und den Kuchen vollständig auskühlen lasst. Wer mag, streut vor dem Servieren noch etwas Puderzucker drüber. Fertig.

Fruchtiger Johannisbeer-Streusel-Kuchen

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!

Fruchtiger Johannisbeer-Streusel-Kuchen

P.S. Wenn es bei euch mal schnell gehen muss und ihr aber dennoch nicht auf Kuchen verzichten wollt, dann könnt ihr für diesen Kuchen z.B. auch sehr gut fertigen Mürbeteig, bzw. den Quiche- und Tarte Teig von „Tante Fanny“ aus dem Kühlregal verwenden. Der schmeckt einfach klasse und eurer Kuchen ist ohne großen Aufwand im Handumdrehen fertig. 🙂

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