„Zitronige Buttermilch-Tarte“

Ohhhhh was haben wir ein Glück!!!! Freut ihr euch genauso wie ich über das herrliche Frühlings-Wochenende? 🙂 Es ist großartig. Die Sonne lacht, die Laune ist prächtig und ich freue mich ganz besonders, denn ich habe den super Sonnenschein gestern genutzt und endlich, endlich die langersehnte Cabrio-Saison eröffnet. *yippieh* Was freue ich mich auf die kommenden Wochen und Monate mit meinem „Kleinen“.

Aber auch ohne Cabrio ist das einfach ein perfektes Wochenende. Sonne und steigende Temperaturen heben einfach die Stimmung, oder? Alles wird langsam grün und bunt und daher habe ich mich passend zur strahlend gelben Sonne für ein fruchtiges, saftiges und erfrischendes Kuchenglück am heutigen Sonntag entschieden. Genauer gesagt gibt es eine Zitronige Buttermilch-Tarte.

Zitronige Buttermilch-Tarte

Knusprige, buttriger Tatre-Boden trifft dabei auf saftig-saure Zitronen 🙂 Na, klingt das nicht super. Und das beste, die Tarte ist super schnell fertig und da sauer ja bekanntlich lustig macht, ist sie genau das Richtige, für alle die nicht allein durchs tolle Wetter gute Laune bekommen ….

Über ein ähnliches Rezept bin ich neulich bei Sarah vom Knusperstübchen gestolpert. Danke, liebe Sarah für die erfrischende Idee 🙂

Zitronige Buttermilch-Tarte

Also legen wir mal los und kümmern uns zunächst um den Boden der Tarte.

Was ihr dazu braucht:

  • 250 g Weizenmehl
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g kalte Butter
  • 2 Eier

Zitronige Buttermilch-Tarte

Und so gehts:

Gebt das Mehl, den Zucker und das Salz zusammen mit der kalten Butter (in Stückchen) in eine Rührschüssel und vermengt alles mit der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (Knethaken) zu einer krümeligen Masse. Fügt dann die Eier nacheinander hinzu und verknetet alles zu einem schönen glatten Teig. Manchmal hilft es hier die Hände zu Hilfe zu nehmen 🙂 Den glatten Teig formt ihr anschließend zu einer Kugel, wickelt ihn in Frischhaltefolie und legt die Teig-Kugel für  ca. 1 Stunde zum kühlen in den Kühlschrank.

Zum Ende der Kühlzeit könnt ihr den Backofen auf 170 Grad (Ober-/ Unterhitze) vorheizen und eine Tarteform mit Hebeboden (Ø26cm) gründlich einfetten. (habt ihr keine Tarte-Form zur Hand, dann nehmt einfach eine runde Springform. Wichtig ist nur, dass ihr den Teig am Rand hochzieht, so dass der Kuchen einen knusprigen Teigrand hat)

Holt nun den vorbereiteten Teig aus dem Kühlschrank und rollt ihn in passender Größe rund zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie aus. Die obere Lage der Frischhaltefolie könnt ihr dann abziehen und den Teig vorsichtig mit Hilfe der zweiten Lage Frischhaltefolie in die Form legen. Drückt den Teig gleichmäßig in die Form und am Rand hoch und schneidet den überschüssigen Teig mit einem scharfen Messer ab. So vorbereitet darf die Form nochmals für wenige Minuten in den Kühlschrank (so lange ihr die Füllung vorbereitet).

Zitronige Buttermilch-Tarte

Was ihr dazu braucht:

  • 2 Zitronen (Abrieb und 75ml Zitronensaft)
  • 4 Eier
  • 200g feinen Zucker
  • 100ml Buttermilch
  • 45g feine Speisestärke
  • 70g flüssige Butter
  • etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zitronige Buttermilch-Tarte

Und so gehts:

Für die Füllung reibt ihr vorsichtig die Schale von 2 Bio-Zitronen (die ihr vorher gründlich gewaschen habt) ab und presst die Zitronen aus. Ihr braucht ca. 75ml frisch gepressten Zitronensaft.

Gebt dann die Eier in eine Rührschüssel und schlagt sie in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (Rührbesen) luftig auf. Fügt dann den Zucker nach und nach hinzu und rührt ihn gut unter. Nun folgen Buttermilch, Zitronensaft und Zitronenabrieb.

Zitronige Buttermilch-Tarte

Fügt dann die feine Speisestärke hinzu und rührt diese kräftig und ohne Klümpchen unter.

Zum Schluss schmelzt ihr die Butter auf dem Ofen, gebt sie zur Zitronen-Buttermilch-Masse und rührt sie unter und schon ist die Füllung fertig.

Heizt dann den Ofen auf 170 Grad (Ober-/ Unterhitze) vor und holt den vorbereiteten Tarteboden wieder aus dem Kühlschrank.

Gebt die sehr flüssige Füllung einfach gleichmäßig auf den Boden und backt die zitronige Buttermilch-Tatre im vorgeheizten Backofen für ca. 45 Minuten, bis der Kuchen schön goldig. Die Füllung sollte am Ende der Backzeit nicht mehr „schwabbeln“ 🙂

Zitronige Buttermilch-Tarte

(Am Ende der Backzeit kann es sein, dass ihr ihn evtl. mit etwas Alufolie bedecken müsst, falls er eventuell zu dunkel werden sollte).

Lasst die Tarte nach dem Backen kurz auf einem Kuchengitter abkühlen, bestäubt sie dann mit etwas Puderzucker und lasst es euch schmecken. Fertig.

Zitronige Buttermilch-Tarte

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!

Zitronige Buttermilch-Tarte

„winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen“

Irgendwie weiß das Wetter und der Winter nicht so richtig was es will, oder? Zwar sind die Temperaturen hier im Westen in der letzten Woche deutlich gestiegen, aber dafür war es oft windig und nass und es hat sich kalt angefühlt. Also ich muss sagen, mir ist trockene Kälte einfach lieber. Wenn es dann noch ein paar Sonnenstrahlen gibt, ist der Winter perfekt. Aber dieses nasskalte Schmuddelwetter ist nix für mich. Das ist irgendwie Erkältungswetter und man muss anständig auf seine Abwehrkräfte aufpassen.

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

Nachdem ich in der Woche schon mit einem Tag in der Sauna was für meine Abwehrkräfte getan habe, habe ich mir überlegt, warum nicht mal eine wahre Vitamin C Bombe auf die heutige Sonntags-Kaffeetafel bringen ? 🙂 Gesagt, getan. Entstanden ist ein saftig winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen mit Orangen, Zitronen und leuchtender Grapefruit 🙂

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

Was ihr dazu braucht:

  • 2 Orangen
  • 1 Zitrone
  • 1 mittelgroße Grapefruit
  • 100g feinen Zucker
  • 60ml Wasser
winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

  • 115g weiche Butter
  • 75g Zucker
  • 75g braunen Zucker
  • 2 Eier (Größe L)
  • 9 EL Citrus-Fruchtsaft (3 EL je verwendeter Obstsorte)
  • Abrieb einer Orange
  • etwas Vanille-Extrakt
  • 150g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 150g Naturjoghurt

Und so gehts:

Als erstes solltet ihr den Teig vorbereiten. Gebt dazu die weiche Butter in eine Rührschüssel und schlagt sie mit der Küchenmaschine oder dem Handmixer (Rührbesen) cremig auf. Gebt dann nach und nach die 75g weißen und die 75g braunen Zucker hinzu und rührt so lange, bis sich der Zucker und die Butter gut verbunden haben.

Anschließend fügt ihr nacheinander die Eier hinzu und rührt beide so lange gut unter, bis eine schöne, homogene Masse entstanden ist. Gebt dann den Citrus-Fruchtsaft, den Orangen-Abrieb und den Vanille-Extrakt dazu.

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

Nun folgen die trockenen Zutaten (Mehl, Salz, Backpulver und Natron). Rührt diese unter die Butter-Zucker-Ei-Masse bis eine zähe Masse, ohne Klümpchen entstanden ist. Ganz zum Schluss folgt nur noch der Joghurt. Rührt ihn unter und schon ist der Teig für den Kuchen vorbereitet.

Heizt nun den Ofen auf 200 Grad (Ober-/ Unterhitze) vor und fettet den Rand einer Springform gründlich ein. Den Boden der Form solltet ihr mit Backpapier bespannen.

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

Jetzt fehlen eigentlich nur noch die Zitrusfrüchte. Schneidet dazu von jeder Frucht mit einem scharfen Messer etwa 4mm dicke Scheiben mit Schale ab. Es ist wichtig, dass ihr beim Schneiden die Schale dran lasst, weil ihr so sicher sein könnt, dass ihr die Scheiben im Ganzen und heile von der Frucht schneidet. Löst dann ganz vorsichtig die Schale indem ihr am inneren Rand Kreisförmig das Fruchtfleisch heraustrennt.

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

Gebt dann das Wasser mit 100g feinem Zucker in einen Topf auf dem Herd und erhitzt alles und ständigem rühren, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat.

Nun muss alles recht schnell gehen. Gebt ca. die Hälfte des Zuckersirup auf den Boden der vorbereiteten Springform und verteilt ihn gleichmäßig. Legt dann die Früchte bunt, nebeneinander hinein und gebt anschließend den restlichen Sirup hinüber.

Hierauf gebt ihr dann den vorbereiteten Teig und streicht ihn schön glatt.

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

Stellt die Springform nun auf ein Backblech (um sicher zu gehen, dass ihr keine Schweinerei im Backofen habt, falls Zuckersirup ausläuft) und backt den Kuchen im vorgeheizten Ofen für 35-40 Minuten.

Am Ende empfiehlt sich wie immer die Stäbchenprobe. Der Kuchen ist gut, sobald kein Teig am Stäbchen haften bleibt.

Lasst den fertigen Kuchen dann in der geschlossenen Form auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Erst sobald der Kuchen vollständig abgekühlt ist solltet ihr den Rand der Springform lösen und den Kuchen vorsichtig auf eine Kuchenplatte stürzen und langsam das Backpapier abziehen. Fertig.

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!!

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

„(Mini) Lemon-Tarte mit Baiser“

Neulich hatte der große, bekannte „Kaffeeröster“ mal wieder Backartikel im Angebot. Und leider habe ich eine große Schwäche für sowas. Selten kann ich daran vorbeigehen und muss zumindest gucken. In den meisten Fällen bleibt es dann auch leider nicht beim Gucken und irgend etwas muss mit nach Hause.

Dieses mal waren es kleine Tarte-Förmchen mit Hebeboden. Ich wollte schon länger so kleine Tarte-Förmchen haben und konnte einfach nicht daran vorbeigehen.

Wie das dann aber oft so ist, stehen die zunächst einige Zeit unbenutzt herum. Einen ersten Kurz-Einsatz hatten sie neulich für meine Mini-Rhabarber-Himbeer-Tartelettes mit Vanille-Creme und da ich durchaus begeistert war, wollte ich unbedingt wissen, ob mich mein erster Eindruck nicht getäuscht hat. Im Übrigen haben Mini-Tartes den Vorteil, dass es direkt nette Portionsgrößen  sind und man rasch einfach ma ein kleines Törtchen naschen kann.

(Mini) Lemon-Tarte mit Baiser

(Mini) Lemon-Tarte mit Baiser

Für den zweiten Test der Förmchen habe ich mich dann für eine Tarte entschieden, die ich schon lange ebenfalls probieren wollte, eine (Mini) Lemon-Tarte mit Baiser. Ich finde, wenn der Frühling dieses Wochenende schon Pause macht, holen wir uns den Spaß mit sauren und leuchtend gelben Zitronen einfach trotzdem ins Haus.

Und ich muss sagen, Versuch geglückt. Fazit: Ziemlich lecker 🙂 Ganz nach dem Motto „sauer macht lustig“ 🙂

(Mini) Lemon-Tarte mit Baiser

(Mini) Lemon-Tarte mit Baiser

Also wer es fruchtig und frisch mag, Zitronen liebt und gerne lacht, der sollte jetzt direkt an die Rührschüssel eilen.

(Ach so, meine Mengenangaben beziehen sich auf 6 kleine Tarte-Förmchen. Wenn ihr die Tarte in einer großen Form backen wollt, dann solltet ihr die Mengen in etwa verdoppeln.)

Was ihr dazu braucht:

  • 3 Eier
  • 75g kalte Butter
  • 150g Weizenmehl
  • 40g Zucker + 110g Zucker + 60g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2-3 Zitronen
  • 15g Speisestärke
  • 1/3 TL Backpulver

Und so gehts:

Zunächst müsst ihr den Mürbeteig für den Tarteboden vorbereiten. Dazu gebt ihr die kalte Butter in kleinen Stückchen zusammen mit dem Weizenmehl in eine Rührschüssel und verknetet das ganze in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (Knethaken).

Trennt währenddessen ein Ei und gebt das Eigelb zur Mehl-Butter-Mischung. Nun folgen 40g Zucker, die Prise Salz und 1 Esslöffel kaltes Wasser. Verknetet alles zu einem schönen, gleichmäßigen Teig. Am Ende nehme ich gerne die Hände dazu, bis der Teig wirklich schön gleichmäßig und glatt ist. Das getrennte Eiweiß wird später für den Baiser benötigt, daher solltet ihr es bis zum Weiterverarbeiten in den Kühlschrank stellen.

Formt am Ende aus dem Teig eine Kugel, wickelt sie in etwas Frischhaltefolie und legt ihn für ein paar Minuten in den Kühlschrank.

Nun könnt ihr den Backofen auf 200 Grad (Ober-/ Unterhitze vorheizen) und die kleinen Tarte-Förmchen gründlich mit Butter einfetten.

(Mini) Lemon-Tarte mit Baiser

(Mini) Lemon-Tarte mit Baiser

Rollt dann den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus, etwas größer als die kleinen Förmchen und legt den Teig vorsichtig in die Form. Drückt die Ränder und den Boden gute an und stecht den Boden zusätzlich einige Male mit den Zacken einer Gabel ein.

Sobald der Ofen vorgeheizt ist und die Förmchen mit Teig ausgelegt, backt ihr die Tarteböden im Ofen für ca. 15 Minuten vor. Achtet darauf, das der Teig nicht zu dunkel wird. Holt die Böden am Ende der Backzeit aus dem Ofen und lasst sie etwas abkühlen.

Dann macht ihr euch daran die Füllung vorzubereiten. Wascht die Zitronen heiß ab und raspelt von 1-2 Zitronen die Schale fein ab. Dann presst ihr die Zitronen aus und messt ca. 150ml Saft ab. Den Saft verrührt ihr dann mit 100g Zucker, der Zitronenschale und der Speisestärke in einem kleinen Topf und erhitzt das ganze kurz, bis sich der Zucker ordentlich aufgelöst habt.

(Mini) Lemon-Tarte mit Baiser

(Mini) Lemon-Tarte mit Baiser

Schlagt nun 2 Eier in der Küchenmaschine schaumig und mischt die Zitronensaft-Mischung unter. Gebt die Masse dann wieder in den Topf und erhitzt das ganze unter ständigem Rühren, bis die Stärke bindet und die Masse schön cremig andickt. Achtet aber darauf, das die Masse auf keinen Fall kochen darf. Hier ist also etwas Geduld gefragt. 🙂

Gebt die eingedickte Masse dann gleichmäßig in die kleinen Tarte-Förmchen und streicht sie glatt.

Heizt den Ofen nun auf 150 Grad (Ober-/ Unterhitze) vor und schlagt mit der Küchenmaschine (Rührbesen) das kühlgestellte Eiweiß mit 60g Zucker steif. Die steife Eischnee-Masse spritzt ihr dann nur noch mit einem Spritzbeutel in einem Muster eurer Wahl auf die kleinen Tartes.

Im vorgeheizten Backofen backen die Lemon-Tartes nun für ca. 15-20 Minuten. Achtet darauf dass der Baiser nicht zu dunkel aber schön goldig wird.

Nach der Backzeit holt ihr die Förmchen aus dem Ofen, lasst sie kurz auf einem Kuchengitter abkühlen und löst die Tartes dann mit Hilfe des Hebebodens aus der Form. Nun könnt ihr sie entweder vollständig auskühlen lassen oder natürlich auch direkt lauwarm genießen. Fertig.

(Mini) Lemon-Tarte mit Baiser

(Mini) Lemon-Tarte mit Baiser

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!

(Mini) Lemon-Tarte mit Baiser

(Mini) Lemon-Tarte mit Baiser

„Zitronige Frühlingsblümchen“

HAPPY EASTER !!! FROHE OSTERN !!!

Ich hab es ja gesagt, Ostern ist nicht aufzuhalten und heute ist es soweit 🙂

Für alle, die kurzentschlossen heute dennoch Lust auf einen kleinen süßen Kuchen haben, habe ich eine prima last-minute Idee nämlich zitronige Frühlingsblümchen. Super saftig, hübsch anzuschauen und im Nu zubereitet. Also genau das richtige, wenn ihr für heute Nachmittag zum Kaffee oder morgen für den nächsten Osterbrunch noch Inspiration sucht.

Zitronige Frühlingsblümchen

Zitronige Frühlingsblümchen

Und so ganz nebenbei machen die kleinen süßen Blümchen auch gute Laune. Der Frühling zeigt sich hier in Ostwestfalen heute nämlich nicht unbedingt von seiner besten Seite und so kann es nicht schaden, ihn einfach ein wenig zu locken 🙂

Zitronige Frühlingsblümchen

Zitronige Frühlingsblümchen

Es geht ganz schnell und für alle, die gerade keine Blümchen-Form parat haben, dass ganze lässt sich auch super als Muffin, Gugl oder auf einem kleinen Blech backen. Lecker bleibt lecker!

Was ihr dazu braucht:

  • 125g weiche Butter
  • 120g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 3 Eier
  • einige Tropfen Vanille-Extrakt
  • Saft 1/2 Zitrone
  • Abrieb 1/2 Zitrone
  • 1 Prise Salz
  • 150g Weizenmehl
  • 50g Stärke
  • 1 TL Backpulver
  • Puderzucker, 1 Eiweiß, etwas Zitronensaft und Lebensmittelfarbe für den Guss
Zitronige Frühlingsblümchen

Zitronige Frühlingsblümchen

Und so gehts:

Zunächst müsst ihr die weiche Butter mit dem Zucker, dem Vanillin-Zucker und dem Vanille-Extrakt in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (Rührbesen) cremig schlagen. Gebt dann nach und nach die Eier hinzu und rührt jedes Ei gut unter. Die Eier müssen sich mit der Butter-Zucker-Mischung zu einem glatten Teig verbinden. Dann fügt ihr den Saft einer halben Zitrone und den Abrieb dieser hinzu und verrührt alles gut.

Nun folgen die trockenen Zutaten. Gebt das Weizenmehl, Stärke, Salz und Backpulver hinzu und verrührt alles zu einem glatten, cremigen Teig.

Zitronige Frühlingsblümchen

Zitronige Frühlingsblümchen

Dann könnt ihr den Ofen auf 180 Grad (Ober-/ Unterhitze) vorheizen und müsst ihr die von euch gewählten Förmchen vorbereiten. Ich hab mich hier für meine neulich erstandenen Silikon-Blumen-Förmchen entschieden. Da ich ein wenig Teig über hatte, habe ich darüber hinaus noch zwei kleine Silikon-Muffinförmchen verwendet. Die Formen habe ich (auch wenn sich hier die Geister scheiden) mit etwas Öl ausgepinselt. Ich hab so beim Lösen die besten Erfahrungen gemacht.

Füllt dann den Teig in die Förmchen, aber achtet darauf dass jede Form nur zu max. 2/3 gefüllt ist, das der Teig beim Backen noch etwas aufgeht.

Zitronige Frühlingsblümchen

Zitronige Frühlingsblümchen

Die zitronigen Küchlein backen nun im vorgeheizten Ofen für ca. 25 Minuten. Am Ende empfiehlt sich die Stäbchenprobe. Sobald kein Teig am Stäbchen haften bleibt, dürfen die Kuchen aus dem Ofen.

Anschließend lasst ihr die Küchlein kurz in der jeweiligen Form abkühlen, und stürzt sie nach ca. 10 Minuten vorsichtig auf ein Kuchengitter, auf dem ihr sie vollständig abkühlen lasst.

Während die Kuchen abkühlen könnt ihr schon den Guss zum Verzieren vorbereiten. Wer einen Blechkuchen gebacken hat, der kann ganz klassisch auf Puderzucker, Wasser und Zitronensaft einen Guss vorbereiten. Dazu einfach alles glatt rühren und den Kuchen mit dem Guss überziehen.

Zitronige Frühlingsblümchen

Zitronige Frühlingsblümchen

Ich hab mich jedoch entschieden die Küchlein etwas detaillierter zu verzieren und habe daher Royal Icing verwendet. Dazu habe ich ein Eiweiß steif geschlagen und Puderzucker einreisen lassen. Die Menge des Puderzuckers hängt dabei stark von der Größe des Eiweiß ab. Gebt den Puderzucker einfach nach und nach hinzu, bis eine schreibfähige, nicht zu flüssige Masse entstanden ist. Fügt dann für den zitronigen Geschmack einige Tropfen Zitronensaft hinzu und wenn ihr mögt, färbt einen Teil der Masse mit etwas Lebensmittelfarbe eurer Wahl.

Dann müsst ihr die fertigen Küchlein / Blümchen nur noch nach Geschmack verzieren. Ich habe das mit Hilfe eines Spritzbeutels und einer Dekortülle, mit kleinem Loch gemacht. Fertig 🙂

Zitronige Frühlingsblümchen

Zitronige Frühlingsblümchen

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!!

Zitronige Frühlingsblümchen

Zitronige Frühlingsblümchen

„Zitroniger Spinat-Gugelhupf“

In dieser Woche gab es mal wieder Kuchen für die Kollegen. Gerade so am Freitag hebt es die Laune und ist die perfekte Einstimmung auf das anstehende Wochenende 🙂

Dabei hatte es der Kuchen in dieser Woche besonders in sich, denn was vielleicht wie ein ganz „normaler“ Gugelhupf daherkommt, führt beim Anschneiden zu mehrheitlich verdutzten Gesichtern. Denn der Kuchen ist grün 🙂 Es ist nämlich ein zitroniger Spinat-Gugelhupf.

Zitroniger Spinat-Gugelhupf

Zitroniger Spinat-Gugelhupf

Ich hatte ein Rezept dazu vor Jahren mal in einer Zeitschrift gelesen und wollte es, nachdem es mir wieder in die Hände fiel unbedingt mal ausprobieren. Wie immer hab ich es dabei ein wenig nach meinem Geschmack angepasst. Mein Fazit: Ich finde ihn super. Es lohnt sich also, ihn mal auszuprobieren 🙂

Zitroniger Spinat-Gugelhupf

Zitroniger Spinat-Gugelhupf

Was ihr dazu braucht:

  • 80g Blattspinat
  • 350ml Pflanzenöl
  • 1 Zitrone
  • 3 Eier
  • 200g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 100g weiße Schokolade
  • 300g Weizenmehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Puderzucker (ca. 120g) und etwas Zitronensaft für den Guss
  • ggf. etwas Zuckerdekor

Und so gehts:

Als erstes müsst ihr den Spinat gründlich waschen, gut abtropfen lassen und dann zusammen mit dem Öl mit Hilfe eines Pürierstabs oder eines Mixers gründlich zerkleinern. Ich hab hierzu den geschlossenen Zerkleinerungsbehälter meines Pürierstabs genommen. Der Spinat sollte dabei möglichst fein püriert werden.

Wascht dann die Zitrone gründlich mit heißem Wasser ab, reibt die Schale ab und presst den Saft der Zitrone aus. 5 Esslöffel des Saftes sowie den Abrieb der Schale gebt ihr dann zum Spinat-Öl gemischt und mixt es nochmal gut durch.

(Den restlichen Saft könnt ihr bei Seite stellen und später für den Puderzuckerguss verwenden)

Zitroniger Spinat-Gugelhupf

Zitroniger Spinat-Gugelhupf

Nun solltet ihr die weiße Schokolade im heißen Wasserbad schmelzen.

Währenddessen schlagt ihr in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät (Rührbesen) die Eier zusammen mit dem Zucker und dem Vanillin-Zucker schaumig auf. Rührt so lange, bis sich der Zucker ordentlich gelöst hab. Gebt anschließend die Hälfte des Weizenmehls und die Hälfte der Spinat-Mischung hinzu und rührt alles gleichmäßig unter. Genauso verfahrt ihr dann mit dem restlichen Weizenmehl, dem Backpulver und dem Spinat-Öl-Gemisch.

Zitroniger Spinat-Gugelhupf

Zitroniger Spinat-Gugelhupf

Zum Schluss gebt ihr nur noch die flüssige weiße Schokolade hinzu und verrührt sie kurz.

Dann heizt ihr den Backofen auf 175 Grad (bei Ober-/ Unterhitze) vor und fettet eine normale Gugelhupf-Form gründlich. Wer mag kann die Form zusätzlich mit etwas Mehl bestäuben. (Ich spare mir das eigentliche immer).

Gebt den Teig in die Form, streicht ihn glatt und backt den Spinat-Gugelhupf dann im vorgeheizten Backofen für ca. 60 Minuten.

Da die Backzeit von Ofen zu Ofen variiert solltet ihr zum Ende der Backzeit mit Hilfe der Stäbchenprobe prüfen, ob der Gugelhupf gut ist. Sobald kein Teig mehr am Stäbchen haften bleibt, darf er aus dem Ofen.

Lasst den Zitronen Spinat-Gugelhupf dann für ca. 15 Minuten in der Form abkühlen, bevor ihr ihn zum vollständigen Auskühlen vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzt.

Für den Guss rührt ihr dann etwas Puderzucker mit etwas restlichen Zitronensaft zu einem dicklichen, zäh fließenden Guss und gebt ihn oben über den Kuchen. Wer mag streut dann noch etwas Zuckerdekor auf. Fertig 🙂

Zitroniger Spinat-Gugelhupf

Zitroniger Spinat-Gugelhupf

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!

Zitroniger Spinat-Gugelhupf

Zitroniger Spinat-Gugelhupf