„saftiger Apple-Pie mit Salz-Karamell-Sauce“

Der Winter ist zurück in Deutschland 🙂 Es ist endlich mal nicht nur nass und windig, sondern trocken, kalt, es gibt etwas Schnee, der aber zumindest hier eher alles nur ‚mit Puderzucker‘ bedeckt und dazu ist der Himmel blau und die Sonne zeigt sich manchmal. Eigentlich ein ziemlich schöner Sonntag!

Und was darf an einem perfekten Sonntag nicht fehlen? Richtig: KUCHEN 🙂

Mir ist die Wahl für den heutigen Kuchen ganz leicht gefallen, denn nach den diversen Rührkuchen der letzten Wochen stand ziemlich schnell fest, dass ich unbedingt was fruchtiges machen wollte. Dazu wollte ich die neue „Küchenhilfe“ gern auch mal in Sachen Knetteig testen und so stand ziemlich schnell fest, dass ich einen Pie machen wollte.

Rausgekommen ist dieser mega leckere, ober-saftige Apple-Pie mit Salz-Karamell-Sauce. Der bekommt eine unbedingte Nachback-Empfehlung!!! Ich war lange nicht so begeistert und könnte mich direkt reinlegen. Also nicht lange überlegen: auf in die Küchen und ran an die Rührschüsseln!!!

saftiger Apple-Pie mit Salz-Karamell-Sauce

Zunächst müsst ihr den Teig zubereiten, weil der ein wenig Zeit zum Kühlen und Ruhen braucht.

saftiger Apple-Pie mit Salz-Karamell-Sauce

Was ihr dazu braucht:

  • 380g Weizenmehl
  • 190g Butter
  • 90g Wasser
  • 1 Prise Salz

Und so gehts (mit dem Thermomix):

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Gebt alle Zutaten in den Mixtopf und verknetet alles auf der Knetstufe für 2 Minuten. Formt den Teig dann zu einer Kugel, wickelt diese in Frischhaltefolie und lasst ihn im Kühlschrank für ca. 60 Minuten ruhen.

saftiger Apple-Pie mit Salz-Karamell-Sauce

Und so gehts (ohne Thermomix):

Gebt das Mehl, die Prise Salz und die Butter in die Rührschüssel und verknetet alles mit der Küchenmaschine oder dem Handmixer). Gebt dabei nach und nach das Wasser hinzu und knetet so lange, bis ein geschmeidiger, glatter Teig entstanden ist. Formt den Teig dann auch hier zu einer Kugel, wickelt diese in Frischhaltefolie und lasst ihn im Kühlschrank für ca. 60 Minuten ruhen.

Zum Ende der Backzeit könnt ihr eine Pie-Form (oder wie in meinem Fall eine einfache Quiche-Form mit Hebeboden gründlich mit etwas Butter einfetten und den Backofen auf 200 Grad (Ober-/ Unterhitze) vorheizen.

saftiger Apple-Pie mit Salz-Karamell-Sauce

Dann geht es an die Vorbereitung der Füllung.

Was ihr dazu braucht:

  • 700g säuerliche Äpfel (ich habe Braeburn benutzt)
  • 200g Honig
  • Saft 1 Zitrone
  • 1 TL Zimt (oder wie in meinem Fall „Rentierpups“ von Ankerkraut; eine leckere weihnachtliche Zimt-Gewürzmischung)
  • 20g feine Speisestärke

saftiger Apple-Pie mit Salz-Karamell-Sauce

Und so gehts (mit dem Thermomix):

Zunächst schält ihr die Äpfel, entfernt das Kerngehäuse und schneidet sie in Achtel-große Stücke. Gebt die Äpfel dann mit dem Honig, dem Saft der Zitrone und dem Gewürz in den Mixtopf, setzt den Deckel auf und steckt den Spatel oben in die Öffnung. Zerkleinert dann alles auf Stufe 4 für 6 Sekunden, wobei ihr dabei mit dem Spatel durch die Öffnung mitrührt.

saftiger Apple-Pie mit Salz-Karamell-Sauce

Und so gehts (ohne Thermomix):

Zunächst schält ihr die Äpfel, entfernt das Kerngehäuse und schneidet dann die Äpfel in möglichst kleine, gleichmäßige Würfel. Gebt diese dann in eine Rührschüssel, gebt den Zitronensaft, das Gewürz und den Honig hinzu und verrührt alles gründlich. Im Zweifel nehmt ihr vielleicht die Hände dazu, so dass alle Zutaten gründlich miteinander zu einer saftigen Masse vermischt sind.

saftiger Apple-Pie mit Salz-Karamell-Sauce

Dann holt ihr den Teig aus dem Kühlschrank und rollt 2/3 des Teiges auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund aus. So groß, dass der Boden und der Rand eurer vorbereiteten Form bedeckt sind und der Teig etwas über den Rand überlappt.

Streut dann die Speisestärke auf den Boden der Form und verteilt sie gleichmäßig. Dann gebt ihr die vorbereitete Apfelfüllung hinein. Achtet dabei darauf, dass ihr nicht die gesamte Flüssigkeit mit hineingebt, damit die Füllung nicht zu feucht wird. Ihr braucht auch ein wenig des Honig-Saftes zum bepinseln des Pies.

saftiger Apple-Pie mit Salz-Karamell-Sauce

Dann rollt ihr das verbleibende Drittel des Teiges ebenfalls auf einer bemehlten Arbeitsfläche so groß aus, dass ihr damit den Pie vollständig bedecken könnt und ihn an den Rändern verschließen könnt. Schneidet den Teigdeckel, wenn ihr ihn aufgelegt habt vorsichtig 3-4x längs und 3-4x quer ein, so dass beim Backen die Feuchtigkeit entweichen kann. Nun bepinselt ihr den Deckel noch mit etwas des aufgefangenen Honig-Saftes und dann darf der Pie in den vorgeheizten Backofen.

Dort backt er für ca. 35-40 Minuten. Er darf heraus sobald er schön goldig ist.

Lasst ihn dann auf einem Kuchengitter abkühlen, bevor ihr ihn mit etwas Puderzucker bestäubt.

Im Grunde könnt ihr den Pie so dann auch bereits servieren. Wer mag kann Vanille-Eis oder Vanille-Sauce dazu reichen.

Bei mir gibt es diese Woche aber etwas, dass einfach perfekt dazu passt und dem klassischen Vanille-Eis als Zugabe eindeutig in diesem Fall den Rang abläuft: eine köstliche Salz-Karamell-Sauce 🙂

Was ihr dazu braucht:

  • 160g braunen Zucker
  • 2 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 40g Zucker
  • Mark einer halben Vanilleschote
  • 20ml Wasser
  • 150g Butter
  • 150ml Sahne
  • 1 TL Meersalz

Und so gehts (mit dem Thermomix):

Gebt alle Zutaten in den Mixtopf, setzt den Deckel auf, aber ohne den Messbecher einzusetzen. Setzt stattdessen das Garkörbchen als Spritzschutz oben drauf. Lasst alles zusammen für 14 Minuten auf Aroma, Stufe 3 kochen. Füllt die Sauce dann in eine Schüssel, oder zum längeren Aufbewahren in ein steriles Glas.

saftiger Apple-Pie mit Salz-Karamell-Sauce

Und so gehts (ohne Thermomix):

Gebt die Butter und die Zuckersorten, mit dem Wasser, der Sahne, der Vanille und dem Meersalz in einen Topf und lasst alles auf dem Ofen unter ständigem Rühren schmelzen. Die Masse sollte einige zeit sprudelnd kochen.  Füllt die Sauce dann in eine Schüssel, oder zum längeren Aufbewahren in ein steriles Glas.

saftiger Apple-Pie mit Salz-Karamell-Sauce

Gebt nun einfach reichlich von der Salz-Karamell-Sauce über den etwas abgekühlten Apple Pie und serviert ihn. Fertig.

saftiger Apple-Pie mit Salz-Karamell-Sauce

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!!

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„Crunchy Erdnuss-Gugelhupf mit Karamell-Sahne-Guss“

Ich weiß nicht, ob ihr es mitbekommen habt, aber vor einigen Wochen war ich ja auf einer Thermomix-Party. Dabei war ich zwar nicht ganz abgeneigt, weil das Teil durchaus Vorteile und Stärken hat, aber ich war auch nicht vollkommen überzeugt. Aber die liebe Thermomix-Beraterin hatte uns kurz darauf ein Leihgerät für ein Wochenende zur Verfügung gestellt und die kleine, kochende Küchenhilfe wurde ausgiebig auf Herz und Nieren getestet.

Und was soll ich sagen, ich bin immer noch der Überzeugung man BRAUCHT ihn nicht, ABER es ist TOLL ihn ZU HABEN, weil er Spaß macht und echt einige Vorteile hat. Naja und nun ist er da….. und so lange er Spaß macht, darf er auch bleiben und wird genutzt 🙂

Das bedeutet, dass es jetzt hier auf dem Blog auch immer mal eine Anleitung für die Zubereitung im Thermomix geben wird. Aber keine Sorge, alle Rezepte können natürlich auch mit jeder anderen Küchenmaschine nachgebacken werden. Dazu schreibe ich euch einfach beide Anleitungen auf und in der Zutatenliste findet ihr in Klammern die Angabe, für die Dinge, die ihr bei der Zubereitung ohne den Thermomix benötigt)

Heute zum Einstieg habe ich mich für ein klassisches Rührkuchen-Rezept entschieden. Ich wollte einfach mal schauen, wie der Teig wird und muss sagen, mit dem Ergebnis meines Crunchy Erdnuss-Gugelhupf mit Karamell-Sahne-Guss bin ich durchaus zufrieden 🙂 nussiger Gugelhupf mit crunchigen Erdnuss-Stückchen und oben drüber ein cremiger süßer Karamell-Sahne-Guss.

Crunchy Erdnuss-Gugelhupf mit Karamell-Sahne-Guss

Was ihr dazu braucht:

  • 170g Zucker
  • 1/2 Vanille-Schote (etwas Vanille-Extrakt)
  • 150g weiche Butter
  • 150g Erdnussbutter
  • 3 Eier
  • 110ml Milch
  • 350g Weizenmehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 150g geröstete, ungesalzene Erdnüsse
  • 150g weiche Karamell-Bonbons („Muh-Muh“ oder ähnliche)
  • 150ml Sahne

Crunchy Erdnuss-Gugelhupf mit Karamell-Sahne-Guss

Und so gehts (mit dem Thermomix):

Beginnt am besten zunächst mit der Vorbereitung der Backform. Wählt dazu einfach eine Gugelhupf-Form eurer Wahl und fettet diese gründlich ein. Ich habe dazu eine meiner tollen Nordic-Ware-Formen genutzt und nebenbei noch eine kleine Kindergugelhupf-Form, weil ich einen kleinen Gugelhupf verschenken möchte 😉 Das einfetten geht mit weicher Butter oder aber ihr benutzt ein Back-Trenn-Spray. Ich habe meine Formen anschließend noch ganz dünn mit Semmelbröseln ausgestäubt, aber das ist Geschmacksache und kein Muss.

Heizt dann den Ofen auf 180 Grad (Ober-/ Unterhitze) vor und dann kann es auch schon mit der Zubereitung des Teiges losgehen.

Gebt den Zucker und die Vanilleschote in den Mixtopf des Thermomix und pulverisiert alles 30Sek. auf Stufe 10. Hebt dann vorsichtig den Deckel ab und schiebt den entstandenen Puderzucker mit dem Spaten nach unten in den Topf.

Nun fügt ihr einfach die weiche Butter, die Erdnussbutter und die Eier hinzu und verrührt alles für 1 Min. auf Stufe 4 zu einer cremigen Masse. Anschließend gebt ihr die Milch, das Mehl, das Backpulver und 130g Erdnüsse hinzu und verrührt den Teig erneut für 20Sek. auf Stufe 5. Das war es auch schon. Einfach, oder?

Crunchy Erdnuss-Gugelhupf mit Karamell-Sahne-Guss

Gebt den Teig nun in die vorbereitete Gugelhupf-Form und backt den Kuchen für ca. 40 Minuten im vorgeheizten Ofen. Am Ende der Backzeit empfiehlt sich die Stäbchenprobe. Wenn kein Teig am Kuchen haften bleibt, darf er aus dem Ofen und dann zunächst für ca. 10-15 Minuten auf dem Kuchengitter in der Form abkühlen. Nach dieser ersten Abkühlzeit versucht ihr den Kuchen vorsichtig herumzudrehen und auf eine Kuchenplatte zu stürzen.

Dann ist es Zeit für den Karamell-Sahne-Guss. Dazu gebt ihr einfach die weichen Karamell-Bonbons in den Mixtopf und zerkleinert sie für 20Sek. auf Stufe 6. Fügt dann die Sahne hinzu und kocht das Ganze für 9Min / Varoma auf Stufe 2. Lasst den Guss dann für ca. 15 Minuten etwas abkühlen und bereitet währenddessen die restlichen Erdnüsse vor, indem ihr diese grob mit den Fingern zerkleinert.

Gebt nun den leicht abgekühlten Guss mit einem Esslöffel über den Gugelhupf, streut die zerkleinerten Erdnüsse darüber. Fertig.

Crunchy Erdnuss-Gugelhupf mit Karamell-Sahne-Guss

Und so gehts (ohne Thermomix):

Beginnt auch hier mit der Vorbereitung der Backform. Wählt dazu einfach eine Gugelhupf-Form eurer Wahl und fette diese gründlich ein. Ich habe dazu eine meiner tollen Nordic-Ware-Formen genutzt und nebenbei noch eine kleine Kindergugelhupf-Form, weil ich einen kleinen Gugelhupf verschenken möchte 😉 Das einfetten geht mit weicher Butter oder aber ihr benutzt ein Back-Trenn-Spray. Ich habe meine Formen anschließend noch ganz dünn mit Semmelbröseln ausgestäubt, aber das ist denke ich Geschmacksache……

Heizt dann den Ofen auf 180 Grad (Ober-/ Unterhitze) vor und dann kann es auch schon mit der Zubereitung des Teiges losgehen.

Gebt den Zucker und das Vanilleextrakt zusammen mit der weichen Butter in eine Rührschüssel und verrührt alles mit der Küchenmaschine, oder dem Handmixer (Rührbesen) zu einer cremigen Masse.

Dann fügt ihr die Erdnussbutter und die Eier hinzu und rührt diese Zutaten unter, bis eine gleichmäßige Teigmasse entsteht. Anschließend gebt ihr die Milch, das Mehl, das Backpulver und 130g Erdnüsse hinzu und verrührt alle Zutaten zu einem glatten, leicht zähfließenden Teig. Das war es auch schon. Einfach, oder?

Crunchy Erdnuss-Gugelhupf mit Karamell-Sahne-Guss

Gebt den Teig nun in die vorbereitete Gugelhupf-Form und backt den Kuchen für ca. 40 Minuten im vorgeheizten Ofen. Am Ende der Backzeit empfiehlt sich die Stäbchenprobe. Wenn kein Teig am Kuchen haften bleibt, darf er aus dem Ofen und dann zunächst für ca. 10-15 Minuten auf dem Kuchengitter in der Form abkühlen. Nach dieser ersten Backzeit versucht ihr den Kuchen vorsichtig herumzudrehen und auf eine Kuchenplatte zu stürzen.

Crunchy Erdnuss-Gugelhupf mit Karamell-Sahne-Guss

Dann ist es Zeit für den Karamell-Sahne-Guss. Dazu zerkleinert ihr die weichen Karamell-Bonbons grob mit einem Messer. Gebt dann die Sahne mit den Bonbons in einen Topf und erhitzt alles unter ständigem Rühren auf dem Ofen, bis die Bonbons vollständig geschmolzen sind und eine schöne Karamell-Sahne-Sauce entstanden ist. Lasst den Guss dann für ca. 15 Minuten etwas abkühlen und bereitet währenddessen die restlichen Erdnüsse vor, indem ihr diese grob mit den Fingern zerkleinert.

Gebt nun den abgekühlten Guss mit einem Esslöffel über den Gugelhupf, streut die zerkleinerten Erdnüsse darüber. Fertig.

Crunchy Erdnuss-Gugelhupf mit Karamell-Sahne-Guss

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!!

Crunchy Erdnuss-Gugelhupf mit Karamell-Sahne-Guss

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„Bounty-Swirl-Kuchen“

Wisst ihr, was es schon lange nicht mehr gab auf dem Blog? Etwas mit Schokolade. 🙂 Und das geht ja wohl mal gar nicht. Das musste ich dringend ändern und während ich so überlegte, was ich wohl backen könnte, kam mir die Idee eines Zeebrakuchens. Hhm, dann viel mir aber auch ein, dass ich neulich über ein Rezept mit Kokosmilch und Schokolade gestolpert bin und da dachte ich mir, warum nicht einfach mal kombinieren 🙂

Gesagt getan und herausgekommen ist ein saftiger Bounty-Swirl-Kuchen. Schokoladig und exotisch und dazu mit etwas biss. Sehr lecker. Probiert das einfach mal aus.

Bounty-Swirl-Kuchen

Was ihr dazu braucht:

  • 150g Zartbitterkuvertüre 
  • 1 Dose Kokosmilch 
  • 1 gehäufter EL Backkakao 
  • 250g weiche Butter 
  • 4  Eier 
  • 1 Prise Salz 
  • 200Zucker 
  • 2 Päckchen Vanillin-Zucker 
  • 300Mehl 
  • 2  TL Backpulver 
  • 100Kokosraspel 
  • 100Vollmilchkuvertüre 
  • ca. 25g Kokosfett (z. B. Palmin) 

Bounty-Swirl-Kuchen

Und so gehts:

Zunächst bereitet ihr am besten eine Springform (Ø 26cm) vor, indem ihr den Boden der Form mit Backpapier bespannt und die Ränder der Form gut einfettet. Heizt dann den Backofen auf ca. 175 Grad (Ober-/ Unterhitze) vor und dann kann es auch schon losgehen mit dem Herstellen des Teiges.

Dazu gebt ihr 125ml der Kokosmilch mit 50g Zartbitterkuvertüre und dem Backkakao in einen Topf und erwärmt das ganze auf dem Herd, bis die Schokolade geschmolzen ist und eine schöne Schokoladenmilch entstanden ist. Lasst diese dann kurz wieder etwas abkühlen, während ihr den Rest vorbereitet.

Bounty-Swirl-Kuchen

Trennt nun die Eier und schlagt die Eiweiße mit der Prise Salz in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (Rührbesen) kräftig steif. Das steife Eiweiß könnt ihr dann kurz noch kühl stellen, bis zur weiteren Verwendung.

Nun gebt ihr die weiche Butter, zusammen mit dem Zucker und dem Vanillin-Zucker in die Schüssel der Küchenmaschine und schlagt diese Zutaten ebenfalls mit dem Rührbesen schön cremig auf. Gebt nun nacheinander die Eigelbe hinzu und schlagt jedes Ei einzeln unter. Nun folgen 150g Kokosmilch, das Mehl sowie das Backpulver. Gebt alles portionsweise hinzu und rührt so lange, bis ein schöner, glatter Teig entstanden ist.

Bounty-Swirl-Kuchen

Nun müsst ihr den Teig in zwei Portionen aufteilen. Fügt zur einen Hälfte die Koksraspel und die restliche Kokosmilch. Vermengt alles bis ein schöner gleichmäßiger Teig vor euch steht. Nun hebt ihr nur noch die Hälfte des vorbereiteten Eischnees vorsichtig unter und schon ist der helle Teig fertig.

Bounty-Swirl-Kuchen

Dann gebt ihr zur anderen Teig-Portion die vorbereitete Schokoladen-Kokosmilch, verrührt diese gründlich und hebt zu guter letzt auch unter diesen Teig die restliche Portion des Eischnees.

Dann kann es auch schon an das einfüllen in die Form geben. Damit ein schönes Swirl-Muster entsteht fangt ihr in der Mitte der Form an und gebt zunächst 2 EL des dunklen Teiges in die Form. Platziert dann mittig darauf 2 EL des hellen Teiges und dann wieder 2 EL des dunklen Teiges. So verfahrt ihr, bis beide Teigsorten vollständig verbraucht sind.

Bounty-Swirl-Kuchen

Der Kuchen backt nun im vorgeheizten Backofen für ca. 45 Minuten. Am Ende empfiehlt sich hier die Stäbchenprobe. Der Kuchen ist gut und darf aus dem Ofen, sobald kein Teig am Stäbchen haften bleibt.

Lasst den Kuchen dann auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Damit das schneller geht, empfiehlt es sich nach kurzer Abkühlzeit den Rand der Springform zu lösen.

Wenn der Kuchen nach ca. 1 Stunde vollständig abgekühlt ist, bereitet ihr ein Wasserbad auf dem Ofen vor und schmelzt dann darüber 100g Zartbitter-Kuvertüre zusammen mit 100g Vollmilchkuvertüre und dem Kokosfett. Lasst die flüssige Schokolade dann über den Kuchen laufen, so dass er ringsum bedeckt ist und nun heißt es nur noch warten, bis die Schokolade fest ist. Wer mag streut am Ende noch einige Koksraspeln über den Kuchen. Fertig.

Bounty-Swirl-Kuchen

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!!

Bounty-Swirl-Kuchen

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„saftiger Butterkuchen mit Heidelbeeren und Pudding-Klecksen“

Kennt ihr das, ihr habt Appetit auf eine bestimmte Art von Kuchen, schaut dann mal in eurem Bücher-Fundus und im Internet nach Inspiration und findet gleich mehrere Varianten eures Kuchenglücks, die euch gut gefallen, in die ihr am Liebsten reinbeißen würdet?

Was macht man aber, wenn die einzelnen Varianten nicht besonders viel gemeinsam haben? Richtig. Man beginnt kreativ zu werden und sie zu kombinieren. 🙂 So ging es mir mit meinem heutigen saftigen Butterkuchen mit Heidelbeeren und Pudding-Klecksen. Auf Butterkuchen hatte ich schon lange mal Hunger, aber so ganz auf Früchte wollte ich auch nicht verzichten. Naja und Vanille-Pudding im Kuchen geht ja nun eigentlich auch immer.

saftiger Butterkuchen mit Heidelbeeren und Pudding-Klecksen

Und was soll ich sagen? Experiment geglückt!!! 🙂 Super saftig, ein bisl cremig durch den Pudding und fruchtig und bunt durch die köstlichen Heidelbeeren. Unbedingte Nachmach-Empfehlung. Kommen wir also am besten direkt zum Rezept, denn der Hefeteig erfordert ein kleines bisl Zeit….

saftiger Butterkuchen mit Heidelbeeren und Pudding-Klecksen

Was ihr dazu braucht:

(für den Teig + für die Pudding-Kleckse + für den Belag)

  • 350 g Weizenmehl
  • 160 g Milch
  • 3/4 Päckchen Trockenhefe
  • 50 g Butter
  • 30 g Zucker
  • 1 Ei

 

  • 1/2 Päckchen backfeste Puddingcreme Vanille (oder ihr kocht euch den Vanille-Pudding frisch)
  • 125 ml Milch

saftiger Butterkuchen mit Heidelbeeren und Pudding-Klecksen

  •  50 g weiche Butter
  • 40 g Zucker
  • 60 g Mandelblättchen
  • 125g frische Heidelbeeren

saftiger Butterkuchen mit Heidelbeeren und Pudding-Klecksen

Und so gehts:

Zunächst müsst ihr die Hefe in ca .3 Esslöffeln lauwarmer Milch auflösen. Gebt dann die restliche Milch für den Teig, die Butter und den Zucker in einen Topf und erhitzt alles auf dem Ofen, bis die Butter geschmolzen ist. Achtet darauf, dass es nicht zu heiß wird und lasst die Mischung auf jedenfall gut abkühlen, bis sie nur noch lauwarm ist, sonst sterben euch die Hefekulturen ab.

Gebt das Weizenmehl in die Rührschüssel der Küchenmaschine, fügt die Milchmischung sowie das Ei und die aufgelöste Hefe hinzu und knetet alles mit dem Knethaken zu einem schönen geschmeidigen Teig . Wenn der Teig glatt und geschmeidig ist, gebt ihr ihn in eine saubere Schüssel, deckt ihn mit einem Küchentuch ab und lasst ihn an einem warmen Ort für ca. 40 Minuten aufgehen. Ich heize dazu meist den Backofen ein wenig vor, schalte ihn dann aus und stelle den Teig zum gehen in den vorgewärmten Ofen.

Nach der Geh-Zeit sollte sich die Teigkugel deutlich vergrößert haben.

Bereitet dann eine Springform vor, indem ihr den Boden der Form mit Backpapier bespannt und die Ränder der Form gründlich einfettet. (Ich habe eine quadratische Springform von 24×24 cm benutzt) Gebt nun den Hefeteig in die Form und zieht, in so in Form, dass er gleichmäßig den gesamten Boden der Form abdeckt. So vorbereitet deckt ihr den Teig nochmals mit dem Küchentuch ab und lasst ihn erneut an einem warmen Ort für weitere 30 Minuten aufgehen.

Zum Ende dieser Gehzeit könnt ihr dann den Belag vorbereiten. Da für den Kuchen nur wenig Pudding benötigt wird, habe ich mich hier für die schnelle Variante der backfesten Puddingcreme entschieden. Natürlich könnt ihr euren Vanille-Pudding aber auch selber kochen, dass schmeckt dann nochmal so gut 🙂 Wichtig ist nur, dass ihr den Pudding, wenn ihr ihn selber kocht, ein wenig abkühlen lasst.

saftiger Butterkuchen mit Heidelbeeren und Pudding-Klecksen

Für die backfeste Puddingcreme rührt ihr einfach ein halbes Päckchen der Creme mit 125ml Milch mit einem Schneebesen an und stellt die Creme bis zur weiteren Verwendung kurz zur Seite.

Wascht dann die Heidelbeeren gründlich und sortiert weniger schöne Beeren aus.

saftiger Butterkuchen mit Heidelbeeren und Pudding-Klecksen

Dann heizt ihr den Backofen auf 180 Grad (Ober-/ Unterhitze) vor und kommt zum Teig zurück.

Mit dem Finger drückt ihr nun gleichmäßig ganz viele kleine Mulden in den Teig und gebt zunächst mit Hilfe eines Teelöffels von dem vorbereiteten Pudding hinein. Dadurch sind dann die Mulden quasi wieder alle gefüllt und ihr habt wieder eine Teigfläche.

saftiger Butterkuchen mit Heidelbeeren und Pudding-Klecksen

Drückt dann erneut mit dem Finger gleichmäßig ganz viele kleine Mulden in den Teig und dieses mal füllt ihr die Mulden mit je einem kleinen Stückchen der weichen Butter. Die restliche Butter streicht ihr dann mit Hilfe eines Backpinsels großzügig über den ganzen Teig. (Wenn euch die weiche Butter dazu zu fest erscheint, könnt ihr sie natürlich auch ganz kurz schmelzen und den Teig mit der restlichen geschmolzenen Butter einpinseln; das geht etwas einfacher)

Nun folgen dann die Heidelbeeren. Verteilt diese gleichmäßig auf dem Kuchen und drückt sie leicht an. Nun streut ihr nur noch den Zucker großzügig über den Kuchen und zu guter Letzt folgen die Mandelblättchen.

saftiger Butterkuchen mit Heidelbeeren und Pudding-Klecksen

So backt der tolle Butterkuchen nun im vorgeheizten Ofen für ca. 25 Minuten. Er ist gut, sobald die Decke eine goldige Kruste hat und euch die Farbe bereits zum reinbeißen einlädt. Achtet nur darauf dass ihr ihn nicht zuuuuuu lange backt, sonst wird der Hefeteig zu trocken. Der Kuchen darf dann auf einem Kuchengitter etwas abkühlen und dann könnt ihr ihn auch schon, am besten lauwarm, genießen. Fertig.

saftiger Butterkuchen mit Heidelbeeren und Pudding-Klecksen

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken !!!

saftiger Butterkuchen mit Heidelbeeren und Pudding-Klecksen

P.S. Wenn ihr den Teig etwas dünner mögt, dann nehmt einfach eine etwas größere Backform. Ein kleines Blech würde sich hier auch eignen.

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„Nussiger Zwetschgen-Kuchen“

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber wo im Frühjahr die Erdbeeren das absolut größte für mich sind, so geht es mir im Spätsommer mit den Pflaumen und Zwetschgen. Der Geschmack gehört einfach zum Jahr dazu und wenn sie dann noch herrlich fleischig, süß und saftig sind, umso besser 🙂

Und das schöne ist, sie lassen sich so wunderbar vielseitig zubereiten. Pur als Frucht, in köstlichen Marmeladen und zu jeder erdenklichen Variante als Kuchen. Wenn ihr noch Inspiration sucht, dann schaut doch einfach mal in  meinem Rezept-Archiv um.  Zu meinen absoluten Favoriten zählen die Pflaumenmarmelade mit Balsamico oder der Klassiker Pflaumen-Streusel-Kuchen mit Quark-Öl-Teig 🙂

Nussiger Zwetschgen-Kuchen

Dieses Wochenende habe ich mich allerdings entschieden keinen bekannten Klassiker zu backen, sondern etwas neues auszuprobieren. Eine kernig-nussige Variante. Einen Teig der fast ohne Mehl, stattdessen mit gemahlenen Nüssen und Mandeln sowie etwas Quinoa daher kommt. Wenn ihr mich fragt, eine wirklich leckere und noch dazu quasi glutenfreie Variante. Denn wer mag, kann das Mehl auch ganz weg lassen und nur zu Mandeln und Nüssen greifen.  Entstanden ist ein saftiger, nussiger Zwetschgen-Kuchen.

Nussiger Zwetschgen-Kuchen

Was ihr dazu braucht:

  • 400g frische Zwetschgen
  • 5 Eier
  • 175g Puderzucker
  • 200g gemahlene Haselnüsse
  • 200g gemahlene Mandeln
  • 30g Quinoa gepufft (alternativ einfach durch Nüsse oder Weizenmehl ersetzen)
  • 70g Weizenmehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • etwas Puderzucker zum Bestreuen

Nussiger Zwetschgen-Kuchen

Und so gehts:

Zunächst müsst ihr die Zwetschgen gründlich waschen, entsteinen und halbieren. Die vorbereiteten Früchte könnt ihr dann zunächst zur Seite stellen.

Da die Vorbereitung des Teiges aber total schnell geht solltet ihr auch gleich den Backofen auf 180 Grad (Ober-/ Unterhitze) vorheizen und eine Springform gründlich einfetten. Ich habe wie immer den Boden der Springform mit Backpapier bespannt und nur den Rand der Springform gründlich eingefettet.

Nussiger Zwetschgen-Kuchen

Für den Teig schlagt ihr dann die Eier in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (Rührbesen) luftig auf. Während ihr schlagt gebt ihr nach und nach den Puderzucker dazu und rührt ihn gut unter, bis er sich aufgelöst hat.

Nussiger Zwetschgen-Kuchen

Dann folgen die trockenen Zutaten (Haselnüsse, Mandeln, Quinoa, Weizenmehl und Backpulver) Gebt alles nach und nach hinzu und vermengt alles zu einem schönen zähen Teig.

Diesen streicht ihr nun in die vorbereitete Springform und verteilt anschließend die Früchte auf dem Teig. Dazu solltet ihr die halbierten Pflaumen jeweils ringförmig von außen nach innen in den Teig stecken.

Nussiger Zwetschgen-Kuchen

Der Kuchen backt nun im vorgeheizten Ofen für ca. 45 Minuten. Er darf raus, wenn bei der abschließenden Stäbchenprobe kein Teig am Stäbchen haften bleibt.

Lasst den Kuchen dann auf einem Kuchengitter in der Form abkühlen, bevor ihr ihn mit Puderzucker bestäubt und genießt. Fertig.

Nussiger Zwetschgen-Kuchen

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!!

Nussiger Zwetschgen-Kuchen

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