„Nussige Rhabarber-Himbeer-Tarte“

Huhu, ist hier noch jemand? Eine Frage die vermutlich ihr mir stellen müsstet oder? 😦

Daher starte ich diesen Blogbeitrag mit zwei Dingen die mir ganz wichtig sind:

SORRY, dafür, dass es hier so lange, so still war und es keine neuen Beiträge gegeben hat.

DANKE, dafür, dass ihr trotzdem noch hier seid, mir folgt und meine Beiträge lest. Ihr seid die Besten!

Ja es war einiges los in meinem Leben 1.0. Gar nichts außergewöhnliches, aber mein Job hat mir in den letzten 2 Monaten extrem viel abverlangt, so dass ich die Wochenenden einfach nur genutzt habe um mich auszuruhen, schöne Dinge zu tun und zu entspannen. Natürlich habe ich dabei fast jede Woche etwas leckeres gebacken, was diejenigen von euch, die mir auch bei Instagram folgen (@dasmuffinmaedchen) sicher mitbekommen haben, aber ich hatte einfach keine Muße mich an den Rechner zu setzen und aufzuschreiben, was ich getan habe. Irgendwie fehlte mir dazu die Kraft und der Antrieb.

Natürlich hat mich zwischendrin immer mal wieder das schlechte Gewissen geplagt, aber der Wunsch nach Erholung und Nichtstun war einfach größer.

Als ich allerdings in der letzten Woche die Frage gestellt bekommen habe, ob ich wirklich zuletzt Anfang Februar geblogt habe und diese Frage bejahen musste, war mir klar, ich muss und möchte dringend wieder etwas ändern 🙂 und deshalb bin ich wieder da und es gibt heute einen neuen, frühlingshaften Blogbeitrag.

Waren das nicht tolle Sonnentage, die in den letzten Tagen und Wochen den Frühling in Deutschland endgültig eingeläutet haben? Ich hab das jedenfalls in vollen Zügen genossen, war ganz viel draußen und hab mir die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. Und auch wenn dieses Wochenende vielleicht etwas durchwachsener ist, wollen wir mal nicht meckern.

Nussige Rhabarber-Himbeer-Tarte

Besonders habe ich mich über den ersten deutschen Spargel auf meinem Teller, die ersten Erdbeeren und ganz besonders über den ersten Rhabarber gefreut. 🙂 Mit letzterem habe ich diese Woche schon zum zweiten Mal gebacken und entstanden ist eine nussige Rhabarber-Himbeer Tarte, bei der sich die tollen saftigen Früchte auf einem cremigen Vanillepudding betten, den ich mit ein wenig Tonkabohne verfeinert habe. Und oben drüber gibt es knusprige Haselnuss-Butter-Streusel. 🙂 Na, wie klingt das? Lust auf das Rezept?

Nussige Rhabarber-Himbeer-Tarte

Also legen wir mal los und kümmern uns zunächst um den Boden der Tarte.

Was ihr dazu braucht:

  • 250 g Weizenmehl
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g kalte Butter
  • 2 Eier

Und so gehts:

Gebt das Mehl, den Zucker und das Salz zusammen mit der kalten Butter (in Stückchen) in eine Rührschüssel und vermengt alles mit der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (Knethaken) zu einer krümeligen Masse. Fügt dann die Eier nacheinander hinzu und verknetet alles zu einem schönen glatten Teig. Manchmal hilft es hier die Hände zu Hilfe zu nehmen. 🙂 Den glatten Teig formt ihr anschließend zu einer Kugel, wickelt ihn in Frischhaltefolie und legt die Teig-Kugel für  ca. 1 Stunde zum kühlen in den Kühlschrank.

Nussige Rhabarber-Himbeer-Tarte

Während der Teig im Kühlschrank ruht, könnt ihr den Tonkabohnen-Vanillepudding  und das Obst vorbereiten. (wer keine Tonkabohne zur Hand hat, kann den Pudding aber auch gut ohne zubereiten; allerdings kann ich euch diese kleine harte Bohne echt ans Herz legen. Ein toller Duft und ein feiner vanilliger Geschmack)

Nussige Rhabarber-Himbeer-Tarte

Was ihr dazu braucht:

  • 250ml Milch
  • 250ml Sahne
  • 4 Eigelb
  • 5 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 100g Zucker
  • 40g feine Speisestärke
  • 20g Mehl
  • Abrieb der Tonkabohne
  • 200g frische Himbeeren
  • 250g frischen Rhabarber

Und so gehts:

als erstes solltet ihr 50ml Milch, zusammen mit dem Zucker, dem Vanillin-Zucker und den Eigelben mit der Hand gründlich verquirlen. Gebt dann vorsichtig die Speisestärke und das Mehl hinzu und verrührt alles so lange und so gründlich, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind und ihr eine glatte Masse habt. Gebt dann noch den Tonkabohnen-Abrieb hinzu und rührt auch diesen unter.

Nussige Rhabarber-Himbeer-Tarte

Nun erhitzt ihr auf dem Ofen in einem Topf die restlichen 200ml Milch zusammen mit der Sahne. Lasst die Flüssigkeit unter ständigem Rühren kurz aufkochen und nehmt den Topf dann kurz vom Herd. Nun gebt ihr die vorbereitete Zucker-Ei-Milchmasse unter Rühren hinzu und stellt den Topf zurück auf den heißen Ofen. Lasst die Masse unter Rühren kurz erneut aufkochen. Ihr merkt dann schon, dass die Masse schnell eindickt und dann darf sie auch direkt wieder vom Herd.

Stellt den Pudding kurz zur Seite. Deckt ihn dabei am besten direkt auf der Oberfläche mit Frischhaltefolie ab, damit sich keine Haut bildet.

Nussige Rhabarber-Himbeer-Tarte

Wascht nun noch den Rhabarber gründlich, schneidet die unschönen unteren Enden ab und den Rest in kleine mundgerechte Stücke. Die Himbeeren wascht ihr auch ganz vorsichtig und stellt dann das vorbereitete Obst zur Seite.

Nussige Rhabarber-Himbeer-Tarte

Nun fehlen nur noch die Streusel und die sind im Nu fertig.

Was ihr dazu braucht:

  • 50g Weizenmehl
  • 40g gemahlene Haselnüsse
  • 30g Haferflocken
  • 30g Zucker
  • 50g Butter

Und so gehts:

Gebt alle Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine und vermengt alles mit dem Knethaken zu einer krümeligen Streuselmasse. Sollte eure Butter zu kalt sein, könnt ihr auch einfach kurz die Hände nutzen. Dann wird die Butter schneller weich und ihr habt ganz schnell eine köstliche Nuss-Streuselmasse.

Nussige Rhabarber-Himbeer-Tarte

Wenn ihr alle Vorbereitungen abgeschlossen habt und die Kühlzeit des Tarte-Teiges um ist, könnt ihr den Backofen auf 180 Grad (Ober-/ Unterhitze) vorheizen und eine Tarteform mit Hebeboden (Ø26cm) gründlich einfetten. (habt ihr keine Tarte-Form zur Hand, dann nehmt einfach eine runde Springform. Wichtig ist nur, dass ihr den Teig am Rand hochzieht, so dass der Kuchen einen knusprigen Teigrand hat)

Holt nun den vorbereiteten Teig aus dem Kühlschrank und rollt ihn in passender Größe rund zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie aus. Die obere Lage der Frischhaltefolie könnt ihr dann abziehen und den Teig vorsichtig mit Hilfe der zweiten Lage Frischhaltefolie in die Form legen. Drückt den Teig gleichmäßig in die Form und am Rand hoch und schneidet den überschüssigen Teig mit einem scharfen Messer ab.

Nussige Rhabarber-Himbeer-Tarte

Rührt nun den vorbereiteten Tonkabohnen-Vanillepudding nochmal kurz durch und gebt ihn dann auf den Teig. Verteilt ihn dabei schön gleichmäßig. Jetzt bekommen Rhabarber und Himbeeren ihren Auftritt. Gebt beides gleichmäßig auf den Pudding und drückt die Früchte ruhig etwas an. Anschließend folgen nur noch die Nuss-Streusel. Gebt auch diese großzügig über die gesamte Tarte.

So vorbereitet, schiebt ihr die Form nun in den Ofen und backt die nussige Rhabarber-Himbeer-Tarte im vorgeheizten Ofen für ca. 40 Minuten. Sie ist gut, sobald der Rand der Tarte goldig und knusprig ist und auch die Streusel eine schöne, leicht bräunliche Färbung haben.

Lasst die Tarte nach dem Backen kurz auf einem Kuchengitter abkühlen, bestäubt sie dann mit etwas Puderzucker und lasst es euch schmecken. Fertig.

Nussige Rhabarber-Himbeer-Tarte

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!

Nussige Rhabarber-Himbeer-Tarte

P.S. Inspiriert hat mich zu dieser Tarte und insbesondere dem Pudding das Rezept für eine knusprige Himbeer-Tarte aus dem Buch „Glücksmomente backen“ der lieben Sarah von „das Knusperstübchen„. Wer das Buch noch nicht kennt, sollte dringend mal einen Blick reinwerfen. Es lohnt sich.

P.P.S. Schaut doch mal bei mir bei Instagram vorbei. So verpasst ihr auch in kleineren Blog-Pausen nichts. Ihr findet mich unter @dasmuffinmaedchen

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