„Fruchtiger Johannisbeer-Streusel-Kuchen“

Als ich klein war, gab es bei uns im Garten jede Menge frischer heimischer Früchte. Dazu gehörten auch diverse Sträucher mit roten und schwarzen Johannisbeeren. Und damals wie heute finde ich, dass sie einfach herrlich lecker ausschauen. Saftig, prall und leuchtend rot. Einfach klasse.

Etwas hat sich allerdings schon verändert. Nämlich mein Geschmack. 🙂 Fand ich die Beeren damals zwar schön, gehörten sie nicht unbedingt zu meinen Sommer-Favoriten, weil sie mir einfach zu sauer waren. Heute finde ich, ganz im Gegenteil, genau das einfach klasse. Saftig, säuerlich und erfrischend. Und wenn man sie dann noch zu etwas Kompott kocht, in einen knusprigen Tatre-Teig bettet und mit knusprigen Haferflocken-Streuseln bedeckt, geht kauf besser. Genau das habe ich nämlich getan und entstanden ist dieser herrlich saftige, süß-saure fruchtige Johannisbeer-Streusel-Kuchen.

Fruchtiger Johannisbeer-Streusel-Kuchen

Zunächst müsst ihr dabei den Mürbeteig-Boden zubereiten.

Was ihr dazu braucht:

  • 250 g Weizenmehl
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g kalte Butter
  • 2 Eier
  • 2-3 EL Paniermehl

Fruchtiger Johannisbeer-Streusel-Kuchen

Und so gehts:

Gebt das Mehl, den Zucker und das Salz zusammen mit der kalten Butter (in Stückchen) in eine Rührschüssel und vermengt alles mit der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (Knethaken) zu einer krümeligen Masse. Fügt dann die Eier nacheinander hinzu und verknetet alles zu einem schönen glatten Teig. Manchmal hilft es hier die Hände zu Hilfe zu nehmen 🙂 Den glatten Teig formt ihr anschließend zu einer Kugel, wickelt ihn in Frischhaltefolie und legt die Teig-Kugel für  ca. 1 Stunde zum kühlen in den Kühlschrank.

Während der Teig im Kühlschrank ruht könnt ihr als nächstes die Johannisbeer-Füllung zubereiten.

Fruchtiger Johannisbeer-Streusel-Kuchen

Was ihr dazu braucht:

  • 500g rote Johannisbeeren
  • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
  • 25g braunen Zucker
  • 230ml Wasser

Und so gehts:

Zunächst solltet ihr die Johannisbeeren sorgfältig waschen und dann die feinen Beeren vorsichtig von den Rispen abzupfen.

Gebt die Beeren dann mit dem Zucker und dem Wasser in einen Topf und erhitzt das ganze unter gelegentlichen Rühren bis es leicht kocht. Rührt das Vanille-Puddingpulver mit 3 EL kaltem Wasser an, so dass keine Klümpchen entstehen und gebt die Masse zu den köchelnden Johannisbeeren. Lasst das ganze kurz ein paar Minuten köcheln, bis es eindickt und lasst die Masse anschließend kurz abkühlen.

Fruchtiger Johannisbeer-Streusel-Kuchen

Nun fehlen eigentlich nur noch die Streusel.

Was ihr dazu braucht:

  • 75g Weizenmehl
  • 25g Haferflocken
  • 50g weiche Butter
  • 50g Zucker

Gebt die Zutaten in eine Rührschüssel und vermengt alles mit der Küchenmaschine oder dem Handmixer (Knethaken) zu einer krümeligen Streuselmasse.

Fruchtiger Johannisbeer-Streusel-Kuchen

Wenn ihr mit den Vorbereitungen fertig seid und die Kühlzeit des Teiges zu Ende ist könnt ihr den Backofen auf 180 Grad (Ober-/ Unterhitze) vorheizen und eine Springform (Ø24cm) gründlich einfetten. (Ich habe wie immer den Boden der Springform mit Backpapier bespannt und nur die Ränder der Form gründlich eingefettet)

Holt nun den vorbereiteten Teig aus dem Kühlschrank und rollt ihn in passender Größe rund zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie aus. Die obere Lage der Frischhaltefolie könnt ihr dann abziehen und den Teig vorsichtig mit Hilfe der zweiten Lage Frischhaltefolie in die Form legen. Drückt den Teig gleichmäßig in die Form und zieht ihn am Rand hoch.

Fruchtiger Johannisbeer-Streusel-Kuchen

Verteilt dann das Paniermehl gleichmäßig dünn auf dem Boden und gebt die Johannisbeer-Puddingfüllung hinein.

Streut die knusprigen Butterstreusel drüber und backt alles im Vorgeheizten Backofen für ca. 45 Minuten.

Der Kuchen ist gar, wenn die Streusel goldig sind und der Rand knusprig.  Nehmt dann die Form aus dem Ofen und lasst sie geschlossen auf einem Kuchengitter etwas abkühlen, bevor ihr vorsichtig den Rand der Form löst und den Kuchen vollständig auskühlen lasst. Wer mag, streut vor dem Servieren noch etwas Puderzucker drüber. Fertig.

Fruchtiger Johannisbeer-Streusel-Kuchen

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!

Fruchtiger Johannisbeer-Streusel-Kuchen

P.S. Wenn es bei euch mal schnell gehen muss und ihr aber dennoch nicht auf Kuchen verzichten wollt, dann könnt ihr für diesen Kuchen z.B. auch sehr gut fertigen Mürbeteig, bzw. den Quiche- und Tarte Teig von „Tante Fanny“ aus dem Kühlregal verwenden. Der schmeckt einfach klasse und eurer Kuchen ist ohne großen Aufwand im Handumdrehen fertig. 🙂

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„Rhabarber-Vanille-Tarte“

Nachdem es in den letzten beiden Wochen hier auf dem Blog ganz still war, heißt es heute endlich wieder:

Sonntag ist Kuchen-Tag 🙂

Wenn ihr euch fragt, woran das lag, dass es hier eher still war, dann ist die Antwort ziemlich einfach. Ich hatte einfach wenig Lust. Keine Lust auf ausgiebiges Backen, auf das Schreiben und überhaupt. Irgendwie hat es sich angefühlt, als ob ich „müsste“ und daher hatte ich mir selbst eine kleine Pause verordnet, denn mein Blog soll Spaß machen. Euch und auch mir. 🙂

Und beim Anblick der tollen Frühlingsboten auf dem Markt und in den Super,Ärzten hat es mir dann doch in den Fingern gejuckt. So dass es heute eine Tarte mit einem meiner absoluten Frühlings-Lieblinge gibt: RHABARBER 🙂 Ich liebe diese sparen Stangen einfach und daher wandern sie bei mir regelmäßig in alles Mögliche !!!

Heute betten sich die rot-grünen Stängchen in cremig weichen Vanille-Pudding auf einem knusprig buttrigen Tarte-Boden. Na, wie klingt das? Und da sie ganz fix gemacht ist, ist die Rhabarber-Vanille-Tarte genau das richtige für diesen Sonntag. Probiert es einfach aus.

Rhabarber-Vanille-Tarte

Also kümmern wir uns zunächst um den knusprigen Boden der Tarte.

Was ihr dazu braucht:

  • 250 g Weizenmehl
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g kalte Butter
  • 2 Eier

Und so gehts:

Gebt das Mehl, den Zucker und das Salz zusammen mit der kalten Butter (in Stückchen) in eine Rührschüssel und vermengt alles mit der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (Knethaken) zu einer krümeligen Masse. Fügt dann die Eier nacheinander hinzu und verknetet alles zu einem schönen glatten Teig. Manchmal hilft es hier die Hände zu Hilfe zu nehmen 🙂 Dann lässt sich die kalte Butter besser einarbeiten. Den glatten Teig formt ihr anschließend zu einer Kugel, wickelt ihn in Frischhaltefolie und legt die Teig-Kugel für  ca. 1/2 – 1 Stunde zum kühlen in den Kühlschrank.

Rhabarber-Vanille-Tarte

Während der Teig ruht bereitet ihr dann die Rhabarber-Vanille-Füllung vor.

Was ihr dazu braucht:

  • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
  • 500ml Milch
  • 2 EL Zucker
  • 4 Stangen Rhabarber

Und so gehts:

Zunächst wascht ihr den Rhabarber gründlich und schält ihn, wenn er unschöne oder harte Stellen hat. Schneidet ihn dann in Stückchen eurer Wahl, ganz so, wie ihr später die Tarte belegen wollt. Ihr könnt ihn auch einfach in Stangen auf die Tarte legen, oder kleine Würfel schneiden. Stellt den vorbereiteten Rhabarber dann zunächst zur Seite.

Rhabarber-Vanille-Tarte

Für den Vanille-Pudding verrührt ihr das Puddingpulver mit dem Zucker und 6 EL Milch zu einer glatten Masse ohne Klümpchen. Kocht dann die übrige Milch auf dem Herd unter Rühren auf, nehmt sie kochend vom Herd und rührt das angerührte Pulver hinein. Ob die Masse dann nochmals kochen muss, richtet sich nach dem Pulver das ihr gewählt habt. Haltet euch da einfach an die Packungsanweisung 🙂 Füllt den fertigen Pudding dann in eine Schüssel, deckt die Oberfläche mit Frischhaltefolie ab, damit er keine Haut bekommt und lasst ihn ein wenig abkühlen.

Rhabarber-Vanille-Tarte

Zum Ende der Kühlzeit des Tarte-Teiges könnt ihr den Backofen auf 180 Grad (Ober-/ Unterhitze) vorheizen und eine Tarteform mit Hebeboden (Ø26cm) gründlich einfetten.

Holt nun den vorbereiteten Teig aus dem Kühlschrank und rollt ihn in passender Größe rund zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie aus. Die obere Lage der Frischhaltefolie könnt ihr dann abziehen und den Teig vorsichtig mit Hilfe der zweiten Lage Frischhaltefolie in die Form legen. Drückt den Teig gleichmäßig in die Form und am Rand hoch und schneidet den überschüssigen Teig mit einem scharfen Messer ab. Stecht den Boden mehrmals mit einer Gabel leicht ein.

Nun gebt ihr den Vanille-Pudding auf den Boden und streicht ihn gleichmäßig glatt, bevor ihr den Rhabarber darauf gebt. Hier dürft ihr kreativ sein. Die Stücke einfach kunterbunt darauf verteilen oder ein Muster legen. Wichtig ist nur, dass ihr den Rhabarber ein wenig in den Pudding drückt, so dass er etwas versinkt.

Rhabarber-Vanille-Tarte

Dann backt die Rhabarber-Vanille-Tatre im vorgeheizten Backofen für ca. 35 Minuten, bis der Rand schön goldig und die Creme fest ist. Die Füllung sollte am Ende der Backzeit nicht mehr „schwabbeln“ 🙂

Rhabarber-Vanille-Tarte

Lasst die Tarte nach dem Backen kurz auf einem Kuchengitter abkühlen, bestäubt sie dann mit etwas Puderzucker und lasst es euch schmecken. Fertig.

Rhabarber-Vanille-Tarte

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!

Rhabarber-Vanille-Tarte

„Zitronige Buttermilch-Tarte“

Ohhhhh was haben wir ein Glück!!!! Freut ihr euch genauso wie ich über das herrliche Frühlings-Wochenende? 🙂 Es ist großartig. Die Sonne lacht, die Laune ist prächtig und ich freue mich ganz besonders, denn ich habe den super Sonnenschein gestern genutzt und endlich, endlich die langersehnte Cabrio-Saison eröffnet. *yippieh* Was freue ich mich auf die kommenden Wochen und Monate mit meinem „Kleinen“.

Aber auch ohne Cabrio ist das einfach ein perfektes Wochenende. Sonne und steigende Temperaturen heben einfach die Stimmung, oder? Alles wird langsam grün und bunt und daher habe ich mich passend zur strahlend gelben Sonne für ein fruchtiges, saftiges und erfrischendes Kuchenglück am heutigen Sonntag entschieden. Genauer gesagt gibt es eine Zitronige Buttermilch-Tarte.

Zitronige Buttermilch-Tarte

Knusprige, buttriger Tatre-Boden trifft dabei auf saftig-saure Zitronen 🙂 Na, klingt das nicht super. Und das beste, die Tarte ist super schnell fertig und da sauer ja bekanntlich lustig macht, ist sie genau das Richtige, für alle die nicht allein durchs tolle Wetter gute Laune bekommen ….

Über ein ähnliches Rezept bin ich neulich bei Sarah vom Knusperstübchen gestolpert. Danke, liebe Sarah für die erfrischende Idee 🙂

Zitronige Buttermilch-Tarte

Also legen wir mal los und kümmern uns zunächst um den Boden der Tarte.

Was ihr dazu braucht:

  • 250 g Weizenmehl
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g kalte Butter
  • 2 Eier

Zitronige Buttermilch-Tarte

Und so gehts:

Gebt das Mehl, den Zucker und das Salz zusammen mit der kalten Butter (in Stückchen) in eine Rührschüssel und vermengt alles mit der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (Knethaken) zu einer krümeligen Masse. Fügt dann die Eier nacheinander hinzu und verknetet alles zu einem schönen glatten Teig. Manchmal hilft es hier die Hände zu Hilfe zu nehmen 🙂 Den glatten Teig formt ihr anschließend zu einer Kugel, wickelt ihn in Frischhaltefolie und legt die Teig-Kugel für  ca. 1 Stunde zum kühlen in den Kühlschrank.

Zum Ende der Kühlzeit könnt ihr den Backofen auf 170 Grad (Ober-/ Unterhitze) vorheizen und eine Tarteform mit Hebeboden (Ø26cm) gründlich einfetten. (habt ihr keine Tarte-Form zur Hand, dann nehmt einfach eine runde Springform. Wichtig ist nur, dass ihr den Teig am Rand hochzieht, so dass der Kuchen einen knusprigen Teigrand hat)

Holt nun den vorbereiteten Teig aus dem Kühlschrank und rollt ihn in passender Größe rund zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie aus. Die obere Lage der Frischhaltefolie könnt ihr dann abziehen und den Teig vorsichtig mit Hilfe der zweiten Lage Frischhaltefolie in die Form legen. Drückt den Teig gleichmäßig in die Form und am Rand hoch und schneidet den überschüssigen Teig mit einem scharfen Messer ab. So vorbereitet darf die Form nochmals für wenige Minuten in den Kühlschrank (so lange ihr die Füllung vorbereitet).

Zitronige Buttermilch-Tarte

Was ihr dazu braucht:

  • 2 Zitronen (Abrieb und 75ml Zitronensaft)
  • 4 Eier
  • 200g feinen Zucker
  • 100ml Buttermilch
  • 45g feine Speisestärke
  • 70g flüssige Butter
  • etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zitronige Buttermilch-Tarte

Und so gehts:

Für die Füllung reibt ihr vorsichtig die Schale von 2 Bio-Zitronen (die ihr vorher gründlich gewaschen habt) ab und presst die Zitronen aus. Ihr braucht ca. 75ml frisch gepressten Zitronensaft.

Gebt dann die Eier in eine Rührschüssel und schlagt sie in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (Rührbesen) luftig auf. Fügt dann den Zucker nach und nach hinzu und rührt ihn gut unter. Nun folgen Buttermilch, Zitronensaft und Zitronenabrieb.

Zitronige Buttermilch-Tarte

Fügt dann die feine Speisestärke hinzu und rührt diese kräftig und ohne Klümpchen unter.

Zum Schluss schmelzt ihr die Butter auf dem Ofen, gebt sie zur Zitronen-Buttermilch-Masse und rührt sie unter und schon ist die Füllung fertig.

Heizt dann den Ofen auf 170 Grad (Ober-/ Unterhitze) vor und holt den vorbereiteten Tarteboden wieder aus dem Kühlschrank.

Gebt die sehr flüssige Füllung einfach gleichmäßig auf den Boden und backt die zitronige Buttermilch-Tatre im vorgeheizten Backofen für ca. 45 Minuten, bis der Kuchen schön goldig. Die Füllung sollte am Ende der Backzeit nicht mehr „schwabbeln“ 🙂

Zitronige Buttermilch-Tarte

(Am Ende der Backzeit kann es sein, dass ihr ihn evtl. mit etwas Alufolie bedecken müsst, falls er eventuell zu dunkel werden sollte).

Lasst die Tarte nach dem Backen kurz auf einem Kuchengitter abkühlen, bestäubt sie dann mit etwas Puderzucker und lasst es euch schmecken. Fertig.

Zitronige Buttermilch-Tarte

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!

Zitronige Buttermilch-Tarte

„süße Johannisbeer-Marzipan-Schnecken“

Geht es euch auch so, dass ihr euch beim Gang über den Wochenmarkt gar nicht satt sehen könnt an den vielen bunten Früchten und saftigen Beeren?

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Nachdem wir schon einige Früchte hier in den letzten Wochen hatten, hab ich mich heute für saftig, rote Johannisbeeren entschieden. Früchte, die mir manchmal zum direkten Essen einfach etwas zu sauer sind, aber im Gebäck immer wieder ein absolutes Highlight, weil sie so herrlich saftig sind.

Daher gibt es sie hier heute als süße Johannisbeer-Marzipan-Schnecken. 🙂

süße Johannisbeer-Marzipan-Schnecken

süße Johannisbeer-Marzipan-Schnecken

Dazu starten wir am Besten zunächst mit der Herstellung des Hefeteigs.

Was ihr dazu braucht:

  • 300g Weizenmehl
  • 80g Dinkel-Vollkornmehl
  •  160 ml lauwarme Milch
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Trocken-Hefe
  • 40g braunen Zucker
  • 40g Zucker
  • 80g weiche Butter
süße Johannisbeer-Marzipan-Schnecken

süße Johannisbeer-Marzipan-Schnecken

Und so geht’s:

Zunächst müsst ihr die Milch lauwarm erhitzen und diese dann mit der Hefe, dem braunen und dem weißen Zucker gut verrühren. Das geht am einfachsten mit einem Esslöffel. Deckt die Flüssigkeit dann mit einem Handtuch ab und stellt sie für ca. 10 Minuten zur Seite, damit die Hefe arbeiten kann.

Anschließend gebt ihr die weiche Butter, Weizenmehl und Dinkel-Vollkornmehl in eine große Rührschüssel. Fügt die Hefe-Milch ebenfalls hinzu und fangt an das Ganze in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (Knethaken) zu verrühren. Fügt noch das Ei hinzu und verrührt alles für gute 5 Minuten zu einem glatten, glänzenden Teig.

Formt aus dem Teig eine schöne Kugel, bemehlt eine saubere Schüssel etwas und legt die Kugel hinein.

Deckt den Teig bzw. die Schüssel dann mit einem sauberen Handtuch ab und lasst ihn für ca. 60 Minuten an einem warmen Ort aufgehen. (Ich mache das meist indem ich zuvor den Backofen auf 50 Grad vorheize, ihn dann ausschalte und den Teig zum gehen in den leicht warmen Ofen stelle.

Während der Teig aufgeht könnt ihr euch an die Zubereitung der Füllung machen.

süße Johannisbeer-Marzipan-Schnecken

süße Johannisbeer-Marzipan-Schnecken

Was ihr dazu braucht:

  • 200g frische Johannisbeeren
  • 200g Marzipan
  • 1 Ei
  • 2-3 EL rote Johannisbeer-Marmelade

Und so geht’s:

Gebt das Ei in eine Rührschüssel und schlagt es in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (Rührbesen) ein wenig auf. Fügt dann die Johannisbeer-Marmelade und das Marzipan (in kleinen Stückchen oder geraspelt) hinzu und rührt beides unter.

Wascht dann die frischen Johannisbeeren und zieht sie ganz vorsichtig von den Rispen ab.

süße Johannisbeer-Marzipan-Schnecken

süße Johannisbeer-Marzipan-Schnecken

Nach der Gehzeit, sollte sich das Volumen des Teiges deutlich vergrößert haben. Ist das nicht der Fall, gönnt ihm noch ein wenig Ruhe.

Wenn der Teig gut aufgegangen ist,  rollt ihr ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck aus.

Dieses Teig-Rechteck bestreicht ihr dann dünn und gleichmäßig mit der vorbereiteten Marzipan-Masse und verteilt anschließend die vorbereiteten Früchte darauf. Achtet darauf dass ihr ringsum ca. 1 cm Teig frei lasst, damit beim aufrollen nicht zu viel Füllung heraus gequetscht wird.

Rollt den Teig nun von der langen Seite her auf und schneidet ihn in gleichmäßige Scheiben.

Ich backe Schnecken am liebsten in einer Muffinform. Wenn ihr das machen wollt, dann fettet die Form ein wenig ein und legt in jede Mulde eine Johannisbeer-Marzipan-Schnecke, wobei die Schneiderte nach oben zeigen sollte.

süße Johannisbeer-Marzipan-Schnecken

süße Johannisbeer-Marzipan-Schnecken

Heizt den Backofen auf 200 Grad (Ober-/ Unterhitze) vor und backt die Schnecken im vorgeheizten Ofen für ca. 15 Minuten.

die fertigen Schnecken dürfen dann zunächst in der Form und anschließend auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Wer mag kann die Schnecken noch mit etwas Puderzucker-Guss besprenkeln. Fertig.

süße Johannisbeer-Marzipan-Schnecken

süße Johannisbeer-Marzipan-Schnecken

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!

süße Johannisbeer-Marzipan-Schnecken

süße Johannisbeer-Marzipan-Schnecken

„(Mini) Lemon-Tarte mit Baiser“

Neulich hatte der große, bekannte „Kaffeeröster“ mal wieder Backartikel im Angebot. Und leider habe ich eine große Schwäche für sowas. Selten kann ich daran vorbeigehen und muss zumindest gucken. In den meisten Fällen bleibt es dann auch leider nicht beim Gucken und irgend etwas muss mit nach Hause.

Dieses mal waren es kleine Tarte-Förmchen mit Hebeboden. Ich wollte schon länger so kleine Tarte-Förmchen haben und konnte einfach nicht daran vorbeigehen.

Wie das dann aber oft so ist, stehen die zunächst einige Zeit unbenutzt herum. Einen ersten Kurz-Einsatz hatten sie neulich für meine Mini-Rhabarber-Himbeer-Tartelettes mit Vanille-Creme und da ich durchaus begeistert war, wollte ich unbedingt wissen, ob mich mein erster Eindruck nicht getäuscht hat. Im Übrigen haben Mini-Tartes den Vorteil, dass es direkt nette Portionsgrößen  sind und man rasch einfach ma ein kleines Törtchen naschen kann.

(Mini) Lemon-Tarte mit Baiser

(Mini) Lemon-Tarte mit Baiser

Für den zweiten Test der Förmchen habe ich mich dann für eine Tarte entschieden, die ich schon lange ebenfalls probieren wollte, eine (Mini) Lemon-Tarte mit Baiser. Ich finde, wenn der Frühling dieses Wochenende schon Pause macht, holen wir uns den Spaß mit sauren und leuchtend gelben Zitronen einfach trotzdem ins Haus.

Und ich muss sagen, Versuch geglückt. Fazit: Ziemlich lecker 🙂 Ganz nach dem Motto „sauer macht lustig“ 🙂

(Mini) Lemon-Tarte mit Baiser

(Mini) Lemon-Tarte mit Baiser

Also wer es fruchtig und frisch mag, Zitronen liebt und gerne lacht, der sollte jetzt direkt an die Rührschüssel eilen.

(Ach so, meine Mengenangaben beziehen sich auf 6 kleine Tarte-Förmchen. Wenn ihr die Tarte in einer großen Form backen wollt, dann solltet ihr die Mengen in etwa verdoppeln.)

Was ihr dazu braucht:

  • 3 Eier
  • 75g kalte Butter
  • 150g Weizenmehl
  • 40g Zucker + 110g Zucker + 60g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2-3 Zitronen
  • 15g Speisestärke
  • 1/3 TL Backpulver

Und so gehts:

Zunächst müsst ihr den Mürbeteig für den Tarteboden vorbereiten. Dazu gebt ihr die kalte Butter in kleinen Stückchen zusammen mit dem Weizenmehl in eine Rührschüssel und verknetet das ganze in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (Knethaken).

Trennt währenddessen ein Ei und gebt das Eigelb zur Mehl-Butter-Mischung. Nun folgen 40g Zucker, die Prise Salz und 1 Esslöffel kaltes Wasser. Verknetet alles zu einem schönen, gleichmäßigen Teig. Am Ende nehme ich gerne die Hände dazu, bis der Teig wirklich schön gleichmäßig und glatt ist. Das getrennte Eiweiß wird später für den Baiser benötigt, daher solltet ihr es bis zum Weiterverarbeiten in den Kühlschrank stellen.

Formt am Ende aus dem Teig eine Kugel, wickelt sie in etwas Frischhaltefolie und legt ihn für ein paar Minuten in den Kühlschrank.

Nun könnt ihr den Backofen auf 200 Grad (Ober-/ Unterhitze vorheizen) und die kleinen Tarte-Förmchen gründlich mit Butter einfetten.

(Mini) Lemon-Tarte mit Baiser

(Mini) Lemon-Tarte mit Baiser

Rollt dann den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus, etwas größer als die kleinen Förmchen und legt den Teig vorsichtig in die Form. Drückt die Ränder und den Boden gute an und stecht den Boden zusätzlich einige Male mit den Zacken einer Gabel ein.

Sobald der Ofen vorgeheizt ist und die Förmchen mit Teig ausgelegt, backt ihr die Tarteböden im Ofen für ca. 15 Minuten vor. Achtet darauf, das der Teig nicht zu dunkel wird. Holt die Böden am Ende der Backzeit aus dem Ofen und lasst sie etwas abkühlen.

Dann macht ihr euch daran die Füllung vorzubereiten. Wascht die Zitronen heiß ab und raspelt von 1-2 Zitronen die Schale fein ab. Dann presst ihr die Zitronen aus und messt ca. 150ml Saft ab. Den Saft verrührt ihr dann mit 100g Zucker, der Zitronenschale und der Speisestärke in einem kleinen Topf und erhitzt das ganze kurz, bis sich der Zucker ordentlich aufgelöst habt.

(Mini) Lemon-Tarte mit Baiser

(Mini) Lemon-Tarte mit Baiser

Schlagt nun 2 Eier in der Küchenmaschine schaumig und mischt die Zitronensaft-Mischung unter. Gebt die Masse dann wieder in den Topf und erhitzt das ganze unter ständigem Rühren, bis die Stärke bindet und die Masse schön cremig andickt. Achtet aber darauf, das die Masse auf keinen Fall kochen darf. Hier ist also etwas Geduld gefragt. 🙂

Gebt die eingedickte Masse dann gleichmäßig in die kleinen Tarte-Förmchen und streicht sie glatt.

Heizt den Ofen nun auf 150 Grad (Ober-/ Unterhitze) vor und schlagt mit der Küchenmaschine (Rührbesen) das kühlgestellte Eiweiß mit 60g Zucker steif. Die steife Eischnee-Masse spritzt ihr dann nur noch mit einem Spritzbeutel in einem Muster eurer Wahl auf die kleinen Tartes.

Im vorgeheizten Backofen backen die Lemon-Tartes nun für ca. 15-20 Minuten. Achtet darauf dass der Baiser nicht zu dunkel aber schön goldig wird.

Nach der Backzeit holt ihr die Förmchen aus dem Ofen, lasst sie kurz auf einem Kuchengitter abkühlen und löst die Tartes dann mit Hilfe des Hebebodens aus der Form. Nun könnt ihr sie entweder vollständig auskühlen lassen oder natürlich auch direkt lauwarm genießen. Fertig.

(Mini) Lemon-Tarte mit Baiser

(Mini) Lemon-Tarte mit Baiser

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!

(Mini) Lemon-Tarte mit Baiser

(Mini) Lemon-Tarte mit Baiser