„fruchtiger ‚ratz-ratz‘ Rhabarberkuchen“

Endlich ist er da, der Mai 🙂 und ich hoffe er hat gaaaaaaanz viel Sonne und frühlingshafte Temperaturen im Gepäck, denn um ehrlich zu sein, habe ich absolut keine Lust mehr zu frieren. Immerhin startet er mit einem langen Wochenende, das ist ein guter Anfang oder? 🙂

Nachdem ich gestern den Tag draußen verbracht und es ausgenutzt habe, dass der April sich mit etwas Sonne verabschiedet hat, habe ich den „Sonntag ist Kuchentag“ einfach auf den zweiten Sonntag an diesem Wochenende verschoben ……. und ich vermute, die meisten von euch werden es ganz genauso gemacht haben.

Dafür könnt ihr euch mit meinem heutigen Rezept ganz schnell den Frühling auf die Kaffeetafel zaubern. Ich habe nämlich einen weiteren Rhabarberkuchen im Gepäck und noch dazu einen, der in weniger als einer Stunde auf dem Kaffeetisch steht. Na, ist das was?

fruchtiger ‚ratz-ratz‘ Rhabarberkuchen

Für alle, die jetzt sagen, ’schon wieder Rhabarber‘, denen muss ich leider sagen, dass sie da durch müssen. Ich liebe Rhabarber einfach und bin sicher, dass euch in den kommenden Wochen noch das ein oder andere Rezept erwarten wird 🙂

fruchtiger ‚ratz-ratz‘ Rhabarberkuchen

Kommen wir aber erstmal zum heutigen Exemplar. Ein ganz einfacher, saftiger Rührteig mit Buttermilch, auf den sich der saftige Rhabarber bettet (und wenn ihr absolut keinen Rhabarber mögt, dann könnt ihr auch Beeren oder ähnliches nehmen, aber ich sage euch, ihr verpasst was).

fruchtiger ‚ratz-ratz‘ Rhabarberkuchen

Was ihr dazu braucht:

  • 85g weiche Butter
  • 85g Zucker + 1 EL
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 1 gr. oder 2 kleine Eier
  • 1 Prise Salz
  • 45 ml. Buttermilch
  • 170g Weizenmehl
  • 5g Backpulver
  • ca. 4 Stangen Rhabarber
  • etwas Puderzucker zum Bestäuben

fruchtiger ‚ratz-ratz‘ Rhabarberkuchen

Und so gehts:

Zunächst müsst ihr den Rhabarber waschen und in gleichmäßig große Stangen, ca. 4cm lange Stangen schneiden.

Dann gebt ihr die Butter in eine Rührschüssel und schlagt sie in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (Rührbesen) cremig auf. Gebt nach und nach die 85g Zucker, den Vanillin-Zucker und die Prise Salz hinzu und verrührt alles zu einer cremigen Masse. Dann folgt das Ei (die Eier). Schlagt diese gründlich unter, so dass eine schöne gebundene Masse entsteht.

fruchtiger ‚ratz-ratz‘ Rhabarberkuchen

Nun folgen abwechselnd Mehl, Backpulver und die Buttermilch. Gebt alles hinzu und verrührt alles zu einem glatten, cremigen Rührteig.

Dann heizt ihr den Backofen auf 200 Grad (ober-/ Unterhitze) vor und kleidet eine kleine, rechteckige Backform (ca. 24×21 cm) mit Backpapier aus.

fruchtiger ‚ratz-ratz‘ Rhabarberkuchen

Gebt den Teig hinein, streicht ihn glatt und verteilt den Rhabarber darauf. Dabei solltet ihr die Stangen beim verteilen ein wenig in den Teig andrücken. Streut zum Schluss noch den Eßlöffel Zucker über den Früchten und schon darf der Kuchen in den Ofen wandern.

fruchtiger ‚ratz-ratz‘ Rhabarberkuchen

Der ‚ratz-fatz‘ Rhabarberkuchen backt nun im vorgeheizten Ofen für ca. 25 Minuten. Sobald goldgelb ist und bei der Stäbchenprobe kein Teig am Stäbchen haften bleibt ist er gut und sollte auf einem Kuchengitter abkühlen.

Bestäubt den Kuchen nach dem Abkühlen mit etwas Puderzucker. Fertig.

fruchtiger ‚ratz-ratz‘ Rhabarberkuchen

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!

fruchtiger ‚ratz-ratz‘ Rhabarberkuchen

„winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen“

Irgendwie weiß das Wetter und der Winter nicht so richtig was es will, oder? Zwar sind die Temperaturen hier im Westen in der letzten Woche deutlich gestiegen, aber dafür war es oft windig und nass und es hat sich kalt angefühlt. Also ich muss sagen, mir ist trockene Kälte einfach lieber. Wenn es dann noch ein paar Sonnenstrahlen gibt, ist der Winter perfekt. Aber dieses nasskalte Schmuddelwetter ist nix für mich. Das ist irgendwie Erkältungswetter und man muss anständig auf seine Abwehrkräfte aufpassen.

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

Nachdem ich in der Woche schon mit einem Tag in der Sauna was für meine Abwehrkräfte getan habe, habe ich mir überlegt, warum nicht mal eine wahre Vitamin C Bombe auf die heutige Sonntags-Kaffeetafel bringen ? 🙂 Gesagt, getan. Entstanden ist ein saftig winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen mit Orangen, Zitronen und leuchtender Grapefruit 🙂

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

Was ihr dazu braucht:

  • 2 Orangen
  • 1 Zitrone
  • 1 mittelgroße Grapefruit
  • 100g feinen Zucker
  • 60ml Wasser
winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

  • 115g weiche Butter
  • 75g Zucker
  • 75g braunen Zucker
  • 2 Eier (Größe L)
  • 9 EL Citrus-Fruchtsaft (3 EL je verwendeter Obstsorte)
  • Abrieb einer Orange
  • etwas Vanille-Extrakt
  • 150g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 150g Naturjoghurt

Und so gehts:

Als erstes solltet ihr den Teig vorbereiten. Gebt dazu die weiche Butter in eine Rührschüssel und schlagt sie mit der Küchenmaschine oder dem Handmixer (Rührbesen) cremig auf. Gebt dann nach und nach die 75g weißen und die 75g braunen Zucker hinzu und rührt so lange, bis sich der Zucker und die Butter gut verbunden haben.

Anschließend fügt ihr nacheinander die Eier hinzu und rührt beide so lange gut unter, bis eine schöne, homogene Masse entstanden ist. Gebt dann den Citrus-Fruchtsaft, den Orangen-Abrieb und den Vanille-Extrakt dazu.

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

Nun folgen die trockenen Zutaten (Mehl, Salz, Backpulver und Natron). Rührt diese unter die Butter-Zucker-Ei-Masse bis eine zähe Masse, ohne Klümpchen entstanden ist. Ganz zum Schluss folgt nur noch der Joghurt. Rührt ihn unter und schon ist der Teig für den Kuchen vorbereitet.

Heizt nun den Ofen auf 200 Grad (Ober-/ Unterhitze) vor und fettet den Rand einer Springform gründlich ein. Den Boden der Form solltet ihr mit Backpapier bespannen.

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

Jetzt fehlen eigentlich nur noch die Zitrusfrüchte. Schneidet dazu von jeder Frucht mit einem scharfen Messer etwa 4mm dicke Scheiben mit Schale ab. Es ist wichtig, dass ihr beim Schneiden die Schale dran lasst, weil ihr so sicher sein könnt, dass ihr die Scheiben im Ganzen und heile von der Frucht schneidet. Löst dann ganz vorsichtig die Schale indem ihr am inneren Rand Kreisförmig das Fruchtfleisch heraustrennt.

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

Gebt dann das Wasser mit 100g feinem Zucker in einen Topf auf dem Herd und erhitzt alles und ständigem rühren, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat.

Nun muss alles recht schnell gehen. Gebt ca. die Hälfte des Zuckersirup auf den Boden der vorbereiteten Springform und verteilt ihn gleichmäßig. Legt dann die Früchte bunt, nebeneinander hinein und gebt anschließend den restlichen Sirup hinüber.

Hierauf gebt ihr dann den vorbereiteten Teig und streicht ihn schön glatt.

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

Stellt die Springform nun auf ein Backblech (um sicher zu gehen, dass ihr keine Schweinerei im Backofen habt, falls Zuckersirup ausläuft) und backt den Kuchen im vorgeheizten Ofen für 35-40 Minuten.

Am Ende empfiehlt sich wie immer die Stäbchenprobe. Der Kuchen ist gut, sobald kein Teig am Stäbchen haften bleibt.

Lasst den fertigen Kuchen dann in der geschlossenen Form auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Erst sobald der Kuchen vollständig abgekühlt ist solltet ihr den Rand der Springform lösen und den Kuchen vorsichtig auf eine Kuchenplatte stürzen und langsam das Backpapier abziehen. Fertig.

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!!!

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen

winterlicher Citrus-Upside-Down-Kuchen