„Cake-Pops“

Beautiful Cake-Pops

Beautiful Cake-Pops

Es ist soweit, nachdem der große Hype um die lustigen kleinen Kuchen am Stiel ein klein wenig abgeebbt ist, wollte ich es doch auch einfach mal ausprobieren: Cake-Pops 🙂

Da ich aber weder Lust hatte, zunächst Kuchen zu backen, um ihn dann mühsam zu zerbröseln und anschließend mit den Händen eine süße klebrige Kugel mit Frischkäse oder Marmelade zu kneten, noch den Backmatten aus Silikon voll vertraute, habe ich mir zum Geburtstag einen kleinen elektrischen Cake-Pop-Maker schenken lassen. Dieser fristete seither sein Dasein daheim und wollte unbedingt eingeweiht und ausprobiert werden.

Da kam mir das Mädelstreffen mit meinen ehemaligen DüDo-Arbeitsmädels gerade recht. Ich schlug vor, neben dem Quatschen und dem obligatorischen Gläschen Sekt den Tag mit der Herstellung der bunten kleinen Kuchen-Kugeln zu verbringen. Und was soll ich sagen, es hat Spaß gemacht. 🙂

Ja, es ist zeitintensiv aber in der Gruppe mit den Mädels hatten wir viel Spaß daran und das Ergebnis kann sich, wie ich finde, auch sehen lassen. Immerhin sind über 70 dekorierte Cake-Pops entstanden. Probiert es einfach mal aus. Es macht Spaß, ist gesellig und kreativ und noch dazu wirklich lecker 🙂

Cake-Pops

Cake-Pops

Da 70 Cake-Pops aber schon recht viel ist, habe ich die Zutaten für den heutigen Beitrag halbiert, so das ich denke, ihr bekommt mit den angegebenen Zutatenmengen in etwa 35 Cake-Pops.

Was ihr dazu braucht:

  • 75g weiche Butter
  • 75g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 1 Ei
  • etwas Salz
  • 150g Weizenmehl
  • 1 gehäuften TL Backpulver
  • 125ml Milch
  • Kuvertüre oder bunte Candy-Melts für den Schokoüberzug
  • Zuckerstreusel, Fondant o.ä. zum Verzieren
  • Cake-Pop-Stiele

Und so gehts:

Zunächst muss der Teig hergestellt werden. Dazu müsst ihr das Ei und die Butter, mit dem Zucker sowie dem Vanillin-Zucker in der Küchenmaschine oder mit dem Handmixer (Rührbesen) schaumig rühren.

Anschließend gebt ihr nach und nach die Milch, Backpulver und Mehl sowie das Salz hinzu und verrührt alles zu einem schönen glatten Teig. fertig 🙂

 

Wenn ihr wie ich einen Cake-Pop-Maker verwendet müsst ihr diesen nun nach Anleitung vorheizen und ggf. die kleinen Förmchen mit etwas Butter oder Öl einfetten. Dazu nutzt ihr am besten einen kleinen Backpinsel. Sobald das Gerät vorgeheizt ist, füllt ihr bis zur vorgegebenen Höhe den Teig in die Förmchen und backt die Cake-Pops entsprechend den Herstellerangaben eures Gerätes, bis die kleinen Teig-Kugeln schön gold-braun sind. Bei mir hat das in etwa 10 Minuten je Füllung gedauert, wobei ich die Kugeln immer nach ca. 5 Minuten vorsichtig mit Hilfe von 2 kleinen Kuchengabeln gedreht habe, so dass sie schön gleichmäßig braun von allen Seiten geworden sind.

Cake-Pop-Maker

Cake-Pop-Maker

Die fertigen Teig-Kugeln habe ich dann zunächst ein wenig auskühlen lassen und diese Zeit genutzt die Schokolade bzw. die benutzen Candy-Melts im heißen Wasserbad zu schmelzen.

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(wem das mit dem Wasserbad zu lange dauert, der kann Schokolade und Candy-Melts natürlich auch in der Mikrowelle schmelzen. Daher einfach die gewünschte Menge an Candy-Melts oder klein gehackter Schokolade in eine mikrowellenfeste Schüssel geben und bei max. 400 Watt in ganz kurzen Etappen erwärmen. Zwischendrin immer umrühren. Aber Vorsicht: es geht ganz schnell und ihr müsst aufpassen, dass euch die Masse nicht anbrennt)

Cake-Pops

Cake-Pops

Für einen schönen, glänzenden Schokoüberzug ist die richtige Temperatur der Schokolade sehr wichtig. Diese könnt ihr leicht mit einem Küchenthermometer messen. Die Kuvertüre sollte maximal bis zu 45 Grad erwärmt werden und muss bis zum Verarbeiten auf eine Temperatur von ca. 35 Grad abgekühlt werden. Dazu könnt ihr immer ein wenig kalte Schokolade zur flüssigen Schoki geben, so reduziert sich die Temperatur langsam.

Cake-Pops

Cake-Pops

Sobald die richtige Temperatur erreicht ist, geht es zunächst daran, die Cake-Pops auf die Stiele zu stecken. Damit diese schön festhalten empfiehlt es sich, die Stiele in etwas Schokolade oder Schokoüberzug zu tauchen und dann vorsichtig in die einzelnen Cake-Pops zu stecken. So vorbereitet sollten die Cake-Pops kurz antrocknen, damit die Schokolade am Stiel fest wird und die Cake-Pops einfach glasiert und dekoriert werden können. Also besser etwas Geduld haben.

Cake-Pops

Cake-Pops

Für unsere Cake-Pops haben wir, nachdem die Stiele fest waren, die Kuchenkugeln einfach in die Glasuren getaucht und drehend die überschüssige Schokolade bzw. Glasur ablaufen lassen. Anschließend wurden die Cake-Pops entweder direkt mit bunten oder goldenen Zuckerkugeln, Schmetterlingen oder Schokostangen verziert bevor sie zum Trocknen in einen bereit gestellten Cake-Pop-Halter gestellt wurden. Viele Cake-Pops haben wir aber auch nur mit Glasur überzogen und zunächst vollständig trocknen lassen. (Wer keinen Cake-Pop-Halter hat, der kann statt dessen auch einen Block Styropor oder Blumensteckschaum nehmen, das funktioniert auch.)

Die unifarbenen Cake-Pops haben wir nach dem Trocknen noch mit jeweils andersfarbiger Glasur oder Schokolade verziert und bemalt. Dazu haben wir uns aus Backpapier kleine Spritzbeutel gedreht, mit etwas Glasur befüllt, eine feine Spitze abgeschnitten und drauf los gemalt.

Cake-Pops

Cake-Pops

Anschließend müssen die Cake-Pops nur noch vollständig trocknen und das war es. Fertig 🙂

Was die Dekoration angeht könnt ihr eurer Phantasie freien Lauf lassen. Je nach Motto, Lust und Laune. Da ist alles erlaubt. Lustig sind z.B. auch selbstgemachte Dekorationen aus Fondant. Und wem Ideen fehlen, der muss einfach mal googlen, da gibt es unglaublich viele Anregungen.

Guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken!

Cake-Pops

Cake-Pops

P.S. Nach dem vollständigen Trocknen ist die Glasur durchaus hart und stabil, so dass es gar nichts macht, wenn man die Cake-Pops z.B. auf Teller oder dergleichen legt. Ich geb zu, dass war mir anfangs nicht ganz geheuer, weil ich die hübschen Kügelchen nicht zerstören werde, aber die sind wirklich robust 🙂

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